Die Sehnsucht ist etwas, das sich nicht so einfach erklären lässt. Es ist ein „sehr komplexes Gefühl“, wie Rafik Schami im Nachwort schreibt. „Ihr Kern ist das Verlangen nach dem Utopischen, Unerfüllbaren.“ In der Anthologie „Sehnsucht“ aus der Reihe „Sechs Sterne“ setzen sich die sechs Autorinnen und Autoren mit diesem Gefühl auseinander.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …
„Die Katze und der General“
Niro Haratischwili hat mit ihrem aktuellen Roman „Die Katze und der General“ ein enormes Buch geschaffen – gehaltvoll und umfangreich. Über 750 Seiten umfasst der Roman, der mit Schuld und Sühne von Kriegsverbrechen des Tschetschenienkriegs aufwartet.
Wunderbar flaviaesk
In einer rasanten Aufholjagd hat Zeilenschwimmerin Ronja mittlerweile fast mit Flavia de Luces kriminalistischen Abenteuern aufgeschlossen. Zuletzt war sie vom achten Band, „Mord ist nicht das letzte Wort“, gefesselt.
Finn und der kleine Warumwolf machen Ferien
Warum – das ist immer eine gute Frage. Warum mache ich das und warum ist das so? Doch oft ist es gar nicht so einfach, eine richtige Antwort darauf zu finden, vor allem wenn man noch ein Grundschüler ist und einen kleinen Warumwolf als besten Freund hat.
Ein höllisches Ende
Amber hat es geschafft – nach den Ereignissen in Desolation Hill ist sie wieder zusammen mit Milo auf der Demon Road unterwegs. Nur ist sie jetzt nicht mehr die Gejagte, sondern ist als neue Stellvertreterin des Leuchtenden Dämons unterwegs.
Von Geschichte zu Geschichte fliegen
Rocio Bonilla erzählt in „Der höchste Bücherberg der Welt“ von einem Jungen, der das Fliegen lernt – aber anders, als man zunächst annehmen könnte. Zeichensetzerin Alexa hat ihn bei seinen Abenteuern begleitet.
Angst essen Mädchen auf
Das Mädchen Epiphanie Schreck ist acht Jahre alt und ihre Angst folgt ihr, wortwörtlich, wie ihr Schatten. Diese Angst will die junge Epiphanie loswerden. Geschichtenerzähler Adrian hat sich den gleichnamigen Comic von Séverine Gauthier und Zeichner Clément Lefèvre angeschaut.
Fernande, die Muse des Pablo Picasso
Aus Sicht der jungen Fernande erzählt Autorin Julie Birmant im Comic „Pablo“ (Gesamtausgabe) über das Kennenlernen und Zusammenleben mit dem Künstler Pablo Picasso in den Jahren 1905 bis 1912.
Bücherstädtische Lese-Challenge 2019
Inspiriert von anderen Reading Challenges haben wir eine Lese-Liste erstellt. Alle sind herzlich eingeladen, die Liste auszudrucken, zu verbreiten und im Laufe des Jahres 2019 abzuarbeiten.
„Schmusetiger möchte schmusen.“
Nastja Holtfreters Bilderbücher widmen sich unterschiedlichen Themenbereichen. So erschien eine Reihe von Pappbilderbüchern, die in bunten Bildern die Vielfältigkeit der Welt darstellen, darunter „Der bunte Wald“, „Die bunten Dinos“. Nun ist im Magellan Verlag ihr neues Buch erschienen: „Schmusetiger schmust so schön“.
Der Anfang vom Ende
„Eliminiert“ ist der finale Band von Teri Terrys neuster Trilogie und ein weiterer Beweis dafür, dass die Autorin genau weiß, was sie tut. Physik, Liebe, Hass und Fantasy treffen aufeinander und schaffen damit 478 Seiten eines einmaligen Buches.
Verlosung: Weihnachtliches Buchpaket
Habt ihr alle Rätsel gelöst, die sich hinter den Türchen der vier Adventssonntagen versteckt haben? Wunderbar, denn wenn ihr die Lösungsworte kombiniert, bekommt ihr daraus einen kleinen Lösungssatz. Schickt uns den Satz bis zum 28.12.18 und ihr landet im Lostopf für ein literarisches Überraschungspaket.
