Im letzten Jahr hätte Jane Austen ihren 250. Geburtstag gefeiert, aber auch nach so langer Zeit erfreuen sich ihre Werke enormer Beliebtheit und werden ganz unterschiedlich adaptiert. Satzhüterin Pia und Worteweberin Annika haben zwei Graphic Novels unter die Lupe genommen, in denen es um Austen und ihren wohl bekanntesten Roman geht.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …
Rätselraten in „Dead Air“
Josi Wismar ist eigentlich für New Adult bekannt und hat mit „Dead Air“ ihren ersten Thriller veröffentlicht. Im Rahmen der Todesstadt stellt Satzhüterin Pia das Buch genauer vor.
Eine erschreckende Vorstellung, die zur Realität gemacht werden soll
Auf der Leipziger Buchmesse 2025 trafen Tintentrinker Calem und Buchspielerin Vanessa auf den Yomeru Verlag und beschlossen, sich den auf Deutsch neu erschienenen Manga „Mein Wunsch, von einer Oberschülerin getötet zu werden“ mitzunehmen. Mit dem, was sie beim Lesen erwartet hat, haben sie nicht gerechnet.
Die Chroniken von All Hallows Village: Der Neuanfang
Passend zum Ende des Sommers erschien der neue Teil der „All-Hallows-Village“-Reihe, geschrieben von Emma Zecka. Auf der Suche nach dem perfekten Buch für die Herbst- und Halloweenzeit sind Buchspielerin Vanessa dieser Roman (und das Hörbuch) in die Hände gefallen.
Das Unbehagen lauert überall
Ob im Urlaub oder zu Hause in den eigenen vier Wänden – das Böse kann überall sein. Seitentänzerin Michelle-Denise musste feststellen, dass man nirgendwo sicher ist. Auch nicht unter Freunden und Nachbarn.
Die Farbe aus dem All: Bizarr, farbenfroh bis grau
Im Hardcoverband „Die Farbe aus dem All“ wird die Horrorgeschichte von H. P. Lovecraft mit neuen Illustrationen von Salvador Sanz präsentiert. Geschichtenzeichnerin Celina ist vom Grusel tief beeindruckt.
Über fünf Romane der Longlist des Deutschen Buchpreises
Der Deutsche Buchpreis bewegt jedes Jahr die Gemüter: Wer schafft es auf die Longlist, wer erhält am Ende die Auszeichnung? In diesem Jahr haben Buchstabenakrobatin Melanie und Worteweberin Annika mitgefiebert und einige Titel auf der jungen, diversen Longlist entdeckt. Ausgezeichnet wurden diese Romane am Ende nicht – aber wenn alle nur noch das eine Buch besprechen, wird es ja auch langweilig…
Über eine Freundschaft, die Welten begründet und Generationen prägt
In seiner pastelligen Graphic-Novel-Biografie „Die Weltenerschaffer“ gibt John Hendrix spannende Einblicke in Leben und Schaffen von C. S. Lewis und J. R. R. Tolkien. Ihre Bücher haben die Literatur nachhaltig geprägt. Buchstabenakrobatin Melanie ist durch die Bildergeschichte gereist und auf eine besondere Freundschaft gestoßen.
Enttäuschendes „Logbuch einer Himmelsstürmerin“
Mini ist ein achtjähriges Mädchen und technikbegeistert. Sie ist Erfinderin und ihr größtes Ziel ist es, Roboter zu bauen und den Nobelpreis zu gewinnen. Als ihre beste Freundin sich neuen Freundinnen zuwendet, macht Mini das traurig – wer baut denn jetzt den Roboter mit ihr weiter? Satzhüterin Pia war neugierig auf diese vielversprechende Geschichte … und wurde schwer enttäuscht.
Zwischen Wahrheit, Lüge und Kompromiss: „Was wir von ihr wissen“
Rebecca Fallons Romandebüt „Was wir von ihr wissen“ ist eine Meditation über Wahrheit, die Lügen, die wir uns in Familien erzählen – und alles, was dazwischen liegt. Worteweberin Annika ist der Geschichte in die USA gefolgt.
Vier Bücher, die Kreativität in Bewegung bringen
Ein Milchkarton wird zum Druckstock, Papier verwandelt sich in Marsmenschen und aus Eisstielen entsteht ein Liegestuhl. Kreativität beginnt oft dort, wo vertraute Dinge plötzlich aus einer anderen Perspektive betrachtet werden. Vier Bücher zeigen, wie Kinder und Jugendliche mit Farbe, Papier, Design und Zeichnungen experimentieren können.
