Buchstaplerin Maikes Liebe zu Büchern ist in der Bücherstadt mittlerweile hinreichend bekannt. Jetzt ist sie sogar noch weiter gegangen und hat ihr stilles, mit Büchern vollgestopftes Kämmerlein verlassen und einen eigenen Buchclub gegründet.
Bücherstadt Magazin
Revolution aus Gruppenzwang
Nicht Che Guevara prangt über dem in goldgelben Lettern geschriebenen Titel „Revolution“ – es ist das Buch von Russell Brand. Bekannt, berüchtigt und begnadigt durch Film und Fernsehen. Allein dieser ironische Akt der Coverwahl lässt einen ins Grübeln kommen.
Eine wunderliche Reise
Was macht man, wenn man mit dem eigenen Leben unzufrieden ist? Wenn man verlassen wird und in Selbstmitleid versinkt? Wunderlich glaubt, der unglücklichste Mensch zu sein, bis zu dem Moment, in dem er eine SMS bekommt. Der Absender: Anonym.
Abgestaubt
Ein Gedicht muss nicht lang sein, es muss sich auch nicht reimen. Überhaupt muss es gar nichts. Dass Lyrik in ihrer Darstellungsweise sehr frei und locker sein kann, zeigen uns viele Lyriker der Gegenwart. So auch Klaus Merz in seinem Gedichtband „Aus dem Staub“.
Ant-Man begeistert auch in 10mm Größe
Seit dem 23. Juli läuft, krabbelt und springt „Ant-Man“ über die deutschen Kinoleinwände. Es ist nach den „Avengers“, „Guardians of the Galaxy“ und vielen weiteren eine neue von den Marvel-Studios produzierte Comicadaption. Bücherstädterin Celina hat sich den Film angesehen.
Marktstrategie?
Der bekannte Wissenschaftspsychologe Jack Nasher versucht mit seinem neuen Buch „Entlarvt“ an alte Erfolge anzuknüpfen. Auf 200 Seiten schildert er, wie man angeblich an die ganze Wahrheit herankommt, und versucht einem die nötigen Hilfsmittel dafür zur Seite zu stellen.
Schriftstellern sollte man aus dem Weg gehen
„Diebe und Vampire“ erzählt die Geschichte einer Frau, die Schriftstellerin werden möchte, aber an ihrer Fähigkeit dazu zweifelt. Auf der Suche nach sich selbst trifft sie in Mexiko „ihre Meisterin“, eine erfolgreiche Schriftstellerin aus den USA. Die Wahl dieses Vorbilds macht Meisterin und Schülerin am Ende ähnlicher als beide gewollt hatten.
Der Bücherstadt Kurier in der Uni: eine Special-Ausgabe!
„Einfach machen!“ So lautet unser Motto. Kaum verwunderlich ist es daher, dass wir die Chance ergriffen haben, an der Universität Bremen einen Kurs zu gestalten. Was dabei herausgekommen ist, seht ihr hier!
10 Fragen an Petra Gust-Kazakos
„Historische Risiken wie die Lesewut werden ebenso thematisiert wie zeitgenössische Erfahrungen mit Literaturblogs, Informationsflut und Transparenz.“ Zeichensetzerin Alexa hat Bloggerin und Autorin Petra Gust-Kazakos 10 Fragen zu „Philea’s Blog“, der Leselust und dem Reisefieber gestellt.
„…und einer wird auf der Insel sterben.“
„…und einer wird auf der Insel sterben.“ So steht es im Klappentext des ersten deutschsprachigen Romans vom (ursprünglich) nordirischen Autor Killen McNeill. Aber was ist mit den anderen drei Protagonisten, der einstigen Vierer-Clique?
Einfach genial!
Danny De Vito zaubert 1996 ein beinah zauberhaftes Stück Film zur literarischen Vorlage von Roald Dahl. Was „Matilda“ so spannend macht: die kleine Prise Übernatürliches, die Roald Dahls Geschichten auch sonst auszeichnet.
Fünf Jahrhunderte. Zwei Geschlechter. Ein Leben.
Mit „Orlando“ ist Virgina Woolfs Klassiker aus dem Jahr 1928 bei Insel als Neuübersetzung im handlichen Taschenbuch-Format erschienen. Dabei erweist sich die Geschichte um den Adligen, der im Laufe seines fast vierhundertjährigen Lebens vom Mann zur Frau wird, als sehr modern.
