Buchpranger

Verluste: Bücher über Tod, Trauer und Schlussstriche

Etwas geht zu Ende – ein Lebensabschnitt, ein Leben, ein Zeitalter – und zurück bleibt ein nagendes Gefühl der Trauer. Diese vier Romane und Essays erzählen von Verlusten und davon, wie wir mit ihnen umgehen können. – Von Worteweberin Annika

„Pips fliegt“: Einmal wenden bitte!

Ein junger, mutiger Eisvogel sitzt auf einem Ast, stößt sich ab und fällt! Ob er das Fliegen wohl so lernen kann? Im innovativen Bilderbuch „Pips fliegt“ von Corey R. Tabor hat Worteweberin Annika die Antwort gefunden.

Naturschönheiten – Bilderbuchschönheiten

Worteweberin Annika hat zwei Bilderbücher unter die Lupe genommen, in denen die wilde, wunderschöne Natur eine Hauptrolle spielt. Noch dazu sind beide beeindruckend illustriert und toll geschrieben.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Der Baum der Jahreszeiten

Frühling, Sommer, Herbst und Winter! Viel besungen und jeder kennt sie – die Jahreszeiten. So ist dieses Thema auch immer wieder gut für ein Kinderbuch. Natürlich gibt es dabei einen schier unendlich scheinenden Fundus von schönen und weniger schönen Interpretationen....

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Ein Recht auf Langeweile

Ist Nichtstun wirklich so schlecht? „Im Land der Wolken kennen die Menschen keine Langeweile“, heißt es im Bilderbuch „Im Land der Wolken“ von Alexandra Helmig und Anemone Kloos. „Der Himmel ist voller Ideen, die in verschiedenen Wolken vorbeifliegen.“ Die Menschen in diesem Buch wissen gar nicht, wie es ist, nichts zu tun zu haben.

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Mit Kindern auf der Buchmesse

„Was macht man denn auf der Buchmesse?“ Ein Satz, den ich mir an dem verlängerten Wochenende in beziehungsweise um Leipzig recht häufig anhören musste. „Mit kleinen Kindern?!“ Die Verblüffung und Verwirrung war perfekt. Ich habe mir genau das angetan. – Von Zwischenzeilenverstecker Marco

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Und jährlich ruft die Buchmesse – Ein Erfahrungsbericht

Die Buchmesse erfreut sich seit Jahren schon an wachsenden Besucherzahlen, besonders der Messesamstag ist außerordentlich gut besucht. Wie der MDR berichtet hat, waren es dieses Mal insgesamt 260.000 Besucher, die auf der Messe selbst und zu zugehörigen Veranstaltungen zugegen waren. Was die Buchmesse und die „Manga-Comic-Con“ dieses Jahr zu bieten hatten, erzähle ich euch in diesem Erfahrungsbericht.

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Wenn in Europa eine Utopie die Vorherrschaft hätte

Wenn in Europa eine Utopie die Vorherrschaft hätte – das stellte sich auch Reiner Tetzner in seinem neuen Roman „Die Prometheus-Verschwörung“ vor, einer Utopie zum 500. Jahrestag von Thomas Morus‘ „Utopia“. Fußnotarin Natalie hat sich die Lesung des Romans auf der Leipziger Buchmesse angehört und dabei Parallelen zur derzeitigen europäischen Lage entdeckt.

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Aber dies ist eine andere Geschichte…

Michael Ende war und ist einer der bekanntesten deutschen Autoren. „Die unendliche Geschichte“ und „Momo“ sind fast jedem ein Begriff. Umso erstaunlicher, dass es bisher keine richtige Biographie gab. Zeilenschwimmerin Ronja hat beim Studium des Programms der Leipziger Buchmesse 2016 begeistert festgestellt, dass es nun endlich soweit ist.

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„Was macht man mit den Faschos in der eigenen Familie?“

Buchstaplerin Maike hat sich auf der Leipziger Buchmesse die Lesung und das Gespräch mit Olja Alvir zu ihrem Debüt „Kein Meer“ angehört. Der autobiographisch geprägte Roman handelt von der Identitätssuche einer Journalistin in einem Land, das es so nicht mehr gibt. Dabei werden körperliche Tabuzonen ebenso angesprochen wie politische.

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Schleichend kommt der Schatten

Der Schattenkult ist ein Kult des Bösen, ein Kult, der seine Anhänger auf verschiedenen Wegen in den Bann zieht, sie aber dennoch mit Füßen tritt. Macht ist alles, was zählt. Robert Corvus erzählt von diesem Schattenkult, rückt nicht den Helden ins Rampenlicht, sondern die Entwicklung der Dunkelheit, die sich jedes Herzens bemächtigen kann.

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Mit Musik um die Welt

Die Autorin Michaela Brauner-Zurmöhle hat mit ihrer Geschichte über die etwas exzentrische Noten-Dame und den ruhigen Herrn Pianissimo ein schönes Buch zum Vorlesen und Selbstlesen für ältere Kinder und neugierige Erwachsene geschaffen.

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Man lernt nie aus

Zeilenschwimmerin Ronja ist kein Fan von Geschichtsbüchern. Das liegt hauptsächlich an ihren Erfahrungen während der Schulzeit. Geschichtsbücher waren immer weitaus langweiliger, älter und unschöner als die meisten anderen Schulbücher, sogar die Textaufgaben in Mathematik und Physik waren spannender. Doch dieses Buch ist anders.

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3/11 Tagebuch nach Fukushima

Das illustrierte Tagebuch „3/11 Tagebuch nach Fukushima“ von Yuko Ichimura beginnt ohne Vorwarnung mitten im Geschehen. Vorangestellt wird ein Comicstrip, bei dem sich die Leser direkt am 11. März 2011, dem ersten Tag des Erdbebens in Tokio, wiederfinden.

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Die Axt im Blumenstrauß

Zeitgleich zum neuen Kinofilm über den Aktivismus und die Kämpfe der Suffragetten in Großbritannien nimmt sich auch die Graphic Novel „Votes For Women“ von Mary Talbot (Egmont) den Anfängen der Frauenrechtsbewegung an. Kein leichtes Thema, aber Buchstaplerin Maike findet, hier ist ein schonungsloser aber wichtiger Überblick geschaffen worden.

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Leicht verdaulich? Wohl kaum.

„Asche“ ist definitiv keine leichte Kost. Die 14 Stories, die sich auch unabhängig voneinander lesen lassen, liegen nach der Lektüre sehr schwer im Magen. Verdauen kann man sie zwar nach und nach, der bittere Nachgeschmack aber bleibt.

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Ein Film in Bildern

„Fünftausend Kilometer in der Sekunde“ von Manuele Fior gehört zu den Graphic Novels, denen man mehr Aufmerksamkeit wünscht. Das Besondere an diesem Werk ist die Umsetzung der Geschichte: gestaltet wie Storyboards, erinnern die Illustrationen an Filmszenen.

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Sergej Lukianenko

Erzähldetektivin Annette begibt sich an einen literarischen Ort zwischen Hell und Dunkel, Tag und Nacht, um Science-Fiction- und Fantasy-Autor Sergej Lukianenko einige Fragen zu stellen. An ihrer Seite: Büchergärtnerin Tanja, die als Übersetzerin zwischen den Welten wechselt. Die deutsche Übersetzung findet sich in der 19. Ausgabe des Bücherstadt Kuriers.

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