Der 96-seitige Band erscheint dem Betrachter im handlichen Querformat, sein Cover wird von zwei hübschen heimeligen Lampen geziert. Aber Moment! Das sind gar keine Lampen… eigentlich handelt es sich um ein Buch. Klingt unmöglich? Keineswegs.
Bücherstadt Magazin
Zu Ehren Wolverines
Wolverine ist tot. Unwiederbringlich Geschichte. Und so soll es auch bleiben. In diesem Sammelband erwacht eine neue, spannende Handlung zum Leben und in den Bonusgeschichten gedenken einige „Freunde“ und Mitstreiter des umstrittenen Helden Wolverine seiner Taten und seines Lebens.
Zu Hause fremd
Es sind Kurzgeschichten, mit denen der als Flüchtling nach Deutschland gekommene Iraner schildert, wie es ist, in einem Land zu Hause und doch fremd zu sein. Gut pointierte Momentaufnahmen, die auf eine sehr trockene und humorvolle Art von Begegnungen mit Menschen verschiedener Kulturen erzählen.
Nimm die Blume!
Buchstaplerin Maike hat sich letztendlich zum Wohl der Ohren in der Bücherstadt dagegen entschieden, ihr Loblied auf Amanda Palmers Buch „The Art of Asking“ auf der Ukulele vorzuspielen. Doch sie ist schon seit ein paar Jahren Fan der exzentrischen Musikerin und hat dem Erscheinen der ehrlichen und inspirierenden Memoiren im Eichborn Verlag entgegengefiebert.
„Er hat der Katze das Fett abgekauft!“
Es gibt das Sprichwort „Er hat der Katze das Fett abgekauft!“. Woher es stammt und was es bedeutet, erzählt das Märchen „Spiegel, das Kätzchen“. Es ist eine der bekanntesten Novellen (zuerst erschienen 1856) des Schweizer Dichters Gottfried Keller und wird hier in einer gekürzten Version von Doris Lecher kindgerecht nacherzählt.
Künstlerisch-tödliches Finale der Trilogie
Nach „Der ehrgeizige Mr. Duckworth“ und „Mr. Duckworth wird verfolgt“ schließt Tim Parks seine Thriller-Trilogie mit dem letzten Band „Mr. Duckworth sammelt den Tod“. Bücherhorterin Claudia hat auch dieses Buch gelesen.
Betrügen für Fortgeschrittene
Ein Jahr ist vergangen, seit die hübsche Massimina entführt und ermordet wurde. Morris Duckworth hängt noch immer sehr an ihr, der Liebe seines Lebens. Davon abgesehen hat er es nun aber geschafft: Durch die Heirat mit der verruchten Paola, der Schwester seiner Geliebten, hat er endlich Einzug in die gut betuchte Familie Trevisan gehalten…
„Eine Insel, nur von Gras überzogen, und ein Haus darauf“
Die sehr kleine, isländische Insel „Grimsey“ fungiert als Titel der im Aufbau Verlag erschienenen Novelle von Ulrich Schacht. Aber welche Rolle spielt sie hierbei? Bevor der Autor am 8. November im Rahmen der „LiteraTour Nord“ im Literaturcafé Ambiente in Bremen liest, hat sich Zeichensetzerin Alexa vorab mit dem Protagonisten auf eine Suche nach Antworten begeben.
Ein Sommermärchen am Ende der Welt
Man nehme eine kleine Mittelmeerinsel, eine sizilianische Hochzeit, beste Freundinnen, zwischen denen ein unschönes Geheimnis steht, einen etwas skurrilen Spieleentwickler und einen Mann, der sich von seinem ehemaligen Mitbewohner betrogen fühlt. Dazu eine Portion Humor, etwas Romantik und spritzige Dialoge – fertig ist Richard Mackenrodts locker-leichte Sommerkomödie „Die kleine Insel am Ende der Welt“.
Wenn Gemälde Geschichten erzählen
Wie oft werden Klassiker adaptiert, verändert und weitergesponnen. Auch „Der letzte Mohikaner“ von James Fenimore Cooper, erschienen 1826, wurde bereits viele Male neu aufgelegt, verfilmt und vertont. Aber muss eine Adaption überhaupt originalgetreu sein?
