Belletristik

Liebe, Gewalt, Scham: „Die schönste Version“

Das Debüt von Ruth-Maria Thomas „Die schönste Version“ hat es in sich, findet Satzhüterin Pia. Ein schonungsloser, berührender und intensiver Roman über eine junge ostdeutsche Frau der Nullerjahre – und ihre Beziehungen.

„Ich bin der Typ neben Moni Kosinsky“

Alina Bronsky überzeugt Buchstabenakrobatin Melanie mit ihrem neuen Roman „Pi mal Daumen“ und das, obwohl sich im Leben des 16-jährigen Ich-Erzählers alles um die Mathematik dreht. Zumindest anfangs … So hat Oscar sich das Mathematikstudium nicht vorgestellt. Nicht...

Wiederentdeckte Klassikerinnen (Teil 3)

Nicht alle Klassiker wurden von Männern geschrieben, klar! Trotzdem kennt man vor allem ihre Werke, denn sie werden in den Schulen gelesen, verkaufen sich gut – sie gehören zum Kanon. Worteweberin Annika ist neugierig auf die Klassikerinnen und hat wieder drei Romane unter die Lupe genommen.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Es macht wütend!

Michel Houellebecqs Romane liegen in fast allen Buchhandlungen aus. Besonders „Unterwerfung“ wurde in der Presse hoch und runter besprochen. Zeilenschwimmerin Ronja wollte das Buch eigentlich nie lesen, aber Bildungsinstitutionen führen manchmal auch an Orte, an die...

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(K)ein Buch über Musik

Stadtbesucherin Edith schlendert mit Anna Enquist durch die Straßen und bleibt stehen, weil das „Streichquartett“ sie zu einem Hausboot lockt. Amsterdam. Ein Hausboot in einem der zahlreichen Kanäle bildet den Fixpunkt dieses Buches. Hier läuft alles zusammen: ein...

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Ambitioniertes Affentheater

Mit „Oh Schimmi“ hat sich die junge Wiener Autorin Teresa Präauer die Redewendung „Sich zum Affen machen“ zur Brust genommen und daraus mit großen Ambitionen ein Sprachtheater gezimmert. Was genau es damit auf sich hat, hat Worteweberin Annika nachgelesen. Sprache...

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Eine Reise ohne Wiederkehr

Das Verschwinden der Mörserschiffe HMS Terror und HMS Erebus 1846 war und bleibt bis heute ein großes historisches Rätsel. Auch in den Medien wurde sich dieses Geheimnisses angenommen. Mit dem Roman „Terror“ aus Dan Simmons' Feder liegt eine weitere Umsetzung des...

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Hinter der Eiscaféfassade

In „Die Eismacher“ erzählt Ernest van der Kwast, der niederländische Autor mit indischen Wurzeln, von der Familie Talamini, die für die italienische Tradition der Eisherstellung lebt – und von einem Mann, der lieber Gedichte liest. Während des Literaturfestivals globale° war er mit diesem Roman zu Gast in Bremen.

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Drei Weihnachtstipps

Während der bücherstädtischen Weihnachtsvorbereitungen hat Zeichensetzerin Alexa einen Blick ins Bücherregal geworfen und drei Werke herausgesucht, die sie besonders gerne gelesen hat. Drei Tipps zum Verschenken und Selbstlesen. Heinz Helle: Eigentlich müssten wir...

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Von Hexen und Geheimnissen

Lange hat Emma geglaubt, dass es ihr Ziel wäre, einen guten Ehemann zu finden und sich in die Gesellschaft einzufügen. Doch dann entdeckt sie, dass es Hexerei gibt. Sätzchenbäckerin Daniela hat Alyxandra Harveys „Eiskalter Atem“ gelesen. Emma und ihre Cousinen...

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Ein Streifzug durch die Finsternis

Es wird phantastisch in der Bücherstadt. Wortklauberin Erika hat einen Blick auf die ersten Bände der Reihe „Bibliothek der Nacht“ aus der Edition Atelier geworfen und streift im ersten der bislang drei Bände gemeinsam mit dem Protagonisten Severin durch die...

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Vampire erobern die Welt!

In einer Zeit, in der Vampire zu glitzern begonnen haben und sich „vegetarisch“ – heißt: von Tierblut – ernähren, tritt man Vampirromanen in allen Genres skeptisch entgegen. Furio Jesis neu aus dem Italienischen übersetzter Roman beseitigt die alte Furcht und zeigt...

