Rebecca Fallons Romandebüt „Was wir von ihr wissen“ ist eine Meditation über Wahrheit, die Lügen, die wir uns in Familien erzählen – und alles, was dazwischen liegt. Worteweberin Annika ist der Geschichte in die USA gefolgt.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …
All die Farben, all das Licht – ein Romandebüt, das tief berührt
Erwachsenwerden, Kunst, die komplizierte Verbindung zwischen Schwestern, der Verlust eines Elternteils und eine unheilbare Erkrankung. Die dreizehnjährige Martha und ihre siebzehnjährige Schwester Juna stehen diesen Herausforderungen in Cora Wucheres „All die Farben, all das Licht“ gegenüber. Buchstabenakrobatin Melanie hat die einfühlsame Geschichte der Mädchen gelesen.
Angst vor Nähe und Mut zum Lieben
In dem Roman „Herzflut“ führt uns Charlotte Paradise in die Welt von Sara. Sie ist 25, klug, schlagfertig und wohnt im belebten London. Auf einer Party trifft sie Miles. Während sich ihre Beziehung vertieft, stehen die beiden vor neuen Herausforderungen und der Frage: Wie lässt sich der Umgang mit Angst vor Intimität in einer Beziehung gestalten? – Von Bücherstädterin Alica
Wir kennen ihren Namen, aber nicht ihre Geschichte – Kleopatra
Autorin Saara El-Arifi beschreibt in ihrem Roman „Kleopatra. Roman einer Königin“ nicht nur die historischen Begebenheiten, die uns bekannt sind, sondern spiegelt uns auch alle Versionen wider, die wir über Kleopatra erzählen – aus einer modernen feministischen Perspektive mit Liebe zum Detail. – Von Bücherstädterin Alica
Die Liebe, immer die Liebe
Lily King widmet sich in ihrem neuesten Roman „Herz König“ erneut der Liebe, der Literatur und den Verlusten, die unser Leben prägen. Worteweberin Annika ist der Geschichte auf den Campus und ins Krankenhaus gefolgt.
Ein gesellschaftlicher Mittsommernachtstraum
„Fast Abend, immer noch hell“ von Linea Maja Ernst erzählt von einer Freundesgruppe, die sich an der Uni kennengelernt hat und nun versucht, zwischen Kindern, Partnerschaft und Karriere die Freundschaft weiterhin zu führen.
Rätselhafte (Arbeits-)Welt in Hiroko Oyamadas „Die Fabrik“
Was produziert diese Fabrik eigentlich, fragt sich Buchstabenakrobatin Melanie schon nach den ersten Seiten von Hiroko Oyamadas neuem Roman „Die Fabrik“. Doch die Antwort bleibt aus und der Zweck der Fabrik ist ebenso rätselhaft wie vieles andere in diesem ungewöhnlichen Buch.
Zwischen alltäglicher Misogynie und Kirschtarte
In der Erzählung „Reichlich spät“ thematisiert Autorin Claire Keegan die normalisierten Gegebenheiten von misogynem Verhalten, eingebettet in die Geschichte von Cathal und Sabine.
„Weisser Sommer“ – Ein Jahreshighlight
Der Debütroman „Weisser Sommer“ von Eva Pramschüfer gehört jetzt schon zu den Jahreshighlights. Die poetische Sprache und ihre Charaktere haben sich auch nach dem Lesen noch in den Gedanken einquartiert – und bleiben dort wahrscheinlich länger als nur einen Sommer.
QWERTfeldein durch Orméa
„Bei einem Dichter klauen ist Diebstahl, bei vielen Dichtern klauen ist Recherche.“ – So heißt es in „Die Stadt der Träumenden Bücher“ (S. 267) von Walter Moers. Doch wie soll man es nennen, wenn der Autor von sich selbst klaut? Bücherstädter Lenny macht sich Gedanken über den neuesten Roman von Walter Moers: „QWERT“.
Zwischen Sinnlosigkeit und Bedeutung
Jacqueline Harpman erzählt in ihrem Roman „Ich, die ich Männer nicht kannte“ von einer Dystopie, die ergründet, was es bedeutet, Mensch zu sein – oder Frau zu sein. Zwischen Feminismus und Facetten des Menschseins werden philosophische Fragen gestellt, die nach dem Lesen noch nachhallen.