Ein nasses Vergnügen: Shakespeare im Bremer Bürgerpark
Der 20. Theatersommer wurde trotz Regen erfolgreich im Bremer Bürgerpark mit Shakespeares Komödie „Wie es euch gefällt“ eingeleitet.
Ich lächle.
Wolkenriesen, die sich auf Blumenzwerge stürzen und sie verschlingen. Die Häuser schreien und die Straßenlaternen weinen…
Das Leben leben
Einen Moment innehalten, dem schnelllebigen Alltag entfliehen, mal nicht erreichbar sein – dieses Gefühl vermittelt Christian Haller in seinem Werk „Die Stecknadeln des Herrn Nabokov“. Hier widmet sich der Autor den scheinbar Unscheinbaren Dingen des Lebens, zwischen Modernisierung und Natur.
Eine schicksalhafte Reise durch Raum und Zeit
Die fünfzehnjährige Yuri Suzuki, aus Chie Shinoharas „Anatolia Story“, ist überglücklich ihren ersten Kuss von ihrem Freund bekommen zu haben. Auch sonst scheint alles im Lot: Hat sie doch im ersten Anlauf die Aufnahmeprüfung zur Oberschule bestanden. Doch plötzlich ereignen sich seltsame Dinge.
Zusammen sind wir stärker
Marcus Pfister, der mehrfach ausgezeichnete Autor vom erfolgreichen, aber umstrittenen Buch „Der Regenbogenfisch“, erzählt in diesem Buch Geschichten aus der Tierwelt.
Mausemüde: eine Gute-Nacht-Geschichte
Mit Kindern im Bett zusammen kuscheln und ihnen eine Geschichte vorzulesen ist wohl das schönste Ritual beim Schlafengehen. Dieses Buch bietet noch ein wenig mehr an – eine kleine Überraschung für die, die noch nicht einschlafen können.
Ein Schuss vom Dach
Es ist Frust, der Gabriel erfüllt, seit er meint, seine Arbeit sei zwecklos. Es ist der Frust eines Lehrers, dessen pädagogisches Geschick nicht einmal mehr zum Selbstbetrug ausreicht. Schülerinnen und Schüler motivieren? Für Physik? Chancenlos.
Aber Hier Leben, Nein Danke
Die Nostalgie schlägt dann zu, wenn man wieder zurück in der Heimat ist und erkennt, dass sie nicht mehr die ist, die man verlassen hat, weil man selbst nicht mehr der ist, der man vor der Abreise war. Ein bittersüßes Gefühl.
10 Fragen an Sophie Weigand
„Was nicht aktuell genug ist, bekommt auch keine Aufmerksamkeit. Das wäre eher so eine grundsätzliche Sache, von der ich mir wünschen würde, dass sie sich etwas relativiert.“ Sophie Weigand ist Buchhändlerin und Literaturbloggerin. In einem Interview verrät sie Zeichensetzerin Alexa, was ihre Motivation am Bloggen ist, ob sie selbst eine Buchhandlung eröffnen würde und den ein oder anderen Buchtipp.
Bröckelnde Fassaden
Mit „Hotel Alpha“ ist im Heyne Verlag ein kurzweiliger Roman erschienen, der zwischen dem Prunk und den schmutzigen Fassaden eines Luxushotels vermittelt. Der Spagat zwischen traditionell und modern gelingt Mark Watson auch mit dem Konzept des Buches, dass ein „normales“ Buch mit online veröffentlichten Stories ergänzt werden soll.
Wenn Paragraphen persönlich werden
Ian McEwan schafft ein ungewöhnliches Werk. Eins, das man nicht vom ersten Moment an lieben muss. Eins, das man erst einmal kategorisieren muss. Und kaum hat man dies geschafft, wandelt es sich wieder und wird zu einer lebendigen Erzählung, die sehr viel Tiefe und Emotion besitzt, sodass man es am Ende weglegt und mit einem ganzen Haufen voller Gedanken zurück bleibt.
Ein gigantisches Abenteuer
Nach einem Unfall erwacht der dreizehnjährige Jack McKinley in einem außergewöhnlichen Krankenhaus. Aber ist das wirklich ein Krankenhaus? Ein Krankenhaus mit bewaffnetem Personal? Und was ist das für ein seltsames Zeichen an seinem Hinterkopf?
