Buchpranger

„Who’s still reading?“ – Leipziger Buchmesse 2024

Vom 21. bis 24. März öffnete die Leipziger Buchmesse wieder ihre Tore für Leseratten und Bücherwürmer aus aller Welt. Raphael war für das Bücherstadt Magazin vor Ort.

Eine Welt ohne Männer

Männer? Die gibt es nicht mehr in Lilly Gollackners neuem Roman „Die Schattenmacherin“. Hier sind die Frauen an der Macht. Worteweberin Annika hat die feministische Dystopie gelesen.

„Paddington feiert Ostern“ – mit Verlosung

In „Paddington feiert Ostern“ haben Michael Bond und Karen Jankel eine etwas andere Ostergeschichte geschrieben: Ohne Hasen, aber mit einer abenteuerlichen Eiersuche. Wir dürfen auch zwei Exemplare verlosen! – Von Satzhüterin Pia

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Schriftstellern sollte man aus dem Weg gehen

„Diebe und Vampire“ erzählt die Geschichte einer Frau, die Schriftstellerin werden möchte, aber an ihrer Fähigkeit dazu zweifelt. Auf der Suche nach sich selbst trifft sie in Mexiko „ihre Meisterin“, eine erfolgreiche Schriftstellerin aus den USA. Die Wahl dieses Vorbilds macht Meisterin und Schülerin am Ende ähnlicher als beide gewollt hatten.

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10 Fragen an Petra Gust-Kazakos

„Historische Risiken wie die Lesewut werden ebenso thematisiert wie zeitgenössische Erfahrungen mit Literaturblogs, Informationsflut und Transparenz.“ Zeichensetzerin Alexa hat Bloggerin und Autorin Petra Gust-Kazakos 10 Fragen zu „Philea’s Blog“, der Leselust und dem Reisefieber gestellt.

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Das Leben leben

Einen Moment innehalten, dem schnelllebigen Alltag entfliehen, mal nicht erreichbar sein – dieses Gefühl vermittelt Christian Haller in seinem Werk „Die Stecknadeln des Herrn Nabokov“. Hier widmet sich der Autor den scheinbar Unscheinbaren Dingen des Lebens, zwischen Modernisierung und Natur.

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Eine schicksalhafte Reise durch Raum und Zeit

Die fünfzehnjährige Yuri Suzuki, aus Chie Shinoharas „Anatolia Story“, ist überglücklich ihren ersten Kuss von ihrem Freund bekommen zu haben. Auch sonst scheint alles im Lot: Hat sie doch im ersten Anlauf die Aufnahmeprüfung zur Oberschule bestanden. Doch plötzlich ereignen sich seltsame Dinge.

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10 Fragen an Sophie Weigand

„Was nicht aktuell genug ist, bekommt auch keine Aufmerksamkeit. Das wäre eher so eine grundsätzliche Sache, von der ich mir wünschen würde, dass sie sich etwas relativiert.“ Sophie Weigand ist Buchhändlerin und Literaturbloggerin. In einem Interview verrät sie Zeichensetzerin Alexa, was ihre Motivation am Bloggen ist, ob sie selbst eine Buchhandlung eröffnen würde und den ein oder anderen Buchtipp.

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Bröckelnde Fassaden

Mit „Hotel Alpha“ ist im Heyne Verlag ein kurzweiliger Roman erschienen, der zwischen dem Prunk und den schmutzigen Fassaden eines Luxushotels vermittelt. Der Spagat zwischen traditionell und modern gelingt Mark Watson auch mit dem Konzept des Buches, dass ein „normales“ Buch mit online veröffentlichten Stories ergänzt werden soll.

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Wenn Paragraphen persönlich werden

Ian McEwan schafft ein ungewöhnliches Werk. Eins, das man nicht vom ersten Moment an lieben muss. Eins, das man erst einmal kategorisieren muss. Und kaum hat man dies geschafft, wandelt es sich wieder und wird zu einer lebendigen Erzählung, die sehr viel Tiefe und Emotion besitzt, sodass man es am Ende weglegt und mit einem ganzen Haufen voller Gedanken zurück bleibt.

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Ein gigantisches Abenteuer

Nach einem Unfall erwacht der dreizehnjährige Jack McKinley in einem außergewöhnlichen Krankenhaus. Aber ist das wirklich ein Krankenhaus? Ein Krankenhaus mit bewaffnetem Personal? Und was ist das für ein seltsames Zeichen an seinem Hinterkopf?

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Unter der Lupe: Zum wilden Mann

Wilhelm Karl Raabe (1831-1910) war ein deutscher Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter des poetischen Realismus. Erst vom Publikum totgeschwiegen, dann missverstanden – sein Werk ist voller Gesellschaftskritik und Mehrdeutigkeit. Zeichensetzerin Alexa hat seine Novelle „Zum wilden Mann“ mal unter die Lupe genommen.

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Buch – Bücher – Lieblingsbücher

Es ist nun schon ein paar Jahre her, seitdem das Goethe-Institut zu einem Wettbewerb aufgerufen hat. Schlussendlich haben mehr als 4000 Menschen, Bücherratten, um es anders auszudrücken, teilgenommen und über ihr Lieblingsbuch berichtet. Die schönsten Buchempfehlungen sind in einem Sammelband erschienen.

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Nichts für schwache Nerven

Powers Roman beschreibt in einer Zeitspanne von sechs Jahren (2003-2009) Begebenheiten aus dem Leben John Bartles, eines jungen US-Soldaten. Die Kapitel sind nicht chronologisch angeordnet, wodurch der Leser zur Kreation der tatsächlichen zeitlichen Abläufe angeregt wird.

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Lieber Tod als Tyrannei

„Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken“ von Sabaa Tahir sei „ein gelungener Auftakt“, meint Bücherstädterin Münevver Bolat. Über unterschiedliche Welten, Gefahren und den Kampf für Freiheit.

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„Schwirr-Schwung-Wirbel-Energie“

Die kleine Wasserratte Bill ist auf der Suche nach dem großen Glück: „Bill und Fabienne“ von Lorenz Pauli, Kathrin Schärer und Karolin Weber bietet Anregungen rund um das Thema Wasserkraft und Energie – bilingual und mit Experimentier- und Bastelanleitungen.

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Es rappelt im Karton

Am 26. Juni haben sich Bücherstädterinnen Sinja und Maike die Lesung „MiniLit 1-3: Texte aus der jungen Bremer Schreibszene“ des Bremer Literaturkontors angehört. Vorgestellt wurden sechs Kurzgeschichten, die von der Enge kleinbürgerlicher Häuser in die weite Welt und von ersten romantischen Erfahrungen in die Fänge der Lohnarbeit erzählen.

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Blutechtes Blutrecht!

Was macht eine gut ausgebildete und königstreue Spezialeinheit, wenn ihr König im Begriff ist zu sterben? Sie tritt beiseite und folgt des Königs Befehl. Genau das machen die Greatcoats (Ledermäntel) in Sebastian de Castells Roman „Blutrecht“.

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Gedankenstrom

Arthur Schnitzlers Novelle „Leutnant Gustl“ wurde erstmals 1900 unter dem Originaltitel „Lieutenant Gustl“ in der „Neuen Freien Presse“ veröffentlicht. Mit seinem Werk führte Schnitzler den Stil des inneren Monologs im deutschsprachigen Raum ein.

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