Filmtheater

#Meinungstheater: Holidate

Unser Meinungstheater im Dezember dreht sich um einen Film, der zumindest auch an Weihnachten spielt: Wir haben uns „Holidate“ (2020) angesehen – und sehr unterschiedliche Meinungen.

Die Dekonstruktion der Instagram-Influencer*innen

Im Film „The Shallows“ (2016) von Regisseur Jaume Collet-Serra dringt  die junge Nancy Adams beim Surfen unabsichtlich in das Territorium eines sehr aggressiven Hais ein. Geschichtenerzähler Adrian findet vor allem interessant, wie sich die bildliche Ästhetik über den Film hin verändert.

Horror für Kinder und doch nicht nur für Kinder

In dem Buch „Coraline“ aus dem Jahr 2002 schildert Autor Neil Gaiman die unheimlichen Erlebnisse der titelgebenden Heldin, die mit ihren Eltern in ein neues Haus zieht. 2009 erschien schließlich die Stop-Motion-Verfilmung durch das Studio Laika. Geschichtenerzähler Adrian vergleicht beide Werke miteinander.

Im Filmtheater werden die bewegten Bilder gewürdigt. Der Kinosessel quietscht, der Projektor rattert und die Bilder fliegen nur so über die Leinwand. Sie entführen uns in Welten voll spannender, leidenschaftlicher, herzerwärmender Geschichten – die unsere literaturerprobten grauen Zellen zum Glühen bringen.

Deutsch, Deutscher, Finsterworld

Das 2013 erschienene Drama „Finsterworld“ setzt der deutschen Gesellschaft schonungslos den Spiegel vor die Nase. Neben Sorgen, Komplexen und heimlichen Gelüsten der Deutschen, thematisiert es auch deren gestörten Umgang mit dem dunkelsten Kapitel des Landes. Bücherstädter Florian Fabozzi hat sich in diese finstere Welt hineingewagt.

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Eine Starbesetzung und ein Mordfall

Während einer Zugfahrt wird Edward Ratchett tot aufgefunden. Tatwaffe: Ein Messer, mit dem mehrfach auf ihn eingestochen wurde. Doch wer ist der Mörder? Geschichtenzeichnerin Celina folgt den Ermittlungen in der mittlerweile vierten Verfilmung von Agatha Christis Roman „Mord im Orientexpress“.

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Familienzwist auf asgadianisch

Freundin weg, Hammer weg, Papa weg und dann steht auch noch Ragnarök bevor. Wenn das mal keine miesen Aussichten sind. Jetzt heißt es entweder Trübsal blasen oder ordentlich auf den Putz hauen. Regisseur Taika Waititi hat sich für das letztere entschieden und liefert mit „Thor – Tag der Entscheidung“ ein Feuerwerk der guten Laune. Geschichtenerzähler Adrian hat sich diesen Spaß nicht entgehen lassen.

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Träumen Replikanten vom Menschlichsein?

1982 erschuf Regisseur Ridley Scott das cineastische Meisterwerk um den Blade Runner Rick Deckard. 35 Jahre später setzt Regisseur Denis Vulleneuve die dystopische Zukunftsvision mit „Blade Runner 2049“ fort. Wieder wird die Frage gestellt, was es bedeutet menschlich zu sein. Geschichtenerzähler Adrian und Geschichtezeichnerin Celina sind der Frage auf den Grund gegangen.

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Cineastischer Horror: Eine Klinik, zwei Mörder und viele Tote

„Gothika“ ist ein Horrorfilm von Mathieu Kassovitz, der 2003 erschien und von der natürlichen Angst des Menschen handelt, von Zweifeln an der eigenen Psyche und dem Verlust der Realität. Poesiearchitektin Lena, welche Filme, in denen psychiatrische Kliniken vorkommen, liebt, hat sich eines dunklen Abends gespannt und popcornknabbernd mit dem Film auseinandergesetzt.

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Cineastischer Horror: Eine Hommage an alle Horrorfilme

Ein Athlet, ein Flittchen, ein Hochbegabter, ein Idiot und eine Jungfrau fahren in die Walachei, um ihre Ferientage in einem kleinen, düsteren Haus zu verbringen. Drew Goddard nimmt in seinem Regiedebüt „The Cabin in the Woods“ jegliche Horrorfilmklischees aufs Korn. Geschichtenzeichnerin Celina hat dieses alte, neue Filmgenre des Teeny-Slashers gedatet.

