Buchpranger

Aus dem Leben gestiegen

Wenn jemand in der deutschen Gegenwartsliteratur fabulieren und Geschichten spinnen kann, dann Saša Stanišić, findet Worteweberin Annika, und war begeistert von seinen Erzählungen in „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“.

Es regnet, es regnet …

Gummistiefel, Regenschirm, Pfützen: Regenwetter kann toll sein, aber manchmal auch richtig nerven. In diesen drei Bilderbüchern spielt der Regen eine wichtige Rolle.

Rote Schirme, Schmetterlinge und Blut

Düster, innovativ und spannend: „Red Umbrella Society – Der Kuss des Schmetterlings“ ist ein fesselnder Auftakt einer Urban-Fantasy-Dilogie von Caroline Brinkmann, findet Satzhüterin Pia.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Streithähne in Unterhosen

Zwei Streithähne und zwei Hunde auf Ballonfahrt – ob das gutgehen kann? In „Ballonfahrt mit Hund“ von Matthew Olshan hat Worteweberin Annika nicht nur viel über die (fast wahre Geschichte) der ersten internationalen Luftfahrt gelernt, sondern auch oft geschmunzelt.

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Katzenregen und Frösche im Hotel

Die Ökosysteme auf unserem Planeten sind äußerst fragil, und wenn wir Menschen eingreifen, kann es schon mal drunter und drüber gehen. Von solchen Verkettungen in der Natur berichtet Gianumberto Accinelli in „Der Dominoeffekt oder die unsichtbaren Fäden der Natur“.

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Ans Meer mit Lasse Bär

Lasse Bär will ans Meer – und er nimmt die kleinen Leserinnen und Leser mit auf die Reise dorthin. Es geht durch den Wald, den tiefen See, weiter mit der Seilbahn und auf dem Schlitten … bis er irgendwann am Strand landet.

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Das ungezogene Monster

Wusstet ihr, dass Monster in Wahrheit „überaus freundlich und ausgesprochen höflich“ sind? Luna, die Protagonistin in Tim Dowlings Bilderbuch „Die Wahrheit über Monster“, ist davon ziemlich enttäuscht. Denn eigentlich hat sie gehofft, neue Spielgefährten zu finden, die genauso ticken wie sie.

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Mirjam Phillips im Interview

Poesiearchitektin Lena hat Mirjam Phillips bei einem Uniseminar kennengelernt, das sich um Serienmörder, Kurzkrimis und die Lust am Schreiben gedreht hat. Für unser Todesstadt-Special hat sich die Autorin einigen Fragen rund um das Genre Krimi gestellt.

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Schauer auf hohem Niveau

Neben H.P. Lovecraft war Edgar Allan Poe eines der Horrorgenies seiner Zeit. 2012 erschien im Knesebeck-Verlag mit „Das verräterische Herz und andere unheimliche Geschichten“ eine Sammlung von vier seiner Gruselgeschichten.

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Frankensteins Monster im Hellboy-Stil

Düster, mythisch und etwas unheimlich erscheinen die Comics von Mike Mignola, dem Erschaffer von Hellboy. So ist es auch in „Frankenstein Underground“, einem Hellboy-Spin-Off. Während Mignola hier als Autor fungiert, imitiert Ben Stenbeck schon nahezu perfekt den Zeichenstil Mignolas.

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Roald Dahls wundersame und zauberhafte Werke

In der Sparte „berühmte Kinderbücher“ sollte Roald Dahl nicht unerwähnt bleiben. Werke wie „Charlie und die Schokoladenfabrik“ oder „Sophiechen und der Riese“ (BFG) verzaubern bis heute und sind so gut wie jedem bekannt. Aber Dahl schrieb auch Kurzkrimigeschichten.

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Komm, wir finden einen Schatz!

Einmal eine Pyramide entdecken, in der staubigen Erde buddeln und einen Schatz finden: Für viele ist Archäologie ein großer Kindheitstraum. In „Verborgene Schätze, versunkene Welten“ hat Silke Vry Worteweberin Annika mit auf Entdeckungsreise in die Welt der Archäologie genommen.

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Von gebeutelten Geldbeuteln

Finanzkrise, Eurokrise, Bankenkrise – viele Namen für ein vielseitiges Problem, das nicht nur das Schicksal von Staaten verändert hat. Die Graphic Novel „Leichte Beute“ zeigt in atmosphärischem Schwarz-Weiß tödliche Folgen von halbseidenen Geschäften.

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Lesefutter für Bibliophile

Bücherstädterin Kathrin ist nach Kelanna gereist und hat sich durch eine Welt ohne Bücher gelesen, viele versteckte Botschaften entdeckt und ist mit Sefia und Archer auf der Suche nach Antworten durch die phantastische Welt von „Ein Schatz aus Papier und Magie“ gestreift.

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Ein Zopf mit langem Bart

Drei Frauen – in Indien, Kanada und Italien – sind durch die Haare miteinander verbunden. In Laetitia Colombanis „Der Zopf“ verweben sich die Schicksale wie Haarsträhnen. Worteweberin Annika kann nicht wirklich verstehen, warum dieser Roman die Bestsellerlisten stürmt.

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