Buchpranger

Luchs des Jahres 2024

Erwachsen zu werden bedeutet, mit neuen Gefühlen und Erfahrungen konfrontiert zu werden. Sehr empathisch und besonders erzählen davon die Titel, die mit dem Luchs des Jahres 2024 von Radio Bremen und der ZEIT ausgezeichnet wurden.

Ein stiller Aufstand gegen das Gefangensein einer Frau in der heutigen Welt

Han Kang, Trägerin des Literaturnobelpreises und eine der bedeutendsten Stimmen Südkoreas, seziert in „Die Vegetarierin“ die komplexen Auswirkungen der Entscheidung einer Frau, von nun an vegetarisch zu leben.

Schließlich geht Liebe durch den Magen

Buchstabenakrobatin Melanie hat Haya Molcho und ihre Söhne auf eine kulinarische Reise durch Italien begleitet. Atmosphärische Fotografien von Land und Leuten, Alltagsgeschichten und authentisch italienische Rezepte machen Lust auf mediterrane Küche und Meer.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Durch Raum und Zeit: Einstein (mit Verlosung)

Lindbergh, Armstrong, Edison und nun auch Einstein: Um diese berühmten Männer drehen sich die Mäuse-Geschichten von Torben Kuhlmann. Bis heute ist der Autor und Illustrator seinem Stil treu geblieben und Zeichensetzerin Alexa fragt sich mittlerweile: Wird das nicht langsam langweilig?

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Weihnachten auf Papageiisch

Im Bilderbuch „Gebrannte Mandeln für Grisou“ schicken Nikola Huppertz und Andrea Stegmaier einen Papagei auf den Weihnachtsmarkt. Worteweberin Annika hat vom Karussell aus beobachtet, was er dort gemacht hat.

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Krimi-Kurzgeschichten zu Weihnachten

In der Vorweihnachtszeit hat man häufig wenig Zeit zum Lesen. Kurzgeschichten sind da sehr willkommen. Man kann eine Geschichte zu Ende lesen, ohne dass die Plätzchen im Ofen verbrennen. Geschichtenbewahrerin Michaela hat zwei Bände mit Krimi-Kurzgeschichten gelesen – für die Plätzchen bestand zu keiner Zeit Gefahr.

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Eine tierische Zombieapokalypse

Mit dem Roman „Hollow Kingdom“ liefert die Autorin und Journalistin Kira Jane Buxton ihren Debüt-Roman ab. In diesem geht es um die Krähe Shit Turd, kurz S.T., sowie den Hund Dennis, die sich, nach dem Ausbruch einer Zombieapokalypse, ihren Weg durch Seattle bahnen.

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Parole Spielplatzrettung!

Hochbegabt und tiefbegabt gesellt sich gern, wissen wir seit inzwischen vier Bänden „Rico und Oskar“ von Andreas Steinhöfel. Mit „Rico, Oskar und das Mistverständnis“ ist jetzt ein fünfter und letzter Teil erschienen. Worteweberin Annika hat die Freunde darin nach Hessen und in die Vergangenheit begleitet.

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Verlosung: „Wenn es Winter wird im Wald“

Wir verlosen zwei Exemplare von „Wenn es Winter wird im Wald“ von Richard Jones und Marion Dane Bauer, erschienen im Verlag arsEdition. Schickt uns einfach eine E‑Mail an stadtgespraech[at]buecherstadtkurier.com und erzählt uns von eurer Lieblingsbeschäftigung im Winter.

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Nett, so ein Skelett: Künstlerische Röntgenbilder

Röntgenbilder als Kunstwerke gestalten – das schafft Arie van ‚t Riet. Bevor er seine Leidenschaft für künstlerische Fotos entdeckte, arbeitete er im Bereich der Klinischen Strahlenphysik in einem Krankenhaus. Heute können seine Werke in Ausstellungen auf der ganzen Welt betrachtet werden – und jetzt auch im Buch „Nette Skelette“.

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Kann ich Kafka mögen? Oder: Ein Kinderbuch hilft mir über ein Schultrauma

Drei Mal musste ich „Die Verwandlung“ von Franz Kafka in der Schule durchkauen. Das ist einfach zu oft, um die Erzählung wertschätzen zu können. Ich konnte Kafka in dieser Zeit absolut nicht ausstehen. Vor der Lektüre von Juliane Sophie Kaysers „Franz und die Puppe auf Reisen“ habe ich nie darüber nachgedacht, ob er mir vielleicht als Person sympathisch sein könnte.

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Ein Bilderbuch, ja, aber für Kinder?

Alexandra Helmig erzählt im Bilderbuch „Der Stein und das Meer“ von der Sehnsucht nach dem Unbekannten und von Heimweh – mit Illustrationen von Stefanie Harjes. Zeichensetzerin Alexa hat das Bilderbuch mit gemischten Gefühlen gelesen und betrachtet.

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Schlaflos in Norwegen

Seit vielen Jahren liegt Anders Bortne nachts wach und kann nicht schlafen, oft tagelang am Stück. Auf seiner Suche nach einer Lösung entstand ein Sachbuch, bei dessen Lektüre Zeilenschwimmerin Ronja sogar ihren Tee vergessen hat.

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Du siehst gar nicht schwul aus

Julius Thesings Buch „You don’t look gay“ ist eine persönliche Auseinandersetzung mit homophober Diskriminierung und gewährt einen guten Einblick in die Sprüche, mit denen Homosexuelle oftmals konfrontiert sind.

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Das Ding naht … auch für Batman

Mit der Elseworlds Story „Batman – Schatten über Gotham“ von 2001, in der die Charaktere aus dem Batman-Universum in einer lovecraft‘schen Welt leben, ist dem Autorenduo Mike Mignola und Richard Pace eine einzigartige Geschichte gelungen. Geschichtenzeichnerin Celina hat den Comic geradezu verschlungen.

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Willkommen in der Familie

Das Buch „Liebes Kind“ hat mich in einigen Aspekten sehr an „Raum“ von Emma Donoghue erinnert. Dort wird ebenfalls eine junge Frau entführt, in eine Hütte eingesperrt und ist abhängig von ihrem Entführer, der gleichzeitig Vater ihres Kindes ist.

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