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Die Hex‘ geht um

Mit „The VVitch“ wollte Robert Eggers als Regisseur und Drehbuchautor 2015 eine düstere Geschichte über Religion und Hexerei präsentieren. Geschichtenerzähler Adrian hat sich davon überzeugt, ob ihm das gelungen ist.

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Eine Ode an den Tod und die Rache

James O’Barrs Comic „The Crow“ aus dem Jahr 1989 hat mittlerweile Kultstatus erreicht und gilt als eine der einflussreichsten Comics der Comicgeschichte. Geschichtenerzähler Adrian erzählt euch, warum dieses Meisterwerk in jede gutgeführte Comicsammlung gehört.

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Eine Liebesgeschichte zwischen Mensch und Roboter

Eine Neuverfilmung mit einem großartigen Schauspieler, die dennoch nicht an den Erfolg des Originals anknüpfen kann. Ein Kinderfilm, der als seichte, aber gute Unterhaltung wahrgenommen wurde. Warum Flubber eigentlich Weebo heißen sollte und noch heute einen Blick wert ist. – Von Stadtbesucher Lukas

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Japanische Kunstgeschichte mal anders

In dem vor kurzem auf DVD erschienenen Anime „Miss Hokusai – Große Kunst im alten Japan“ wird die Welt des berühmten Künstlers Tetsuzo, der bis heute unter seinem gebräuchlichen Pseudonym Hokusai bekannt ist, geschildert. Die Protagonistin dieser Geschichte ist allerdings die Tochter des Künstlers, die O-Ei heißt und ebenfalls künstlerisches Talent besitzt. Geschichtenzeichnerin Celina hat diesen Kunstfilm bestaunt.

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Eine Verfilmung mit vielen Schrecken

Die Kinderbuchverfilmung „Burg Schreckenstein“ möchte einem heutigen Publikum pädagogisch wertvolle Unterhaltung bieten. Dies gelingt nur bedingt und auch die Übertragung der alten Vorlage in die heutige Zeit funktioniert nicht immer. Erzähldetektivin Annette ist sich dennoch sicher: Sein Publikum wird der Film trotzdem finden.

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Vier Degen für die Gerechtigkeit

Schon zwei Staffeln lang kämpften die drei Musketiere und D´Artagnan in der Serie „Die Musketiere“ nun schon für Gerechtigkeit, ihr Land und ihren König. Nun wird zur dritten und (leider) finalen Staffel geblasen. Noch fulminanter, spannender und emotionaler, wie Bücherbändigerin Elisabeth findet.

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„Ladies and gentleman, I give you … Steve Jobs“

Steve Jobs gehört zu den unsympathischsten Menschen, die je in einem Film porträtiert wurden. Schon die ersten Minuten des Films von Regisseur Danny Boyle zeigen, dass der Apple-Gründer gar nicht anders kann, als sämtliche Menschen in seiner Umgebung von oben herab zu behandeln. Und doch übt die Figur Steve Jobs eine Faszination aus, die das gleichnamige Biopic zu einem sehenswerten Gesamtwerk macht, findet Erzähldetektivin Annette.

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Von Turbulenzen und verdorbenem Fisch

„Airport“ ist der Titel gleich zweier Flugzeugkatastrophenfilme der 1970er Jahre. Klar, woher „Airplane!“ seinen Namen hat. Hierzulande ist der Film unter dem vielsagenden Titel „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ bekannt. Die Handlung des ziemlich abgedrehten Spektakels basiert jedoch auf dem Actionstreifen „Flug in Gefahr“ von 1957.

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Auf den Spuren eines Oscargewinners

Der US-Filmregisseur Billy Ray wagte sich jüngst an das oscarprämierte argentinische Kriminaldrama „El secreto de sus ojos“ (In ihren Augen) von Juan José Campanella heran und verfilmte es neu unter dem Titel „Secret in their eyes“ (Vor ihren Augen). Trotz prominenter Besetzung und hohem Budget hinterlässt der Film gemischte Gefühle. – Von Bücherstädter Florian

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Wie zerstöre ich einen Todesstern?

Mit „Rogue One: A Star Wars Story“ kommt das erste Spin-Off der Marke Star Wars, welche seit 2012 in den Händen von Disney ist, auf die große Leinwand. Es soll eine erzählerische Lücke füllen, nämlich die, wie die Rebellen an die Pläne für den Todesstern gekommen sind. Ausgewählt wurde Godzilla-Regisseur Gareth Edwards, um diesen Kriegs-/Heistfilm zu inszenieren. Geschichtenerzähler Adrian hat sich den Film angeschaut und verrät, wie viel Star Wars in „Rogue One“ steckt.

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