Drei Bände lang hat Alexey Pehov mit seiner „Die Chroniken von Hara“-Reihe Spannung aufgebaut, Charaktere zum Spielball verschiedener Mächte gemacht und einen Krieg heraufbeschworen, der keine Sieger kennen kann. Mit „Sturm“ wurde ein absolut lesenswerter und spannender Abschluss zur Hara-Reihe geschrieben.
Bücherstadt Magazin
Anke Bär
Anke Bär ist Autorin, Illustratorin und Kulturwissenschaftlerin. Sie lebt und arbeitet in Bremen, ist aber auch gerne unterwegs für Workshops, Lehraufträge und Szenische Lesungen. Wir haben sie im Atelier „ratzbärkönig“ besucht und ihr Fragen zu ihren Büchern und ihrem Beruf gestellt.
Daedalus, Ikarus und der Blick hinter die Fassaden
Mit „Fun Home“ hat Carlsen die einfühlsame autobiographische Graphic Novel von Alison Bechdel neu aufgelegt. Darin geht es um nicht weniger als um das Leben und den Tod – erzählt durch eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung.
Gegen das Vergessen: Adressat unbekannt
Die Autorin schafft es, auf nur wenigen Seiten alles zu sagen, was gesagt werden muss, und dabei auch noch Emotionen zu wecken. „Adressat unbekannt“ ist große Literatur, die es wert ist gelesen und besprochen zu werden. Ein Meisterwerk!
Eine Bereicherung für jedes Bücherregal: Irmina
Inspiriert vom Leben ihrer Großmutter erzählt Barbara Yelin mit „Irmina“ die Geschichte einer Frau während des Nationalsozialismus ohne dabei in Klischees zu verfallen.
Wir waren keine Menschen mehr
Spricht man von Krieg, geht der erste Gedanke selten in Richtung der Täter: die Opfer stehen im Vordergrund, ihre Versorgung, ihre Schicksale, ihr Leben nach dem Krieg. Die Täter werden verteufelt, entmenschlicht und unter Propaganda begraben. Was geschieht nun, wenn sich ein Täter selbst zu Wort meldet?
Eigentlich hätte ich lernen sollen…
„ein Atemzug, ein Hauch, ein Garnichts
schwimmend durch die Luft
wie ein Fisch im Wasser“
Die Albae kommen!
Nachdem Markus Heitz mit den Erzählungen über die Zwerge großen Erfolg verzeichnet hat, erzählt er nun mit den „Legenden der Albae“ die Vorgeschichte aus einer ganz anderen Sicht. Er lässt den Leser durch die Augen der Antagonisten blicken und bringt sie dazu diese Sichtweise als durchaus logisch zu erachten.
Am Südpol, denkt man, ist es heiß…
Ganz warm ums Herz wird es einem, wenn man das Werk liest und betrachtet – auch wenn es sich am kalten Südpol abspielt. „Am Südpol, denkt man, ist es heiß“ gehört zu den Büchern, die man immer wieder lesen kann – sehr empfehlenswert!
König Drosselbart
Die altbekannte Geschichte erhält einen Frische-Kick durch die Illustratorin Irina Dobrescu – witzig, humorvoll, farbenfroh und mit ungewöhnlichen Perspektiven und Proportionen – ein Muss für Märchenliebhaber!
Es war einmal – in der Zukunft
Was passiert, wenn man den Inhalt von „Cinderella“ in die Zukunft verlegt? Das erzählt Marissa Meyer in „Wie Monde so silbern“, dem ersten Teil ihrer „Luna-Chroniken“- Trilogie. Die kleine ungeliebte Stieftochter im Märchen wird zu einem Cyborg, die in der Gesellschaft nicht sehr anerkannt und für niedere Arbeiten eingespannt sind.
Die Geschichte eines ganzen Lebens
„Ein ganzes Leben“, geschrieben von Robert Seethaler, erzählt die Lebensgeschichte des Seilbahnarbeiters Andreas Egger. Dieser ist, wohl auch aufgrund seiner schweren Kindheit, verschlossen, kühl und meist distanziert.