Auf den Spuren weiblicher Wanderschaft
Anneke Lubkowitz erzählt in ihrem Sachbuch „Rebellinnen zu Fuß“ von wandernden Schriftstellerinnen – Frauen, die dem „Wanderer über dem Nebelmeer“ und seinen männlichen Kollegen mehr als ebenbürtig sind.
Folgen eines Femizids: „Da, wo ich dich sehen kann“
Jasmin Schreibers Roman „Da, wo ich dich sehen kann“ ist keine leichte Lektüre: Eine Familie wird durch die schlimmste Folge häuslicher Gewalt erschüttert – einen Femizid. Zurück bleiben die Tochter, die Eltern und die beste Freundin des Opfers – ihnen gibt die Autorin eine Stimme.
Leben im Umbruch
Wortweberin Annika hat drei Romane gelesen, die von Wendepunkten erzählen. Alle wurden von Frauen geschrieben, haben Frauen zur Hauptfigur und sind sehr empfehlenswert!
„Belly Up“ – Was uns ausmacht
Rita Bullwinkel schreibt in „Belly Up“ verschiedene, scheinbar unzusammenhängende Geschichten, die jedoch einen gemeinsamen Faden in den Themen Identität, Möglichkeiten, Impulsivität sowie Umgang mit Veränderungen erforschen. Auch werden Gefühle der Selbstfindung, Neugier, Angst, aber vor allem Trauer thematisiert.
Vampire auf der Suche nach weiblicher Selbstbestimmung
Buchstabenakrobatin Melanie hat sich in die Welt des Vampirismus gewagt. In „Bury Our Bones in the Midnight Soil“ hat sie eine interessante Mischung aus bekannten Vampir-Elementen, weiblicher Emanzipation und queeren Themen gefunden.
Tod und Unheil: „Das Tal der Blumen“
Seit Donald Trump Interesse an Grönland angemeldet hat, ist die arktische Insel im Gespräch. Niviaq Korneliussen ist die erste grönländische Autorin, die mit dem Preis des Nordischen Rates ausgezeichnet wurde. Worteweberin Annika hat „Das Tal der Blumen“ gelesen.
„Bluthaut“ – Über die Freiheit, eine Hexe zu sein
Die kanadische Autorin Audrée Wilhelmy entführt die Leserschaft in ihrem Roman „Bluthaut“ in ein dunkles Märchen, das von einer Stadt zwischen den Wäldern erzählt und zugleich von der Geschichte einer Frau, die als Symbol für Freiheit und Begehren steht. – Von Bücherstädterin Alica
Über Mutterschaft, Beziehungen und Selbstbestimmung
„Im Leben nebenan“ gibt uns Einblicke in zwei Lebensrealitäten und lässt uns mit der großen Frage zurück: Was wäre, wenn?
Buchige Geschenketipps zu Weihnachten
Auf Island hat es längst Tradition: Kein Weihnachtsfest ohne Buchgeschenk! Auch Satzhüterin Pia und Worteweberin Annika verschenken ihre liebsten Titel zum Fest der (Lese-)Liebe. Welche das sind, verraten sie hier.
Drei Debüts für den Herbst
Worteweberin Annika liebt es, neue literarische Stimmen zu entdecken. Diese drei Debüts und ihre Autor*innen haben sie im Herbst 2025 besonders in ihren Bann gezogen.
Schöne Scham – über die geduldete Öffentlichkeit von Machtmissbrauch
Zwei Paare und eine Single-Freundin, ein Wochenende im Sommerhaus – was soll da schon schief gehen? In „Schöne Scham“ geht vieles schief und gibt zugleich einen Anstoß, der zumindest das Leben von Amalia grundlegend ändern soll.
Der Hobbit – Tove Jansson illustriert Mittelerde
Schon 1962 erschien eine schwedische Ausgabe von „Der Hobbit“ mit Illustrationen der Mumin-Schöpferin Tove Jansson. Mehr als 60 Jahre später kommt diese Ausgabe auch in deutscher Fassung heraus. Buchstabenakrobatin Melanie ist ein weiteres Mal in Tolkiens Welt eingetaucht und hat neue Blickwinkel kennengelernt.
Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft
Nicht umsonst stand Fiona Sironics Debütroman „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“ auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2025, findet Buchstabenakrobatin Melanie.
