All die Farben, all das Licht – ein Romandebüt, das tief berührt
Erwachsenwerden, Kunst, die komplizierte Verbindung zwischen Schwestern, der Verlust eines Elternteils und eine unheilbare Erkrankung. Die dreizehnjährige Martha und ihre siebzehnjährige Schwester Juna stehen diesen Herausforderungen in Cora Wucheres „All die Farben, all das Licht“ gegenüber. Buchstabenakrobatin Melanie hat die einfühlsame Geschichte der Mädchen gelesen.
Angst vor Nähe und Mut zum Lieben
In dem Roman „Herzflut“ führt uns Charlotte Paradise in die Welt von Sara. Sie ist 25, klug, schlagfertig und wohnt im belebten London. Auf einer Party trifft sie Miles. Während sich ihre Beziehung vertieft, stehen die beiden vor neuen Herausforderungen und der Frage: Wie lässt sich der Umgang mit Angst vor Intimität in einer Beziehung gestalten? – Von Bücherstädterin Alica
Die Liebe, immer die Liebe
Lily King widmet sich in ihrem neuesten Roman „Herz König“ erneut der Liebe, der Literatur und den Verlusten, die unser Leben prägen. Worteweberin Annika ist der Geschichte auf den Campus und ins Krankenhaus gefolgt.
Ein gesellschaftlicher Mittsommernachtstraum
„Fast Abend, immer noch hell“ von Linea Maja Ernst erzählt von einer Freundesgruppe, die sich an der Uni kennengelernt hat und nun versucht, zwischen Kindern, Partnerschaft und Karriere die Freundschaft weiterhin zu führen.
Verzaubert vom schwedischen Sommer – Astrid Lindgrens Kochbuch
Wer sich das schwedische Sommergefühl nach Hause holen möchte, findet in „So schmeckt mein Sommer. Astrid Lindgrens Kochbuch“ köstliche Rezepte, kreative Ideen und Geschichten rund um Midsommar, Picknick und Krebsessen.
Rätselhafte (Arbeits-)Welt in Hiroko Oyamadas „Die Fabrik“
Was produziert diese Fabrik eigentlich, fragt sich Buchstabenakrobatin Melanie schon nach den ersten Seiten von Hiroko Oyamadas neuem Roman „Die Fabrik“. Doch die Antwort bleibt aus und der Zweck der Fabrik ist ebenso rätselhaft wie vieles andere in diesem ungewöhnlichen Buch.
Zwischen alltäglicher Misogynie und Kirschtarte
In der Erzählung „Reichlich spät“ thematisiert Autorin Claire Keegan die normalisierten Gegebenheiten von misogynem Verhalten, eingebettet in die Geschichte von Cathal und Sabine.
Wie der Wald zum Kunstwerk wird – „Bambi“ in neuem Gewand
Manche Geschichten altern nicht, aber sie verändern sich. Dazu gehört Felix Saltens „Bambi“ – bereits 1923 erstmals erschienen. Die 2025 im Wunderhaus Verlag veröffentlichte Ausgabe zeigt, wie viel auch heute noch in dieser Geschichte steckt. Buchstabenakrobatin Melanie hat sich durch die Neuerzählung geblättert.
Verkehrschaos mit Tiger, Nilpferd und Tausendfüßler
Kann ein Elefant mit dem Bus fahren, ein Tausendfüßler auf Rollschuhen laufen oder ein Wal eine Runde mit dem Fahrrad drehen? Das haben sich auch Patricia Cleveland-Peck und David Tazzyman im Bilderbuch „Dürfen Elefanten im Bus zu ihren Tanten?“ gefragt.
Please Unfollow – Bitte verfolge mein Leben nicht mehr
Der Jugendroman „Please Unfollow“ von Basma Hallack wurde 2026 für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Der Roman beschäftigt sich mit der Frage, was passiert, wenn Eltern das eigene Kind für Social-Media-Content nutzen.
Aaliges Lesevergnügen hoch zwei
Aale sind faszinierende Lebewesen, bergen sie doch viele Geheimnisse! Worteweberin Annika ist ihnen in zwei Bilder-/Kinderbüchern hinterhergeschwommen – platsch!
Fünf Fragen an Leo Timmers
Leo Timmers fasziniert mit seinen unterhaltsamen Bilderbüchern große und kleine Leser*innen. Zuletzt ist sein Bilderbuch „Immer zusammen“ im aracari Verlag erschienen. Im Rahmen unseres Specials „buch&kunst“ hat Worteweberin Annika ihm ein paar Fragen gestellt.
Ein Bilderbuch für Freund*innen
Der belgische Illustrator Leo Timmers fasziniert mit seinen unterhaltsamen Bilderbüchern Groß und Klein. In „Immer zusammen“ sind eine Auswahl seiner Bilder zum Thema Freundschaft zusammen mit Reimen von Bette Westera im aracari Verlag erschienen.
























