Was ist eine Familie? Dieser Frage geht der Protagonist im Bilderbuch „Das alles ist Familie“ von Michael Engler und Julianna Swaney nach. Zeichensetzerin Alexa, die selbst in einer Patchwork-Familie aufgewachsen ist, hat das Buch mit großer Begeisterung gelesen.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …
Lyrik für – wen?
„Knackwurst und Rakete“ – was für ein witziger Titel, dachte Zeichensetzerin Alexa, als sie das Buch von Mathias Jeschke und Maja Bohn entdeckte. Witziger wurde der Inhalt aber nicht.
So viele Tode – auf der Bühne
Mit „Die Tode meiner Mutter“ ist im NordSüd Verlag Carla Haslbauers erstes Bilderbuch erschienen. Ein gelungenes Debüt über Operngesang und Theater aus der Perspektive eines Kindes. Zeichensetzerin Alexa fühlte sich beim Lesen sehr gut unterhalten.
Das Schwanken der Welt
Katharina Köller hat mit ihrem Roman „Was ich im Wasser sah“ jüngst ein spannendes Debüt veröffentlicht. Eine Geschichte, die ungewöhnlich erzählt wird und über die es sich lohnt, intensiver nachzudenken, findet Satzhüterin Pia.
Herr Hase ist zurück!
Nachdem „Herrn Hases haarsträubende Abenteuer“ von Lewis Trondheim 2004 durch den tragischen Tod seines Protagonisten Herrn Hase ein jähes Ende fanden, ist dieser nun wieder von den Toten auferstanden und mit neuen Abenteuern zurück.
Der Wald birgt viele Geheimnisse
Poesiearchitektin Lena, die bereits seit einem Jahr im Homeoffice ist, vermisst die Natur und den Wald. Nach „So dunkel der Wald“ von Michaela Kastel präferiert sie allerdings doch eher den Strand.
Vor meinem Fenster tanzen Wörter auf Bäumen
Ein Blick aus dem Fenster – was passiert da? Emma Robert und Baptistine Mésange zeigen in ihrem neuen Bilderbuch „Vor meinem Fenster“, dass da viel mehr ist, als wir annehmen. Zeichensetzerin Alexa hat sich ans Fenster gesetzt und sich vom Bilderbuch inspirieren lassen.
„Julian feiert die Liebe“ – und wir feiern Julian
Mit „Julian feiert die Liebe“ erschien kürzlich eine Fortsetzung, auf die sich Satzhüterin Pia sehr gefreut hat. Die Autorin und Illustratorin Jessica Love lässt Julian und seine Großmutter diesmal auf eine Hochzeit gehen.
Neueröffnung: Diversity Buchhandlung „kohsie“
Am 16. April hat eine neue Buchhandlung in Halle (Saale) eröffnet: „kohsie“, die erste Diversity Buchhandlung in Mitteldeutschland. Zeichensetzerin Alexa hat sie besucht.
Angst? – Das muss nicht sein!
Jeder hat manchmal Angst – auch die Schlange Bertha in Franziska Höllbachers Pappbilderbuch „Bertha hat Angst“. Bücherstädterin Michelle-Denise hat dieses schreckhafte Tier getroffen und sich gemeinsam mit ihm mutig ihren Ängsten gestellt.
Kleines Wunder – Das erste Jahr mit Kind festhalten
Bücherstadt-Baby Nummer 4 ist da! Seit einigen Wochen bereichert eine bezaubernde kleine Tochter das Leben von Erzähldetektivin Annette und ihrem Mann. All die neuen Eindrücke und Erinnerungen wollen natürlich gebührend festgehalten werden. „Mein erstes Jahr – Kleines großes Wunder“ will genau hierbei helfen.
Sei bunt und „ein klein wenig anders“
Was hat das schlichte, aber partiell sehr farbenfrohe Bilderbuch „Ein klein wenig anders“ von Claire Alexander doch für ulkige Protagonisten: Satzhüterin Pia hat sich mit den kleinen Plufern auf eine Reise zu mehr Akzeptanz aufgemacht.
