Belletristik

Eingeschränkte Lesefreude

Voller Vorfreude auf den dritten Stand-Alone von Linus Geschke, hat sich Seitentänzerin Michelle-Denise auf den Thriller „Wenn sie lügt“ gestürzt. Jedoch ebbte die Lesefreude leider unerwartet schnell ab.

„Gestern Nacht träumte ich, ich sei wieder in Manderley.“

Mit ihrem Roman „Rebecca“ gelingt es Daphne du Maurier den düsteren, zerstörerischen und destruktiven Zügen des Menschen einen einzigartigen ästhetischen Ausdruck zu geben – so sieht das zumindest Bücherstädterin Luisa.

Reisebericht eines Lindwurms

Der zehnte Roman von Walter Moers, „Die Insel der Tausend Leuchttürme“, führt die Leserinnen und Leser zusammen mit dem Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz zur Rehabilitation auf die Insel Eydernorn. Für Seitentänzerin Michelle-Denise war die Reise mit Hildegunst ein wenig zu lang.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Bitterböse Unterhaltung garantiert!

Mit „Totgelacht“ legt Manfred Koch eine Sammlung von 20 „kriminell schrägen“ Kurzgeschichten vor, die es in sich haben. Bücherhorterin Claudia hat sich ihnen gestellt. Eins haben sie alle gemein – es geht ums Morden oder ermordet werden. Da erzählt beispielsweise ein...

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Bittersweet: Memories as a journey

Bittersweet: Memories as a journey

When in 2005 a new novel about Sherlock Holmes titled „A Slight Trick of the Mind“ was published, the current Holmes-hype wasn’t even on the horizon. Which makes Mitch Cullin’s version of the aging detective fighting oblivion even more original, bittersweet and human.

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Anti – Utopie

Jo McMillan erzählt in ihrem biografisch angehauchten Roman „Paradise Ost“ das Leben in der DDR aus der Sicht eines englischen Mädchens. Ein Roman ohne roten Faden und mit viel zu vielen Fragen, meint Romanakrobatin Leona. Jess lebt kein einfaches Leben in Tamworth,...

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Herr der Ringe meets Allgäu

Was passiert, wenn man althergebrachte, alpenländische Sagen in einem großen Epos zusammenfügt und miteinander verstrickt? Wenn man aus einzelnen Erzählungen, die ihre Wurzeln allesamt im südbayrischen Allgäu haben, ein zusammenhängendes Abenteuer macht, Gestalten aus...

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Wie heute – und jeden Tag

„Jeder Tag wie heute“ heißt der Debütroman von Ron Segal, erschienen 2014 im Wallstein Verlag. Bereits beim Betrachten des Covers wird ein unstimmiges Gefühl hervorgerufen: Die kaputten Saiten der Harfe sowie die Wahl von Rot und Schwarz als Leitfarben, erwecken den...

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Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär‘…

Vielleicht hätte Eva den Jurastudenten Jim nie kennengelernt, wenn da nicht dieser rostige Nagel auf dem Fahrradweg gelegen hätte. Oder? In ihrem Romandebüt „Drei mal wir“ erzählt Laura Barnett drei komplett unterschiedliche Versionen der Geschichte der beiden Engländer Jim und Eva.

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Niceville – Eine Symphonie des Grauens

„Carsten Strouds Niceville-Trilogie ist genial, und das Beste hat er sich bis zum Schluss aufgehoben.“ Mit diesen Worten lobt niemand geringeres als Horror-Meister Stephen King die drei Bände des kanadischen Autors. Für Erzähldetektivin Annette ist klar: Wenn ihr...

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Auf Umwegen zum Alexanderplatz

Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ ist einer der bekanntesten deutschen Klassiker. 1929 erschien der Großstadtroman, der im Untertitel „Die Geschichte vom Franz Biberkopf“ heißt. Worteweberin Annika hat sich mit ins Gewimmel der Metropole gestürzt und versucht,...

