Anneke Lubkowitz erzählt in ihrem Sachbuch „Rebellinnen zu Fuß“ von wandernden Schriftstellerinnen – Frauen, die dem „Wanderer über dem Nebelmeer“ und seinen männlichen Kollegen mehr als ebenbürtig sind.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …
Folgen eines Femizids: „Da, wo ich dich sehen kann“
Jasmin Schreibers Roman „Da, wo ich dich sehen kann“ ist keine leichte Lektüre: Eine Familie wird durch die schlimmste Folge häuslicher Gewalt erschüttert – einen Femizid. Zurück bleiben die Tochter, die Eltern und die beste Freundin des Opfers – ihnen gibt die Autorin eine Stimme.
Leben im Umbruch
Wortweberin Annika hat drei Romane gelesen, die von Wendepunkten erzählen. Alle wurden von Frauen geschrieben, haben Frauen zur Hauptfigur und sind sehr empfehlenswert!
„Belly Up“ – Was uns ausmacht
Rita Bullwinkel schreibt in „Belly Up“ verschiedene, scheinbar unzusammenhängende Geschichten, die jedoch einen gemeinsamen Faden in den Themen Identität, Möglichkeiten, Impulsivität sowie Umgang mit Veränderungen erforschen. Auch werden Gefühle der Selbstfindung, Neugier, Angst, aber vor allem Trauer thematisiert.
Vampire auf der Suche nach weiblicher Selbstbestimmung
Buchstabenakrobatin Melanie hat sich in die Welt des Vampirismus gewagt. In „Bury Our Bones in the Midnight Soil“ hat sie eine interessante Mischung aus bekannten Vampir-Elementen, weiblicher Emanzipation und queeren Themen gefunden.
Tod und Unheil: „Das Tal der Blumen“
Seit Donald Trump Interesse an Grönland angemeldet hat, ist die arktische Insel im Gespräch. Niviaq Korneliussen ist die erste grönländische Autorin, die mit dem Preis des Nordischen Rates ausgezeichnet wurde. Worteweberin Annika hat „Das Tal der Blumen“ gelesen.
„Bluthaut“ – Über die Freiheit, eine Hexe zu sein
Die kanadische Autorin Audrée Wilhelmy entführt die Leserschaft in ihrem Roman „Bluthaut“ in ein dunkles Märchen, das von einer Stadt zwischen den Wäldern erzählt und zugleich von der Geschichte einer Frau, die als Symbol für Freiheit und Begehren steht. – Von Bücherstädterin Alica
Über Mutterschaft, Beziehungen und Selbstbestimmung
„Im Leben nebenan“ gibt uns Einblicke in zwei Lebensrealitäten und lässt uns mit der großen Frage zurück: Was wäre, wenn?
Buchige Geschenketipps zu Weihnachten
Auf Island hat es längst Tradition: Kein Weihnachtsfest ohne Buchgeschenk! Auch Satzhüterin Pia und Worteweberin Annika verschenken ihre liebsten Titel zum Fest der (Lese-)Liebe. Welche das sind, verraten sie hier.
Drei Debüts für den Herbst
Worteweberin Annika liebt es, neue literarische Stimmen zu entdecken. Diese drei Debüts und ihre Autor*innen haben sie im Herbst 2025 besonders in ihren Bann gezogen.
Schöne Scham – über die geduldete Öffentlichkeit von Machtmissbrauch
Zwei Paare und eine Single-Freundin, ein Wochenende im Sommerhaus – was soll da schon schief gehen? In „Schöne Scham“ geht vieles schief und gibt zugleich einen Anstoß, der zumindest das Leben von Amalia grundlegend ändern soll.
Der Hobbit – Tove Jansson illustriert Mittelerde
Schon 1962 erschien eine schwedische Ausgabe von „Der Hobbit“ mit Illustrationen der Mumin-Schöpferin Tove Jansson. Mehr als 60 Jahre später kommt diese Ausgabe auch in deutscher Fassung heraus. Buchstabenakrobatin Melanie ist ein weiteres Mal in Tolkiens Welt eingetaucht und hat neue Blickwinkel kennengelernt.
Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft
Nicht umsonst stand Fiona Sironics Debütroman „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“ auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2025, findet Buchstabenakrobatin Melanie.
