Belletristik

Zeitgemäßer Liebesbrief

Zum 50. Todestag von Mascha Kaléko hat sich Buchstabenakrobatin Melanie in Leben und Werk der „undeutschesten deutschen Dichterin“ – so Daniel Kehlmann – umgesehen. Neuauflagen von Kalékos Büchern, Biografien in Bild und Roman verpackt und sorgsam zusammengestellte...

Last-Minute-Geschenke-Buchtipps

Ihr habt noch nicht alle Geschenke beisammen und seid auf der Suche nach Inspiration? Satzhüterin Pia, Worteweberin Annika und Geschichtenbewahrerin Michaela haben für euch ein paar Titel zusammengestellt, die sich sehr gut unter einem Weihnachtsbaum machen.

Aus dem Leben gestiegen

Wenn jemand in der deutschen Gegenwartsliteratur fabulieren und Geschichten spinnen kann, dann Saša Stanišić, findet Worteweberin Annika, und war begeistert von seinen Erzählungen in „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Mord mit Stil und Klasse

Wo lässt es sich besser Morden und Ermitteln als auf einem englischen Landsitz? Mit eigenwilligen Lords und Ladys, englischem Wetter, ein wenig Arsen und natürlich einer Menge heißem Tee. Zeilenschwimmerin Ronja hat beim zweiten Fall für Wells und Wong, „Teestunde mit...

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So etwas wie Heimat?

In „Superposition“ thematisiert Kat Kaufmann Heimat, Identität und Interkulturalität – fernab von Klischees. Ähnliches hat auch „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ von Olga Grjasnowa im Blick. Worteweberin Annika findet, dass die beiden Romane zwar nicht in einen...

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Oase des Friedens: Ein Monat auf dem Land

Der Roman „A Month in the Country“ von Joseph Lloyd Carr erschien 1980 und wurde bereits 1987 mit Colin Firth in der Hauptrolle verfilmt. Zeichensetzerin Alexa hat diesen „modernen Klassiker“ in der im vergangen Jahr erschienenen Übersetzung von Monika Köpfer gelesen...

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Ein Leben im Rausch

„Warum nicht mal wieder einen Klassiker?“, hat sich Worteweberin Annika gefragt, und zu Stefan Zweigs „Rausch der Verwandlung“ gegriffen. Die 28-jährige Christine Hoflehner stammt aus niederen Verhältnissen, aus den Kriegsjahren ist sie allerlei Entbehrungen gewöhnt....

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Wünsche im Gepäck

Das Thema Flucht beschäftigt zurzeit sehr viele Menschen, und es ist natürlich auch Gegenstand literarischer Auseinandersetzung. So beschrieb Akos Doma in „Der Weg der Wünsche“ eine wagemutige Flucht aus dem sozialistischen Budapest - und schaffte es damit auf die...

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Feuer, Wasser, Luft und Spinne

Wenn die Spinnenrune sichtbar wird, ist es meist zu spät für denjenigen, der sie sieht. Gin Blanco ist keine gewöhnliche Frau, lebt ihr zweites Leben in den Schatten, in der Welt der Attentäter und Auftragskiller. Doch sie ist nicht allein. Als in der Stadt immer...

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Es macht wütend!

Michel Houellebecqs Romane liegen in fast allen Buchhandlungen aus. Besonders „Unterwerfung“ wurde in der Presse hoch und runter besprochen. Zeilenschwimmerin Ronja wollte das Buch eigentlich nie lesen, aber Bildungsinstitutionen führen manchmal auch an Orte, an die...

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(K)ein Buch über Musik

Stadtbesucherin Edith schlendert mit Anna Enquist durch die Straßen und bleibt stehen, weil das „Streichquartett“ sie zu einem Hausboot lockt. Amsterdam. Ein Hausboot in einem der zahlreichen Kanäle bildet den Fixpunkt dieses Buches. Hier läuft alles zusammen: ein...

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Ambitioniertes Affentheater

Mit „Oh Schimmi“ hat sich die junge Wiener Autorin Teresa Präauer die Redewendung „Sich zum Affen machen“ zur Brust genommen und daraus mit großen Ambitionen ein Sprachtheater gezimmert. Was genau es damit auf sich hat, hat Worteweberin Annika nachgelesen. Sprache...