Im Netzwerk aus Lebensspuren
Wer glaubt, die tiroler Hauptstadt Innsbruck sei ein stilles, lauschiges Plätzchen, von dem die Gewalt sich fern hält, täuscht sich – dies beweist der Überfall auf Arthur Rosenberg, einen Zeitungsverkäufer. Er wird niedergeschlagen in seinem Laden aufgefunden, ein Verdächtiger wird kurz darauf gefasst, und Manuel Svensson, rasender Reporter und erfahrener Journalist, macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Totentrickser: zwischen Rollenspiel und literarischer Umsetzung
Nachdem Jan Oldenburg im Jahre 2013 mit seinem Buch „Fantastik AG“ den SERAPH im Bereich „Bestes Debüt“ ergatterte, ließ der zweite Roman nicht lange auf sich warten. Noch im selben Jahr erschien im Piper-Verlag „Totentrickser“. Wörterschmied Diungo hat sich in einen literarischen Dungeon begeben.
Leichenschau
Die Bühne ist dunkel. Im Vordergrund die Umrisse eines Tisches, daneben ein Bestecktisch auf Rollen. Die Leiche betritt von der linken Seite die Bühne, legt sich auf dem Stahltisch zurecht, der Arzt kommt von der rechten Seite herein, ein Tuch bei sich. Auf dem Boden links vom Tisch liegt ein Regenschirm.
Ein fantastomatisches Abenteuer geht weiter!
Jack, Marco, Aly und Cass haben den ersten Loculus gefunden! Eigentlich sollten sie sich jetzt auf die Suche nach dem zweiten begeben. Eigentlich! Leider, leider ist Marco mit dem ersten Loculus spurlos verschwunden. Es scheint, als wäre er vom Erdboden verschluckt…
Wer bist du?
Wie soll sich die 16-jährige Kyla in ihrem neuen Leben zurechtfinden? Vor allem – wie soll sie ihre Albträume beherrschen? Nach neun Monaten wird Kyla aus dem Krankenhaus entlassen. Doch werden ihre Eltern sie mögen? Was ist, wenn sie Kyla hassen oder noch schlimmer, Kyla ihre Eltern nicht mag?
Eine blutsaugende Fledermaus bei den Römern
Sandra Baumgärtners Vampirfledermaus „Vampi“ sorgt für einigen Trubel bei den Römern in Trier. Fußnotarin Natalie ist ihr gefolgt und hat dabei einige spannende Abenteuer erlebt.
Das fordert fürchterliche Bratpfannen!
Schräg, verrückt und ziemlich einzigartig. Das ist die Familie Schockinger. Die unglaubliche, aber liebenswerte Familie Schockinger. Judith Allert hat ihrer Phantasie freien Lauf gelassen und die Suppe, ach nein, Sippe nicht versalzen.
Das Grauen in Comicform
2012 in Amerika von Titan Books in einer aufwendig restaurierten Fassung diesmal in Farbe neu aufgelegt, erschien der Comic 2014 auch hierzulande bei Cross Cult in einer auf 1444 Exemplare limitierten Auflage.
Monsterhafter Serienalarm
Was braucht man für eine gute Serie? Etwas Schreibtalent, Humor, einen sympathischen, entwicklungsfähigen Hauptcharakter, ein paar Verwicklungen und mindestens einen Bösewicht. Und Monster natürlich. Shane Hegarty zeigt wie es geht.
Vampire im Interview
Die blutsaugenden Geschöpfe der Nacht erzählen in Anne Rices Meisterwerk „Interview mit einem Vampir“ ihre Geschichte. Geschrieben 1973 und erstmals veröffentlicht 1976, wurde dieser Roman bereits gleichnamig verfilmt.
Der Todesbote irrt umher und bringt vorbei den Todesstadt Kurier
AAAAAAAaaaahh!!!!!
„Was war das?“, fragt ihr werten Bücherstädter.
Selbstverständlich ein Schrei.
„Aber woher rührt er?“
Die Day Men – actiongeladen, dunkelbunt, stylish
Wer wacht, während die Vampire schlafen? Wer kümmert sich um die Drecksarbeit? Die „Day Men“ natürlich. Bei Cross Cult ist der erste Band des Comics von Matt Gagnon und Michael Alan Nelson erschienen. Dabei führt uns die Geschichte in alte Familienfehden und neue Kämpfe.
Bingereading
Semesterferien: Da muss ich mir einfach mal die Zeit nehmen, alles zu lesen, was sich aufgetürmt hat… Das kann mir unmöglich aufs Gemüt schlagen. Oder?
Torsten Low
Seit mittlerweile 10 Jahren gibt es den Verlag Torsten Low. Hier erscheinen nicht nur Bücher im Bereich Phantastik, sondern auch Steampunk und Horror. Doch wer steckt eigentlich hinter dem Namen Torsten Low? Zwischenzeilenverstecker Marco hat nachgefragt. Ein Interview über die Zusammenarbeit von Verlag und Autor und sehr viel Herzblut.
