Buchpranger

Plötzlich Baum: „Stammzellen“

Was, wenn die Umwelt sich für ihr Recht selbst einsetzt und die Menschen mit einer Krankheit in Bäume verwandelt? Alina Lindermuth hat das Gedankenexperiment in „Stammzellen“ durchgespielt. Vor allem aber erzählt sie eine recht konventionelle Geschichte über die Liebe, findet Worteweberin Annika.

Ein Dorf, ein Riese und viele Gefühle

Wenn nach einem anstrengenden Kita-Tag die Gefühle verrücktspielen, wirken Bilderbücher oft Wunder. Besonders gerne liest Worteweberin Annika mit ihren Kids dann Bücher über Emotionen – zum Beispiel das Silent Book „Der Riese und die großen Gefühle“ von Charlotte Bellière und Ian De Haes.

„Umlaufbahnen“: Ein Roman aus dem Hinterhof der Erde

Wie erzählt man vom Astronaut*innenleben im Weltall, ohne selbst jemals Schwerelosigkeit erlebt und auf den blauen Planeten hinabgeblickt zu haben? Der Britin Samantha Harvey gelingt das im mit dem Booker Prize ausgezeichneten Roman „Umlaufbahnen“ auf beeindruckende Art. – Von Worteweberin Annika

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Was sind denn bloß Radieschenmäuse?

Was sind denn bloß Radieschenmäuse?

Was ist eigentlich eine Radieschenmaus? Und habt ihr schon einmal von einer Kuschelgurke gehört? Worteweberin Annika auch nicht – bis sie in Miro Poferls Kinderbuch „Radieschenmaus und Kuschelgurke“ in die Geheimnisse des Gärtnerns eingeweiht wurde.

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Meins, deins, unseres?

„Das ist aber meins!“ Teilen fällt Kindern nicht immer leicht und wird daher im Kinderzimmer und auf dem Spielplatz oft zum Thema. Mit „Das ist mein Baum“ von Olivier Tallec hat Worteweberin Annika ein Bilderbuch über das (Nicht-)Teilen gelesen.

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Die Lippen so rot vom Blut

Mit den Illustrationen von Colleen Doran wurde der Kurzgeschichte von Neil Gaiman „Snow, Glass, Apples“ von 1994 neues Leben eingehaucht. Nun bringt Splitter diese schaurige Neu-Interpretation eines Kultmärchens als Comic auch in deutscher Sprache an die Leserinnen und Leser.

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Wie sieht es mit den Museen in der Zukunft aus?

In dem Buch „The Future of the Museum: 28 Dialogues“ interviewt András Szántó viele Museumsleiter*innen. Es geht im weit gefassten Sinne um die Zukunft der Museen. Geschichtenzeichnerin Celina hat das Buch gelesen und stellt fest, dass viele Themenbereiche in dieser Zukunftsfrage stecken.

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Adieu Rollenklischees … oder doch nicht?

Der Australier Scott Stuart schrieb „Mein Schatten ist pink“ für seinen Sohn, der leidenschaftlicher Elsa-Fan ist und dessen Umfeld ihm schnell klar gemacht hat: Das ist was für Mädchen! Stuart hat daraufhin ein Buch geschaffen, das Mut machen soll, sein eigenes Selbst auch zu leben.

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Ein Platz für Altes

Auch wenn es der Name nicht vermuten lässt: Mitten in Leipzig gibt es einen schmalen Laden, der Bücher beherbergt, die sonst schnell fehlen. Eine Empfehlung von Bücherstädter Thilo.

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Bleib.

Bleib.

„Glaube ja nicht, dass irgendjemand weiß, wo’s langgeht.“ Manchmal braucht man einfach nur die Bestätigung, dass es anderen genauso geht. Genau für solche Momente ist Matt Haigs „The Comfort Book“ da, meint Zeilenschwimmerin Ronja.

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Fuchs fährt Auto: Bruuuuumm!

Fuchs fährt Auto: Bruuuuumm!

Das Pappbilderbuch „Fuchs fährt Auto“ von Susanne Straßer wurde 2021 mit dem Lesekompass (ehemals Leipziger Lesekompass) ausgezeichnet. Kein Wunder! Bei Worteweberin Annika und ihrer Familie steht kein Fuß still, wenn Fuchs sich aufs Bobby Car schwingt.

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Kaugummi-Essays

Was tun, wenn sich ein Buch wie Kaugummi zieht? Erstmal ein anderes Buch lesen, und noch eins, und… So toll es auch gestaltet ist, Harry Martinsons „Schwärmer und Schnaken“ liegt noch immer angelesen auf Worteweberin Annikas Nachttisch – das wird nichts mehr mit den beiden.

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Ungewöhnliche Ansichtskarten

„25 Geschichten über das Reisen“ – das hat Satzhüterin Pia direkt angesprochen. Reisen für den Kopf scheint ihr in Zeiten der Pandemie eine verlockende Sache zu sein. Warum konnte der Sammelband mit den Kurzgeschichten sie dennoch nicht vollends überzeugen?

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Allein sein kann schön sein

Allein zu Hause zu sein ist seit Beginn der Corona-Pandemie nicht zwangsläufig etwas Freiwilliges oder Angenehmes. Dass Alleinsein für einige aber auch etwas Positives und Befreiendes sein kann, zeigt das Bilderbuch „Allein zu Haus“ von Barbara Nascimbeni.

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