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Eine Reise ohne Wiederkehr

Das Verschwinden der Mörserschiffe HMS Terror und HMS Erebus 1846 war und bleibt bis heute ein großes historisches Rätsel. Auch in den Medien wurde sich dieses Geheimnisses angenommen. Mit dem Roman „Terror“ aus Dan Simmons' Feder liegt eine weitere Umsetzung des...

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Hinter der Eiscaféfassade

In „Die Eismacher“ erzählt Ernest van der Kwast, der niederländische Autor mit indischen Wurzeln, von der Familie Talamini, die für die italienische Tradition der Eisherstellung lebt – und von einem Mann, der lieber Gedichte liest. Während des Literaturfestivals globale° war er mit diesem Roman zu Gast in Bremen.

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Drei Weihnachtstipps

Während der bücherstädtischen Weihnachtsvorbereitungen hat Zeichensetzerin Alexa einen Blick ins Bücherregal geworfen und drei Werke herausgesucht, die sie besonders gerne gelesen hat. Drei Tipps zum Verschenken und Selbstlesen. Heinz Helle: Eigentlich müssten wir...

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Von Hexen und Geheimnissen

Lange hat Emma geglaubt, dass es ihr Ziel wäre, einen guten Ehemann zu finden und sich in die Gesellschaft einzufügen. Doch dann entdeckt sie, dass es Hexerei gibt. Sätzchenbäckerin Daniela hat Alyxandra Harveys „Eiskalter Atem“ gelesen. Emma und ihre Cousinen...

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Ein Streifzug durch die Finsternis

Es wird phantastisch in der Bücherstadt. Wortklauberin Erika hat einen Blick auf die ersten Bände der Reihe „Bibliothek der Nacht“ aus der Edition Atelier geworfen und streift im ersten der bislang drei Bände gemeinsam mit dem Protagonisten Severin durch die...

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Vampire erobern die Welt!

In einer Zeit, in der Vampire zu glitzern begonnen haben und sich „vegetarisch“ – heißt: von Tierblut – ernähren, tritt man Vampirromanen in allen Genres skeptisch entgegen. Furio Jesis neu aus dem Italienischen übersetzter Roman beseitigt die alte Furcht und zeigt...

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Bereit für ein unheimliches Abenteuer?

Die Erde beherbergt so manch unheimlichen Ort. Eine Sammlung solcher findet sich im „Atlas der unheimlichen Orte“. Dieser ermöglicht den Lesern eine spannende Reise an verschiedenste unheimliche Orte der Welt. Bücherhorterin Claudia hat sich mit dem Werk...

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Lass uns über Literatur nachdenken

Tim Parks ist Schriftsteller, Literaturkritiker, Übersetzer und Universitäts-Dozent zugleich. Die Beschäftigung mit Literatur und dem Literaturbetrieb ist für ihn also unumgänglich. Einen Teil seiner Gedanken dazu steckt in den Essays, die in „Worüber wir sprechen,...

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Rätselhafte Liebe und das Nachtleben von Paris

Buchstaplerin Maike hat sich ein sprachliches Experiment vorgeknöpft: Nach 30 Jahren ist zum ersten Mal Anne Garrétas Roman „Sphinx“ auf Deutsch erschienen. Warum das so lange gedauert hat? Weil die Liebesgeschichte der beiden Hauptfiguren ganz ohne Nennung von Geschlecht auskommt.

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Wenn es nur eine Komödie wäre!

„Das Pfingstwunder“ von Sibylle Lewitscharoff stand schon auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2016, bevor es überhaupt offiziell erschienen war. Den Sprung auf die Shortlist hat es nicht geschafft. Darüber wundert Zeilenschwimmerin Ronja sich nicht. Dantes...

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Im Nebel nichts Neues

Ein todbringender Nebel, ein Meister-Attentäter und ein Inquisitor, der Detektiv spielt. Bernhard Trecksel vereinigt diese Ideen in seinem Debüt zu einer düster-fantastischen Geschichte.

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