Bücherstadt Magazin

Bücherstadt Magazin

Das Bücherstadt Magazin wird herausgegeben vom gemeinnützigen Verein Bücherstadt. Unter dem Motto "Literatur für alle!" setzt sich die Redaktion mit der Vielfalt der Literatur im Sinne des erweiterten Literaturbegriffs in verschiedenen medialen Aufbereitungen auseinander.

Aber dies ist eine andere Geschichte…

Michael Ende war und ist einer der bekanntesten deutschen Autoren. „Die unendliche Geschichte“ und „Momo“ sind fast jedem ein Begriff. Umso erstaunlicher, dass es bisher keine richtige Biographie gab. Zeilenschwimmerin Ronja hat beim Studium des Programms der Leipziger Buchmesse 2016 begeistert festgestellt, dass es nun endlich soweit ist.

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„Was macht man mit den Faschos in der eigenen Familie?“

Buchstaplerin Maike hat sich auf der Leipziger Buchmesse die Lesung und das Gespräch mit Olja Alvir zu ihrem Debüt „Kein Meer“ angehört. Der autobiographisch geprägte Roman handelt von der Identitätssuche einer Journalistin in einem Land, das es so nicht mehr gibt. Dabei werden körperliche Tabuzonen ebenso angesprochen wie politische.

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Schleichend kommt der Schatten

Der Schattenkult ist ein Kult des Bösen, ein Kult, der seine Anhänger auf verschiedenen Wegen in den Bann zieht, sie aber dennoch mit Füßen tritt. Macht ist alles, was zählt. Robert Corvus erzählt von diesem Schattenkult, rückt nicht den Helden ins Rampenlicht, sondern die Entwicklung der Dunkelheit, die sich jedes Herzens bemächtigen kann.

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Voll unter die Gürtellinie – Deadpool hat das mit dem Heldentum eindeutig falsch verstanden

Wie jeder Charakter aus der Marvel-Comic-Welt lässt aber auch die Tragik hinter der Person, der Werdegang zum „Wesen mit besonderen Fähigkeiten“ nicht lange auf sich warten. Und da beginnt das ziemlich platt getretene Strickmuster zu greifen, auch wenn Deadpool ganz und gar nicht der typische Held oder Anti-Held ist, den man sonst kennt. – Von Bücherbändigerin Elisabeth

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Zum Fangen braucht man keine Beine

„Mit seinen giraffenlangen Beinen steigt er über die Wolke hinweg. So flockenleicht wirkt das auf mich, die ich aus dem Fenster starre, dass ich denke, er ist nicht von dieser Welt. Meine Finger zucken, als meine Hand über mein Knie streicht, aber mein Knie bemerkt es nicht, weder das Zucken noch das Streicheln.“

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Mit Musik um die Welt

Die Autorin Michaela Brauner-Zurmöhle hat mit ihrer Geschichte über die etwas exzentrische Noten-Dame und den ruhigen Herrn Pianissimo ein schönes Buch zum Vorlesen und Selbstlesen für ältere Kinder und neugierige Erwachsene geschaffen.

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Man lernt nie aus

Zeilenschwimmerin Ronja ist kein Fan von Geschichtsbüchern. Das liegt hauptsächlich an ihren Erfahrungen während der Schulzeit. Geschichtsbücher waren immer weitaus langweiliger, älter und unschöner als die meisten anderen Schulbücher, sogar die Textaufgaben in Mathematik und Physik waren spannender. Doch dieses Buch ist anders.

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3/11 Tagebuch nach Fukushima

Das illustrierte Tagebuch „3/11 Tagebuch nach Fukushima“ von Yuko Ichimura beginnt ohne Vorwarnung mitten im Geschehen. Vorangestellt wird ein Comicstrip, bei dem sich die Leser direkt am 11. März 2011, dem ersten Tag des Erdbebens in Tokio, wiederfinden.