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Bereit für ein unheimliches Abenteuer?

Die Erde beherbergt so manch unheimlichen Ort. Eine Sammlung solcher findet sich im „Atlas der unheimlichen Orte“. Dieser ermöglicht den Lesern eine spannende Reise an verschiedenste unheimliche Orte der Welt. Bücherhorterin Claudia hat sich mit dem Werk...

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Lass uns über Literatur nachdenken

Tim Parks ist Schriftsteller, Literaturkritiker, Übersetzer und Universitäts-Dozent zugleich. Die Beschäftigung mit Literatur und dem Literaturbetrieb ist für ihn also unumgänglich. Einen Teil seiner Gedanken dazu steckt in den Essays, die in „Worüber wir sprechen,...

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Rätselhafte Liebe und das Nachtleben von Paris

Buchstaplerin Maike hat sich ein sprachliches Experiment vorgeknöpft: Nach 30 Jahren ist zum ersten Mal Anne Garrétas Roman „Sphinx“ auf Deutsch erschienen. Warum das so lange gedauert hat? Weil die Liebesgeschichte der beiden Hauptfiguren ganz ohne Nennung von Geschlecht auskommt.

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Wenn es nur eine Komödie wäre!

„Das Pfingstwunder“ von Sibylle Lewitscharoff stand schon auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2016, bevor es überhaupt offiziell erschienen war. Den Sprung auf die Shortlist hat es nicht geschafft. Darüber wundert Zeilenschwimmerin Ronja sich nicht. Dantes...

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Im Nebel nichts Neues

Ein todbringender Nebel, ein Meister-Attentäter und ein Inquisitor, der Detektiv spielt. Bernhard Trecksel vereinigt diese Ideen in seinem Debüt zu einer düster-fantastischen Geschichte.

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Alles eine Frage des Glaubens

In „Loney“ begleiten wir eine kleine Londoner Gemeinde auf einer Pilgerreise nach The Loney, eine christliche Kultstätte mit heilender Wirkung an der Küste Englands. Autor Andrew Micheal Hurley stellt in diesem Roman die Frage: Wie ähnlich sind sich Glaube und...

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Bipolare Erzählung beim Deutschen Buchpreis

Im Grunde hat Thomas Melles „Die Welt im Rücken“ beim Deutschen Buchpreis gar nichts verloren. Als autobiographisches Werk erfüllt es nicht die Voraussetzung, ein Roman zu sein. Erzähldetektivin Annette durfte den manisch-depressiven Autoren in eine Welt voller Widersprüche und Tragik begleiten und miterleben, wie er sich vom eigenen Schicksal befreit.

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Der Magen liest mit

Es ist wirklich nicht fair, wenn ein Roman gespickt ist mit explizit beschriebenen Menüs. Das macht meistens hungrig. Zum Glück hat Zeilenschwimmerin Ronja das Buch trotzdem nicht aus Verzweiflung aufgegessen. Der junge Gustav Glander erhält unverhofft ein Stipendium...

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Sommer, Sommer, Sommer & Sommer

Sommer, Sommer, Sommer & Sommer

Liebe empfinden Menschen jeden Alters. Und welche Jahreszeit könnte sich für das herzzerreißendste aller Gefühle besser eignen als der Sommer? Unterschiede gibt es dennoch zwischen den zarten Knospen der ersten Liebe und der einträchtigen Vertrautheit der letzten.

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Traumtagebuch oder Roman übers Erwachsenwerden?

Auf der Longlist des Deutschen Buchpreises steht in diesem Jahr das Debüt der jungen Schweizerin Michelle Steinbeck. Allein der Titel „Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch“ weckt so allerhand Erwartungen. Ob es sich lohnt, der Protagonistin Loribeth auf ihrer surrealen Reise zu folgen, klärt Buchstaplerin Maike.

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Ein vorschnelles Urteil und die Wahrheit

Bücher können Überraschungen enthalten. Zeilenschwimmerin Ronja ist froh, dass sie wieder so ein Buch lesen konnte. Was an „Nach einer wahren Geschichte“ so überraschend ist, ist hier zu lesen. Die Ich-Erzählerin Delphine ist schon länger Autorin, doch ihr letzter...

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