Schicksalsschlag: Brustkrebs!
Betty Boob hat Brustkrebs. Ihre Haare sind, auf Grund der Chemotherapie, ausgefallen und ihr wurde die linke Brust abgenommen. Und, als wenn das alles nicht schon so genug wäre, bahnen sich auch noch weitere Hindernisse und Verluste an, die durch ihren veränderten Körper entstehen.
Motivation in Pink
„Ich bin Feministin.“ Lange hatte ich den Eindruck, dass dieser Satz regelrecht verpönt war. Feminist*innen schienen geradezu furchterregend zu sein, so selten wollten sich Frauen (geschweige denn Männer) mit ihnen identifizieren. Das scheint sich jetzt zu ändern, wie „The Future Is Female“ zeigt.
Klick, klick, klick
Verena Roßbacher erzählt in „Ich war Diener im Hause Hobbs“ von Erinnerungen, von den richtigen und den verfälschten. Worteweberin Annika hat sich mit dem Protagonisten Christian Klick für Klick durch das Plastiskop seiner Erinnerungen gearbeitet.
Bin ich eine Trägerin?
Eine Epidemie ist ausgebrochen. Nur fünf Prozent der Menschheit sind immun und diejenigen, die die Krankheit überlebt haben, sollen Träger sein und werden gejagt. Was nun? Diese Frage thematisiert „Manipuliert“, der zweite Teil der neuesten Trilogie von Teri Terry.
Zwei Puzzleteile im falschen Karton
„Wovon man alles nicht stirbt“ von Barbara Zoschke ist ein Buch rund um das Thema Flüchtlinge, insbesondere Kinderflüchtlinge, was es für sie bedeutet, alleine in einem anderen Land zu sein und wie man ihnen helfen kann. Dieses überaus ernste Thema wird in die süße Freundschaftsgeschichte von Lesya und Kim verpackt.
Rache ist süß
Eine gefährliche Stadt, ein großer Verrat, ein hinterlistiger Krämer und ein riskanter Plan – dies bilden die Grundbausteine des zweiten und letzten Teils der „Das Lied der Krähen“-Reihe von Leigh Bardugo.
Das Ticket ins Glück
Achtung, Achtung, auf Gleis zwei hat Einfahrt der Weltenexpress! Was in dieser ganz und gar nicht normalen fahrenden Schule voller Geheimnisse und Magie vor sich geht, verrät Anca Sturms „Der Weltenexpress“. Worteweberin Annika hat einen Sitzplatz ergattert.
Vom Suchen und (Nicht-)Finden
In „Käpt’n Blau“ gibt es ein Wiedersehen mit dem Pinguin Blau aus Rob Biddulphs Debüt-Bilderbuch. Worteweberin Annika ist mit Pinguinen, einer Robbe und einem Eisbären auf Schatzsuche gegangen und hat etwas ganz Anderes gefunden.
Tasten nach Carter
Mit einem Ausschnitt aus ihrem Debütroman „Carter“ sorgte Ally Klein beim diesjährigen Bachmannpreis für Aufsehen. Worteweberin Annika hat den intensiven Roman über eine faszinierende Frau gelesen.
Der Berg ruft
Wie Dieter Braun selbst ist auch Worteweberin Annika kein Kind der Berge, sondern am liebsten am Meer. Um mal etwas Neues kennenzulernen, ist sie dennoch dem Autor und Illustrator in „Die Welt der Berge“ aufs Dach der Welt gefolgt.
Schöne Worte – leere Worte
Der Inhalt von Anja Kampmanns Debütroman „Wie hoch die Wasser steigen“ steht im Prinzip im Klappentext. Viel mehr brauchen Leser nicht zu wissen. Aber es geht auch nicht um die Geschichte selbst, sondern um die Art der Erzählung, die Atmosphäre.
Was kommt nach dem Hype
Nach dem Erfolg von Benedict Wells‘ „Vom Ende der Einsamkeit“ wurde sein neuer Band mit Geschichten von vielen sehnsüchtig erwartet. Ob „Die Wahrheit über das Lügen“ diesen Erwartungen gerecht wird? Worteweberin Annika war, um ehrlich zu sein, nicht restlos überzeugt.