Eine von uns: „Kim Jiyoung, geboren 1982“
Frauen haben es oft nicht leicht – das ist weltweit so, auch, aber nicht nur, in Südkorea. Cho Nam-Joo erzählt in „Kim Jiyoung, geboren 1982“ von einer Frau, der es geht wie so vielen. Worteweberin Annika hat sich in der Erzählung wiedererkannt.
„Writers & Lovers“: Die das Schreiben lieben
„Writers & Lovers“ heißt der neue Roman von Lily King, der genau davon erzählt: vom Schreiben und vom Lieben. Worteweberin Annika hat sich auf eine Erzählung eingelassen, die sie zunehmend begeistert hat.
Brrrrr! Unterwegs mit „Pinguine & Eisbären“
Eis, Schnee, Wind und am Himmel tanzen die Polarlichter. Worteweberin Annika ist auf einen Schneescooter gestiegen und hat die Polarregionen unserer Welt bereist – mit dem Kindersachbuch „Pinguine & Eisbären“ von Grace Helmer und Alicia Klepeis.
In 1080 Tagen um die Welt
2021 jährt sich der Todestag von Fernão de Magelhães, im deutschen besser bekannt als Ferdinand Magellan, zum 500. Mal. Für Fabelforscher Christian ein Grund mehr, ihm mit „Magellan oder Sternstunden der Seefahrt“ ins Unbekannte zu folgen.
Ein Spielbuch zum Fühlen und Betrachten
Im FISCHER Sauerländer Verlag ist kürzlich ein „Spielbuch für die Sinne erschienen“: „Glücksfisch: Sehen, Tasten, Fühlen – Mach mit!“. Zeichensetzerin Alexa hat es mit ihrem einjährigen Sohn getestet.
Die Dämonin, die eine Heldin ist
Februar ist Black History Month. Bücherstädterin Vera liest dann mit Vorliebe Bücher schwarzer Autor*innen. Das Fantasy-Debut von Namina Forna, „Die Göttinnen von Otera: Golden wie Blut“ kam für sie dafür genau zur rechten Zeit.
Auenland! Beutlin! – Wie entstand Mittelerde?
Dass das Auenland Tolkiens Hommage an England ist, hatte Zeilenschwimmerin Ronja schon mal gehört. Aber wie sieht es mit dem Rest von Mittelerde aus? Das möchte sie in „Die Erfindung von Mittelerde“ erfahren.
Die großen Themen des Lebens
Mit „Die Farbe von Glück“ hat die Schriftstellerin Clara Maria Bagus ihren dritten Bestseller geschrieben. Bücherstädterin Michelle-Denise verschlang die erste Hälfte des Buches regelrecht, bis sie sich zügeln musste, weil sie nicht wollte, dass dieser herzergreifende Roman zu schnell ein Ende findet.
Und wovon träumst du?
Ein Pillendreher ist der Protagonist in Julia Nüschs zauberhaftem Bilderbuch „Der fleißige Mistkäfer und die Träume der Anderen“. Worteweberin Annika ist ihm nicht nur in ein kleines Land in der Mitte eines Rosenkohlfeldes, sondern auch ins Land der Träume gefolgt.
Indiebookday 2021: Buchtipps
Am 20. März ist Indiebookday. Das haben Worteweberin Annika, Fabelforscher Christian und Geschichtenzeichnerin Celina als Anlass genommen, um empfehlenswerte Bücher aus unabhängigen Verlagen vorzustellen.
Lasst die Bären aus dem Keller
Rachel Elliotts Roman „Bären füttern verboten“ wurde in den Rezensionen mit Mariana Lekys „Was man von hier aus sehen kann“ verglichen. Worteweberin Annika wollte wissen, ob etwas dran ist – und wurde nicht enttäuscht.
Wenn Engel Plätzchen backen: Die Welt erklären mit Geschichten
Zusammenhänge deuten und verstehen – gerade dann, wenn wir mit schwer fassbaren und umstrittenen Ereignissen konfrontiert sind, ist das ein tiefes menschliches Bedürfnis. Dabei geht es nicht allein um ein sachliches Erklären.

