Vielen wird der Autor Jonathan Stroud durch seine Reihen über den Dschinn Bartimäus oder die Geisterjäger aus Lockwood & Co. ein Begriff sein. Nun widmet er sich einer neuen Geschichte. In seinem jüngsten Werk begleiten wir die Gesetzlose Scarlett McCain.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …
Die tödlichste Zauberschule der Welt
In manchen Zauberschulen möchte man gleich zu Hause sein. Aus manchen möchte man einfach nur lebend wieder raus. Bücherstädterin Vera hat mit Naomi Noviks „Scholomance: Tödliche Lektion“ den Auftakt einer dunklen YA-Fantasy-Reihe gelesen, die durch die zynische Stimme der Protagonistin lebt.
Was ist Phantastik?
„Herr der Ringe“, „Harry Potter“ und „Game of Thrones“: Phantastische Geschichten, die jeder kennt. Aber was ist Phantastik? Und was gehört zur Phantastik? Darüber sind sich Literaturwissenschaftler:innen und andere Fachleute nicht einig.
Wann wird aus irgendwann jetzt?
Katharina Fuchs erzählt in ihrem Roman „Lebenssekunden“ die Geschichten der ersten deutschen Foto-Journalistin aus der BRD und einer Leistungsturnerin aus der DDR. Bücherstädterin Michelle-Denise hat die unterschiedlichen Schicksale der heranwachsenden Frauen ab den 50er Jahren bis zum Bau der Berliner Mauer mitgerissen.
Eine Schifffahrt, die ist lustig
Mark Twain ist heute vor allem für „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ bekannt. Doch zu seinen Lebzeiten war sein erfolgreichstes Buch ein ganz anderes: „Die Arglosen im Ausland“ – ein Reisebericht. Zeilenschwimmerin Ronja wollte wissen, was diesen so besonders macht.
Gestatten – Bussi, Arno Bussi.
Obwohl Inspektor Arno Bussi bewusst seiner Heimat Tirol den Rücken gekehrt hat, um in der Großstadt Wien zu leben, führt ihn ein unfreiwilliger Urlaub mit seiner Mutter zurück in heimatliche Gefilde. Dort angekommen überschlagen sich die Ereignisse.
Ganz so einfach ist es nicht!
Nicht erst seit der Erfindung des Internets haben wir unterschiedliche Weltanschauungen, aber es scheint mir, als würden wir uns auch im 21. Jahrhundert besonders verbissen über Ansichten streiten. Im Bilderbuch „Der Berg“ von Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger wird dem schwierigen Thema der Meinungsverschiedenheit mit beachtlicher Leichtigkeit begegnet.
Für immer verbunden: Das Wanderkind
Im Kröner Verlag ist kürzlich ein kleines Büchlein erschienen: „Das Wanderkind“ von Aude. Es gibt Einblicke in das Leben eines Zwillingspaars, das sehr unterschiedlich ist und doch unzertrennlich miteinander verbunden.
Ein Planet mit Kindern, Pizza und Flummis
Als Kind war Worteweberin Annika fasziniert vom Mond und den Sternen. Hätte es damals schon das Sachbilderbuch „Ein kleiner blauer Punkt“ von Maren Hasenjäger gegeben, sie hätte es bestimmt verschlungen.
Die Affen rasen durch den Wald
Worteweberin Annika hat sich mit dem Bilderbuch „Der kleine Orang-Utan“ durch den Urwald Borneos und Sumatras gehangelt. Der Bücherstadt-Nachwuchs hat sie begleitet.
Ab ins Meer: Seesucht
In „Seesucht“ von Marlies van der Wel wird Jonas‘ Leben von der Kindheit bis ins hohe Alter skizziert: Die dargestellten Lebensabschnitte zeigen seine große Liebe zum Meer. Ein Bilderbuch über Sehnsüchte und Träume – und darüber, dass es sich lohnt, sie zu verfolgen.
Die Jahre ohne uns: Erzähl mir, was mich interessiert!
Barney Norris‘ Debütroman „Hier treffen sich fünf Flüsse“ hat Worteweberin Annika sehr überzeugt. Daher war sie auf das nächste Buch mehr als gespannt. Leider hat „Die Jahre ohne uns“ ihre Erwartungen aber nicht erfüllt.