Literarische Straßenkunst
Literatur umgibt uns! Man braucht sich nur umzuschauen: auf Wänden, Straßen und Gegenständen sind literarische Motive abgebildet. Hier haben wir einige Beispiele für euch gesammelt.
Der magische Sturm geht weiter
Unerwartete Ereignisse haben im zweiten Teil der Hara-Reihe ihre Schatten hinterlassen, die sich nun erheben, um im dritten Band „Donner“ weitergesponnen zu werden. Ein schier undurchdringliches Netz von Intrigen, in dem man sich nur allzu schnell verfängt.
Coole Eltern leben länger: Geschichten vom Erwachsenwerden
Humorvoll und witzig erzählt Wladimir Kamirer Geschichten vom Erwachsenwerden und thematisiert Dinge, die Jugendliche heutzutage beschäftigen: Facebook-Partys, Schule, Freunde, die erste Liebe, die Abgrenzung zu Eltern.
Andreas Eschbach
Dystopie oder Utopie? In diesen Kategorien denkt Bestsellerautor Andreas Eschbach nicht. Warum das so ist, und wieso er seine Vorbilder für sich behält, verrät er im Gespräch mit Bücherstädterin Ann-Christin – außerdem wie es zu der Fortsetzung vom „Jesus Video“ kam.
Schattenseiten des Lebens
Alkohol, Drogen, Prostitution, Gewalt – in seinem ersten Hörbuch zeigt Sven Heuchert die Schattenseiten des Lebens. Der Titel „Punchdrunk“ schwirrt einem während der ganzen Geschichte im Kopf herum und bestimmt die Atmosphäre.
Liebevolle Umsetzung der Oz-Romane
Mit einem farbenfrohen und sehr niedlichen Zeichenstil fängt die Graphic Novel wunderbar die leicht abstruse, aber sehr liebenswürdige Welt der Oz-Bücher ein. Die Charaktere sind liebevoll umgesetzt und wachsen einem schnell ans Herz.
"Kroklokwafzi? Semememi!"
Für alle, die die einfallsreiche, überraschende und zum Teil skurrile Lyrik schätzen, sind die Galgenlieder und Gedichte das Richtige zum Lesen, zum Immer-Wieder-Lesen, zum Auswendiglernen und zum Noch-Auswendiger-Lernen.
Da bist du ja! Die Liebe, der Anfang – allüberall
Die Geschichte von Lorenz Pauli besteht aus einfachen und liebevollen Sätzen, die dank Kontrastfarbe sehr gut zu lesen sind. Die Inhalte und Dialoge zwischen dem Kleineren und dem Größeren sind sehr poetisch und voller Metaphern.
Der Schneesturm
In „Der Schneesturm“ schafft Sorokin ein Universum, in dem Gesellschaftskritik, hohe Technologie, Fantasy- und Märchenwelt vermischt werden. Eine zeitlose Parallelwelt, die erfüllt wird mit der russischen Seele; Wodka, philosophierende Männer und eine gewisse Prise Schwermut.
Leise rieselt der Schnee …
Benjamin Leberts „Im Winter dein Herz“ beinhaltet eine schöne Idee: Sobald der erste Schnee gefallen ist, ziehen sich die Menschen zurück, um Winterschlaf zu halten. Auf diese Weise könnte die Natur sich von den Menschen erholen, die Umweltverschmutzung wäre für eine gewisse Zeit gestoppt.
Frickelei und Fortschritt
Wenn Terry Pratchett einen neuen Scheibenwelt-Roman veröffentlicht, kann man sich sicher sein, dass man ein Werk voller Fantasie, Witz und Gesellschaftskritik in den Händen hält. Bei „Toller Dampf voraus“ ist es nicht anders.
Superschurken und Zauberlehrlinge
Wer als Heranwachsender gerne Harry Potter gelesen und immer noch einen Faible für Zauberlehrlinge hat, ist hier genau richtig. Im zweiten Band der Serie des britischen Autors Ben Aaronovitch wird die Ausbildung des Bobbys Peter Grand zum Zauberer fortgesetzt.
