Buchpranger

Tierischer Wort-Sport

„Wölfe in Rudeln kochen Nudeln mit Pudeln“ und „Pizzakatze“ sind witzig-spritzige Bilderbücher, die sowohl mit Worten als auch mit Bildern zu unterhalten wissen. Satzhüterin Pia und Worteweberin Annika stellen euch die Bücher näher vor.

Frau Doktor Huhn hilft weiter

Aua! Den Patient*innen in Ninette Sarnes‘ Bilderbuch „Wo tut’s denn weh?“ geht es gar nicht gut. Aber zum Glück kann Frau Doktor Huhn ihnen helfen – und kleinen Leser*innen die Angst vor dem Arztbesuch nehmen.

„Beklaute Frauen“: Wie Frauen im Patriarchat unsichtbar gemacht wurden

Die Historikerin, Journalistin und Moderatorin Leonie Schöler hat in ihrem Sachbuch-Debüt „Beklaute Frauen“ ebenjene zum Thema gemacht: Sie schafft Sichtbarkeit für all die Frauen, deren Namen beinahe oder komplett vergessen sind – von Männern aus der Geschichte getilgt.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Wut tut selten gut

„Peter ist ein braver Junge.“ So beginnt das Buch „Peters Wutzauber“ vom Designstudio MAKI und Eva Rust, erschienen im Verlag atlantis. Aber wer kann schon immer brav sein? Wahrscheinlich niemand. Doch wie geht man mit der Wut um? Peter hat einen ganz eigenen Weg. Als...

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Croissants, der Eiffelturm und die Liebe

Wie findet man in Paris die ganz große Liebe? Und wie kann jemand ein Buch schon lange kennen, das gerade erst veröffentlicht wurde? Worteweberin Annika hat mit Nicolas Barreaus „Paris ist immer eine gute Idee“ ein gemütliches Wochenende in der Stadt der Liebe verbracht und dabei das nicht allzu geheimnisvolle Geheimnis gelüftet.

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Das Spiel zwischen Feuer und Eis

„Das Lied des Eisdrachen“ entführt in eine kalte, düstere Fantasiewelt. Der Roman für Kinder vom weltbekannten Schriftsteller George R.R. Martin erzeugt ein wahres Kopfkino für Groß und Klein. – Von Romanakrobatin Leona Adara fühlt sich in ihrer Familie nicht...

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Chaos im Kinderzimmer

Wer kennt das nicht: Plötzlich stehen Gäste vor der Tür und im Haus herrscht noch das reinste Chaos? „Wieselwusel“ heißt das im gleichnamigen Bilderbuch von Michał Krygier mit Illustrationen von Alicja Wasilka. Worteweberin Annika hat sich das Durcheinander angesehen,...

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Lesen auf Portugiesisch

Worteweberin Annika hat für drei Wochen die Bücherstadt hinter sich gelassen, und stattdessen die Algarve im Süden Portugals erkundet. Was sie dort über Bücher und das Lesen herausgefunden hat, berichtet sie hier.

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Vom Deutschsein der Literatur

Wo beginnt deutsche Literatur und wo endet sie? Alle, die sich an einem Punkt ihres Lebens mit der Literaturgeschichte eines bestimmten Staates oder einer bestimmten Nation auseinandergesetzt haben, stoßen zunächst auf das Problem der Definition. Wortklauberin Erika...

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Märchen machen müde Mäuse munter

„Es war einmal ein drolliger Zwerg namens Zwirbel. Am liebsten saß er bei schönem Wetter am Märchen(buch)see, schaute den Wolkenbildern nach, angelte Buchstaben und dachte sich lustige Sätze dazu aus.“ Und was für welche!, findet Zeichensetzerin Alexa. Der Klappentext...

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Von der Liebe im Mondschein und bei Tageslicht

F. Scott Fitzgerald ist besonders für seinen Roman „Der große Gatsby“ bekannt geworden. Verfasst hat der amerikanische Schriftsteller aber auch viele kürzere Geschichten, von denen nun eine Auswahl im Diogenes Verlag erschienen ist: „Liebe in der Nacht“ heißt der Band, und genau darum geht es auch in den Geschichten.