Über fremde Stille, vertraute Schwere und verzauberte Sprache
Die aus Bremerhaven stammende Autorin Gesa Olkusz führt uns in ihrem Roman „Die Sprache meines Bruders” in die Familiengeschichte von Kasimir und Parker: „Alles beginnt mit einer Melodie“ (S. 5).
Wiederentdeckte Klassikerinnen (Teil 6)
Nicht alle Klassiker wurden von Männern geschrieben, klar! Trotzdem kennt man vor allem ihre Werke, denn sie werden in den Schulen gelesen und verkaufen sich gut – sie gehören zum Kanon. Worteweberin Annika ist neugierig auf die Klassikerinnen und hat wieder drei Romane unter die Lupe genommen.
„Hexenwerk“ von Tanja Hanika
Statt Badespaß und Urlaubsfeeling in den Sommerferien gibt es Albträume und Hexenjagd. „Hexenwerk“ ist der Auftakt von Tanja Hanikas Hexenhorror-Trilogie und ein Muss für Horrorfans, findet Bücherstädterin Jessica.
Was passiert, wenn Grenzen verschwimmen?
Zwischen toxischen Arbeitsverhältnissen, Machtmissbrauch und dem Verfolgen der Träume – „Die Assistentin“ von Caroline Wahl begleitet Charlotte durch ihre Zeit im neuen Job als Assistentin in einem Verlag in München. Was sich hinter dem Symbol des Verlagswesens verbirgt, regt zum Nachdenken an, findet Bücherstädterin Alica.
Plötzlich Baum: „Stammzellen“
Was, wenn die Umwelt sich für ihr Recht selbst einsetzt und die Menschen mit einer Krankheit in Bäume verwandelt? Alina Lindermuth hat das Gedankenexperiment in „Stammzellen“ durchgespielt. Vor allem aber erzählt sie eine recht konventionelle Geschichte über die Liebe, findet Worteweberin Annika.
„Umlaufbahnen“: Ein Roman aus dem Hinterhof der Erde
Wie erzählt man vom Astronaut*innenleben im Weltall, ohne selbst jemals Schwerelosigkeit erlebt und auf den blauen Planeten hinabgeblickt zu haben? Der Britin Samantha Harvey gelingt das im mit dem Booker Prize ausgezeichneten Roman „Umlaufbahnen“ auf beeindruckende Art. – Von Worteweberin Annika
„Frühjahrsputz“ im Juni: Drei Kurzrezensionen
Buchstabenakrobatin Melanie und Satzhüterin Pia stellen drei Bücher vor, die sie kürzlich gelesen haben – und zumindest Melanie hat zwei Lesetipps für euch gefunden.
Wiederentdeckte Klassikerinnen (Teil 5)
Nicht alle Klassiker wurden von Männern geschrieben, klar! Trotzdem kennt man vor allem ihre Werke, denn sie werden in den Schulen gelesen und verkaufen sich gut – sie gehören zum Kanon. Worteweberin Annika ist neugierig auf die Klassikerinnen und hat wieder drei Romane unter die Lupe genommen.
Diogenes-Programmvorschau Herbst 2025
Bücherstädterin Andrea durfte beim Diogenes-Blogger-Treffen nicht nur die kommenden Highlights entdecken, sondern auch Julia Engelmann einige Fragen zu ihrem neuen Roman „Himmel ohne Ende“ stellen. Hier zeigt sie euch ihre Favoriten unter den kommenden Neuerscheinungen.
Monogamie kontra Affäre?
Eduard Brünhofer sitzt im Zug nach München und hatte nicht vor, sich vier Stunden lang von einer Therapeutin frühen mittleren Alters in ein Gespräch über die Liebe verwickeln zu lassen. Bücherstädterin Andrea hat sich auf das Kammerspiel zwischen Wien und München in Daniel Glattauers neuem Roman „In einem Zug“ eingelassen und musste häufig schmunzeln, aber auch genauso oft die Augen verdrehen.
Wozu lieben, wenn es nur wehtut?
In ihrem neuesten Roman „Intermezzo“ wirft die Bestsellerautorin Sally Rooney einen nuancierten Blick auf Trauer und fragt, welches Leid uns die Liebe zueinander zufügen kann. Bücherstädterin Andrea hat sich auf die Reise von Rooneys neuen Protagonisten begeben, die in ihr viel Mitgefühl, Verständnis aber auch Unmut ausgelöst haben.
