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Croissants, der Eiffelturm und die Liebe

Wie findet man in Paris die ganz große Liebe? Und wie kann jemand ein Buch schon lange kennen, das gerade erst veröffentlicht wurde? Worteweberin Annika hat mit Nicolas Barreaus „Paris ist immer eine gute Idee“ ein gemütliches Wochenende in der Stadt der Liebe verbracht und dabei das nicht allzu geheimnisvolle Geheimnis gelüftet.

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Von der Liebe im Mondschein und bei Tageslicht

F. Scott Fitzgerald ist besonders für seinen Roman „Der große Gatsby“ bekannt geworden. Verfasst hat der amerikanische Schriftsteller aber auch viele kürzere Geschichten, von denen nun eine Auswahl im Diogenes Verlag erschienen ist: „Liebe in der Nacht“ heißt der Band, und genau darum geht es auch in den Geschichten.

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Buchtipp – ohne „Germanistenscheiß“

Bis zu seinem Tod hat Wolfgang Herrndorf an seinem Roman „Bilder deiner großen Liebe“ geschrieben, aber nicht mehr geschafft, ihn zu beenden. Dem Verlag blieben das fragmentarische Manuskript und vielerlei Notizen, welche noch umgesetzt werden sollten – ohne „Germanistenscheiß“, war Herrndorfs Vorgabe.

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Eine Süßspeise fürs Bücherregal

Essen kann große Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Leben haben. So geht es auch den Figuren in „Kirschblüten und rote Bohnen“, einem Roman des japanischen Autors Durian Sukegawa. Für Zeilenschwimmerin Ronja steht fest, dass dieses Buch bei den Süßspeisen im...

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Ocean‘s Eleven auf Kaffeejagd

Historischer Roman, Kaffee und „Ocean’s Eleven“ … Eine eigenartige Mischung, die Zeilenschwimmerin Ronja in „Der Kaffeedieb“ von Tom Hillenbrand begegnet. Doch keine Sorge, es ist nicht halb so abgedreht wie es klingt. Ausgehendes 17. Jahrhundert: Ganz Europa ist im...

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Schön, befreiend und bedrohlich wie das Meer

Buchstaplerin Maike hat sich auf der Leipziger Buchmesse die Lesung von Olja Alvir angehört – nun hat sie endlich auch den Roman „Kein Meer“ gelesen, der bei Zaglossus erschienen ist. Die gelungene Textcollage um eine Spurensuche im Jugoslawienkrieg zieht die Leser*innen in ihren Bann, und so manches Mal bleibt ihnen das Lachen im Halse stecken.

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Pathologen-Krimi aus Irland

Auch auf der grünen Insel kann der Sommer unerbittlich heiß sein. Aber die Gemüter einiger Menschen kochen nicht nur deshalb über. War es Selbstmord oder Mord? Zeilenschwimmerin Ronja wollte es herausfinden und hat „Tod im Sommer“ gelesen.

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Absurde und skurrile Reisen

Wladimir und Estragon „Warten auf Godot“, zumindest bei Samuel Beckett. Vielleicht kommt er morgen, vielleicht gibt es ihn auch gar nicht? Was er aber sonst noch alles anstellen könnte, das hat sich Marion Brasch in „Die irrtümlichen Abenteuer des Herrn Godot“...

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Ein Roman mit Empfehlungsschreiben

Wer sagt, dass es ewig dauern muss, einen Roman zu schreiben? 30 Tage können durchaus genügen. Das wissen nicht nur die Teilnehmer des National Novel Writing Month. Auch die zwölfeinhalbjährige Aristoteles Thibodeau schreibt einen Monat lang. Zeilenschwimmerin Ronja...

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Liebe aus der Handtasche

In Antoine Laurains „Liebe mit zwei Unbekannten“ verliebt sich ein Mann in den Inhalt einer fremden Damenhandtasche. Warum das weniger trivial und kitschig ist, als es sich anhört, hat Worteweberin Annika herausgefunden.

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