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Die Axt im Blumenstrauß

Zeitgleich zum neuen Kinofilm über den Aktivismus und die Kämpfe der Suffragetten in Großbritannien nimmt sich auch die Graphic Novel „Votes For Women“ von Mary Talbot (Egmont) den Anfängen der Frauenrechtsbewegung an. Kein leichtes Thema, aber Buchstaplerin Maike findet, hier ist ein schonungsloser aber wichtiger Überblick geschaffen worden.

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wortschatzkiste

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Leicht verdaulich? Wohl kaum.

„Asche“ ist definitiv keine leichte Kost. Die 14 Stories, die sich auch unabhängig voneinander lesen lassen, liegen nach der Lektüre sehr schwer im Magen. Verdauen kann man sie zwar nach und nach, der bittere Nachgeschmack aber bleibt.

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Ein Film in Bildern

„Fünftausend Kilometer in der Sekunde“ von Manuele Fior gehört zu den Graphic Novels, denen man mehr Aufmerksamkeit wünscht. Das Besondere an diesem Werk ist die Umsetzung der Geschichte: gestaltet wie Storyboards, erinnern die Illustrationen an Filmszenen.

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King für Zwischendurch

Im „Basar der bösen Träume“ bietet dir der Meister des Horrors zwanzig dieser bissigen Waren in Form von Kurzgeschichten an. Gleich die erste Geschichte, „Raststätte Mile 81“, zeigt, was passiert, wenn du dich nicht an Warnungen wie denen aus dem Vorwort hältst: Es verschlingt dich!

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Sergej Lukianenko

Erzähldetektivin Annette begibt sich an einen literarischen Ort zwischen Hell und Dunkel, Tag und Nacht, um Science-Fiction- und Fantasy-Autor Sergej Lukianenko einige Fragen zu stellen. An ihrer Seite: Büchergärtnerin Tanja, die als Übersetzerin zwischen den Welten wechselt. Die deutsche Übersetzung findet sich in der 19. Ausgabe des Bücherstadt Kuriers.

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Verrat, Intrige, Lüge

Auf geht es mit Sebastian de Castell in das dritte Abenteuer rund um Falcio val Mond, dem ersten Kantor der Greatcoats. Mit „Sturmbogen“ und auf rund 350 Seiten dürfen wir alte Bekannte wiedersehen. Kest, den Heiligen der Schwerter, Brasti, den großschnauzigen Bogenschützen, sowie die gefallene Prinzessin Valiana val Mond und eine Hand voll anderer Helden, die sich in den letzten beiden Büchern in unsere Herzen geschlichen haben.

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Das packende Finale des Crossover-Highlights

Mit „Feuer und Stein: Predator“ findet das große Crossover-Projekt um „Alien“, „Alien VS. Predator“ und „Prometheus“ seinen Abschluss. Der finale Handlungsbogen führt die Erlebnisse des meuternden Galgo Helden wieder mit dem der Überlebenden um Captain Angela Foster zusammen, die er auf LV-223 zurückgelassen hatte. – Von Bücherhorterin Claudia

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Nora Gomringer

„Gerne wäre ich ein schmaler Band im Regal der wunderbaren Autorin Nina Jäckle und gerne wäre ich so schön und leicht, dass sie Freude daran hätte mich oft aus dem Regal zu nehmen und in mir zu blättern.“ Fußnotarin Natalie hat sich mit Autorin Nora Gomringer über ihre Bücher und ihre Erfahrungen im Poetry-Slam und im Ausland unterhalten.

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Mit Kindern über den Tod sprechen

Mit Kindern über den Tod zu sprechen, erscheint gar nicht so einfach. Dabei sind sie diesem Thema viel offener gegenüber als man annimmt. Genau das zeigt das Bilderbuch „Auf Wiedersehen, kleiner Vogel!“ von Maja Bach. Ein Buch über den Tod, das Abschiednehmen und den Umgang damit.

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