Buchpranger

„Umlaufbahnen“: Ein Roman aus dem Hinterhof der Erde

Wie erzählt man vom Astronaut*innenleben im Weltall, ohne selbst jemals Schwerelosigkeit erlebt und auf den blauen Planeten hinabgeblickt zu haben? Der Britin Samantha Harvey gelingt das im mit dem Booker Prize ausgezeichneten Roman „Umlaufbahnen“ auf beeindruckende Art. – Von Worteweberin Annika

Neues aus dem Wunderland – Lewis Carroll wiederentdeckt

Wer kennt sie nicht, die Geschichte um Alice, die sich (Uhr-)plötzlich in einem fremden, völlig verrückten Land wiederfindet? So mancher hat sich bereits ein Bild vom Reich der Herzkönigin, des verrückten Hutmachers und der Grinsekatze gemacht. Buchstabenakrobatin Melanie hat sich einige Neuauflagen der fantastischen Erzählung angesehen.

Klassiker für Kleine – Weltliteratur im Pappbilderbuch

Weltliteratur trifft Pappbilderbuch, trifft Kunst! Wie für unser Themenjahr buch&kunst gemacht, erschien im Herbst 2024 die Reihe „Klassiker für Kleine“, in der sechs Literaturklassiker für Kinder ab 3 Jahren nacherzählt und kreativ illustriert wurden.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Der belgische Symbolismus in all seinen Facetten

Die Ausstellung „Dekadenz und dunkle Träume – Der belgische Symbolismus“ ist in der Alten Nationalgalerie in Berlin ab dem 18.09.2020 zu sehen gewesen. Gleichfalls können in der Corona-Zeit durch den gleichnamigen Katalog die Werke der Symbolist*innen bestaunt werden. Geschichtenzeichnerin Celina hat sich beides angesehen.

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Mors vincit omnia – der Tod besiegt alles

Die acht geheimen Studentenverbindungen Yales haben ihren großen Einfluss auf die Wirtschaft und Politik einer Sache zu verdanken – dunkler Magie, die ganz eigenen Regeln folgt. Ist so viel Macht überhaupt noch kontrollierbar und kann man die acht Häuser für ihre Taten zur Rechenschaft ziehen und dabei auch noch überleben?

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Happy Birthday, Janosch!

Am 11. März 2021 wird er 90 Jahre alt – Horst Eckert. Ihr meint, den kennt ihr nicht? Mit Sicherheit ist er euch unter einem anderen Namen seit eurer Kindheit bekannt: Janosch! Worteweberin Annika ist mit „Oh, wie schön ist Panama“ und vielen anderen seiner Geschichten aufgewachsen.

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Die Schnepfe und ich

Die Schnepfe und ich

Mit „Die Vögel“ ist im Guggolz Verlag der zweite erfolgreiche Roman des Norwegers Tarjei Vesaas erschienen. Es ist ein Roman über Vogelspuren in der Luft und die feinen Schwingungen in uns selbst, zart wie Schnepfenspuren im Sumpf. Worteweberin Annika ist mit der Schnepfe geflogen.

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Piranesi: Ein Meister der Druckgraphik

Der Begleitband „Das Piranesi-Prinzip“ erschien im vergangenen Jahr zur gleichnamigen Sonderausstellung, die in der Kunstbibliothek in Berlin gezeigt wurde und demnächst auch wieder wird. Geschichtenzeichnerin Celina hat sich sowohl die Ausstellung als auch den Katalog angesehen.

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Liebe ist überall

Der Valentinstag steht vor der Tür. Für einige verliebte Pärchen hat dieser Tag eine besondere Bedeutung. Doch warum verliebt man sich eigentlich in eine andere Person? Bücherstädterin Michelle-Denise hat sich zu diesem Thema das Bilderbuch „Liebe macht blind – aber glücklich“ von Rüdiger Bertram und Yvonne Semken genauer angeschaut.

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Corona, Zombies und Bokashi

In „Die Krone der Schöpfung“ erzählt Lola Randl von einem Virus mit kronenartigen Zacken und davon, wie es (oder er) die Welt aus den Angeln hebt. Ob man darüber noch Romane lesen muss, wenn schon die Nachrichten voll davon sind? Worteweberin Annika hat es getestet.

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Bücherstädtische Lese-Challenge 2021

Liebe Bücherstädter:innen und Stadtbesucher:innen, die bücherstädtische Lese-Challenge geht in die dritte Runde! 2021 geht es beispielsweise darum, ein Buch mit genau 175 Seiten zu lesen, ein Buch mit einem gelben Cover, ein Buch mit einer Jahreszahl im Titel und ein Buch, zu dem es auch eine App gibt.

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Unser Lesejahr 2020

Ein wirklich bemerkenswertes Jahr lassen wir hinter uns – und das sicherlich nicht ungern. Es wird Zeit zurückzublicken und zu schauen, wie zwischen all dem weltlichen und privaten Trubel das bücherstädtische Lesejahr lief. Wie viele Punkte konnten die Redaktionsmitglieder von der zweiten Leseliste abhaken?

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Glückliche Familien müssen keinem Schema entsprechen

Familie. Ein kleines Wort mit großer emotionaler Bedeutung. Es gibt nicht die eine Familie, denn jede ist anders. Bücherstädterin Michelle-Denise findet, dass das klassische Familienbild von Vater-Mutter-Kind längst überholt ist. Zeit für ein modernes Kinderbuch wie „Das Wunder von R.“ von Francesca Cavallo, das mit veralteten Rollenbildern aufräumt.

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Dreifacher Salto zwischen die Stühle

Dreifacher Salto zwischen die Stühle

Der NordSüd Verlag präsentiert im hübschen Schuber die Trilogie „Dreieck Quadrat Kreis“, geschrieben von Mac Barnett und illustriert von Jon Klassen. Seitenkünstler Aaron zupft die Bücher aus ihrer schicken Schale und wirft einen prüfenden Blick darauf.

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Magie auf einer Hochzeit … das kann nur schief gehen

Im neuesten Comic „Pimo & Rex: Die interdimensionale Hochzeit“ von Thomas Wellmann geht es primär um die Hochzeit seiner Comiccharaktere Rex und Leo. Wie auf jeder typischen Hochzeit wird Unausgesprochenes ausgesprochen und Differenzen werden geklärt. Geschichtenzeichnerin Celina ist in die Wellmannsche Welt eingetaucht.

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Endlich wieder hinter den Spiegeln

Zehn Jahre verfolgt Zeilenschwimmerin Ronja nun schon die Brüder Jacob und Will Reckless auf ihrer Reise durch die Welt der Märchen. Nun ist mit „Reckless – Auf silberner Fährte“ der vierte Teil von Cornelia Funkes Spiegelweltreihe erschienen. Einmal im Buch abgetaucht, war die lange Wartezeit völlig vergessen.

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ACHTUNG SPOILER

ACHTUNG SPOILER

Als Bücherstädterin Mareike den Klappentext von Beka Adamaschwilis „In diesem Buch stirbt jeder“ las, musste sie augenblicklich an den Film „Schräger als Fiktion“ denken, freute sich auf die Rettungsversuche bekannter Helden anderer Werke und ging so mit einem völlig falschen Erwartungshorizont an die Lektüre des Romans heran.

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