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Buchtipp – ohne „Germanistenscheiß“

Bis zu seinem Tod hat Wolfgang Herrndorf an seinem Roman „Bilder deiner großen Liebe“ geschrieben, aber nicht mehr geschafft, ihn zu beenden. Dem Verlag blieben das fragmentarische Manuskript und vielerlei Notizen, welche noch umgesetzt werden sollten – ohne „Germanistenscheiß“, war Herrndorfs Vorgabe.

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Eine Süßspeise fürs Bücherregal

Essen kann große Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Leben haben. So geht es auch den Figuren in „Kirschblüten und rote Bohnen“, einem Roman des japanischen Autors Durian Sukegawa. Für Zeilenschwimmerin Ronja steht fest, dass dieses Buch bei den Süßspeisen im...

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Der König der Schmerzen

„Schmerz. Das ist nur ein kurzes Wort. Schnell gesprochen und aufgeschrieben, aber eigentlich ist es viel schwieriger.“ Was ist Schmerz? Diese Frage versucht Sven Völker in seinem Bilderbuch „Da ist heute ein kleiner schwarzer Fleck auf der Sonne“ zu beantworten. Und...

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Ocean‘s Eleven auf Kaffeejagd

Historischer Roman, Kaffee und „Ocean’s Eleven“ … Eine eigenartige Mischung, die Zeilenschwimmerin Ronja in „Der Kaffeedieb“ von Tom Hillenbrand begegnet. Doch keine Sorge, es ist nicht halb so abgedreht wie es klingt. Ausgehendes 17. Jahrhundert: Ganz Europa ist im...

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Daniel Illger

SERAPH-Preisträger Daniel Illger stellt sich einigen Fragen der Fußnotarin Natalie und erzählt von mehr Gefühl in der Fantasy und seinem Buch „Skargat – Der Pfad des schwarzen Lichts“.

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Schön, befreiend und bedrohlich wie das Meer

Buchstaplerin Maike hat sich auf der Leipziger Buchmesse die Lesung von Olja Alvir angehört – nun hat sie endlich auch den Roman „Kein Meer“ gelesen, der bei Zaglossus erschienen ist. Die gelungene Textcollage um eine Spurensuche im Jugoslawienkrieg zieht die Leser*innen in ihren Bann, und so manches Mal bleibt ihnen das Lachen im Halse stecken.

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Pathologen-Krimi aus Irland

Auch auf der grünen Insel kann der Sommer unerbittlich heiß sein. Aber die Gemüter einiger Menschen kochen nicht nur deshalb über. War es Selbstmord oder Mord? Zeilenschwimmerin Ronja wollte es herausfinden und hat „Tod im Sommer“ gelesen.

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Ein Blick hinter die Fassade

Fünf Jahre ist es nun schon her, dass Japan von drei Katastrophen heimgesucht wurde, die zu einer verschmolzen. Zuerst ein Erdbeben, dann ein daraus entstandener Tsunami und schließlich zu Explosionen und Austritt von Radioaktivität in dem von Beben und Wasser beschädigten Atomkraftwerk Fukushima I.

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Absurde und skurrile Reisen

Wladimir und Estragon „Warten auf Godot“, zumindest bei Samuel Beckett. Vielleicht kommt er morgen, vielleicht gibt es ihn auch gar nicht? Was er aber sonst noch alles anstellen könnte, das hat sich Marion Brasch in „Die irrtümlichen Abenteuer des Herrn Godot“...

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Das Schlüssel-Schloss-Prinzip

Kein Mensch ist perfekt und alle Menschen sind anders. Da entdecken wir natürlich Fehler und unschöne Eigenheiten bei jemand anderem und dieser bei uns. Es kommt zu Kritik. Diese kann gut laufen oder auch nicht. Was man dafür tun kann, die eigene Kritik zu verbessern, will uns der Ratgeber „Die 10 Schlüssel für wirksame Kritik“ verraten.

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Ein Roman mit Empfehlungsschreiben

Wer sagt, dass es ewig dauern muss, einen Roman zu schreiben? 30 Tage können durchaus genügen. Das wissen nicht nur die Teilnehmer des National Novel Writing Month. Auch die zwölfeinhalbjährige Aristoteles Thibodeau schreibt einen Monat lang. Zeilenschwimmerin Ronja...

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Liebe aus der Handtasche

In Antoine Laurains „Liebe mit zwei Unbekannten“ verliebt sich ein Mann in den Inhalt einer fremden Damenhandtasche. Warum das weniger trivial und kitschig ist, als es sich anhört, hat Worteweberin Annika herausgefunden.

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