Ich steige in ein Taxi … und erlebe aufregende Abenteuer
Mit „Hey, hey, hey, Taxi!“ ist ein sehr gelungenes, witziges, fantasievolles Kinderbuch von Saša Stanišić erschienen. Zeichensetzerin Alexa ist in ein Taxi gestiegen und hat die schrägsten Abenteuer erlebt.
So unterschiedlich leben wir!
„Wir Kinder der Welt“ von Moira Butterfield und Harriet Lynas zeigt kindgerecht, wie bunt und unterschiedlich unsere Leben sind: Bei über sieben Milliarden Menschen und tausenden von Sprachen in den 195 Ländern der Welt gibt es wirklich viel zu entdecken!
Kommt nach der Dystopie die feministische Farm-Idylle?
Nach einer Klimakatastrophe stürzt England in ein autoritäres System ab, das die Menschen unterdrückt. Eine Frau flieht – denn einen Ort soll es geben, an dem Frauen sich der Unterdrückung entziehen.
Lesende haben den Namen einer Romanfigur verdient
Heutzutage werden Buchsendungen zumeist unpersönlich im Paket mit der Post zugesendet. Wäre es nicht schön, wenn man die Bücher liebevoll verpackt und persönlich überreicht bekommen würde? Der Protagonist in Carsten Henns „Der Buchspazierer“ beliefert seine Kunden nach Geschäftsschluss auf diese Weise.
Oh! Nennt mir die Arten, die Arten des Meers!
In den Tiefen der Ozeane schlummern noch unzählige Geheimnisse. Zeilenschwimmerin Ronja ist in „Wenn Haie leuchten“ mit der Meeresbiologin Julia Schnetzer abgetaucht, um manchen davon auf den Grund zu gehen – und mit jeder Menge Begeisterung und Neugier wieder aufzutauchen.
Die Aufarbeitung der Debatte um Restitutionen
Das Buch „Afrikas Kampf um seine Kunst – Geschichte einer postkolonialen Niederlage“ von der Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy zeigt auf, wie lange und umfangreich bereits über Restitutionen von afrikanischen Kulturgütern diskutiert wird.
Eine Freundin für den kleinen Hasen
Nach 27 Jahren sind der kleine und der große Hase mit einer neuen Geschichte wieder zurück. Bücherstädterin Michelle-Denise hat sich unglaublich auf „Weißt du eigentlich, wie wichtig Freunde sind?“ von Sam McBratney und Anita Jeram gefreut und wurde nicht enttäuscht.
Fridas intensives Leben
Frida Kahlos bewegtes Leben hat auch nach ihrem Tod sehr viel an- und umgestoßen. Immer weiter erstreckt sich bis heute der Kreis der Interessierten, während sie zu Lebzeiten noch im Schatten ihres berühmten Ehemannes weilte.
Wenn Elstern hamstern
Wir leben in einer Welt des Überflusses. Humorvoll wird dieses Thema in Emily Gravetts Buch „Viel zu viel Zeug!“ aufgegriffen und zeigt: Wir brauchen weniger als wir denken. Satzhüterin Pia hat den Elster-Eltern schmunzelnd beim Hamstern zugesehen.
Buntes Kinderabenteuer
Mit „Emi und der Süßigkeitenräuber“ hat die Autorin Sara Mrozek ein stimmungsvolles Debüt für abenteuerlustige (Klein-)Kinder geschaffen. Das Besondere: einengende Rollenklischees sucht man hier vergeblich.
Sara Mrozek im Interview
Rollenklischees und altbackene Genderstereotype … Die Autorin Sara Mrozek hat genug von Kinderbüchern dieser Art und nimmt es kurzerhand selbst in die Hand. Satzhüterin Pia hat sich mit Sara bei einem (Video-)Kaffeedate getroffen und mit ihr über „Emis Welt“ und Frauenpower gesprochen.
Warten auf das Geschwisterchen
Wenn ein Geschwisterchen unterwegs ist, bekommen die Kinder viele Veränderungen mit – und das nicht nur, weil der Bauch der Mama wächst. Dieses Thema wird in zwei Neuerscheinungen gekonnt aufgegriffen: „Was versteckt sich in deinem Bauch, Mama?“ und „Hallo du, in Mamas Bauch“.



