Der Roman „Das Lied der Stare nach dem Frost“ erschien erstmals 2013 im Pendo-Verlag. Dieses Jahr veröffentlichte der Piper-Verlag die Taschenbuchausgabe. Ein Buch voller Poesie und Spannung, meint Bücherstädterin Janna.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …
Ein Krimi für regnerische Herbsttage
Wie angespannt und voller Misstrauen die Atmosphäre kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges ist, zeigt Angelika Felenda mit ihrem Kriminalroman „Der eiserne Sommer“. Darin ermittelt Kommissär Reitmeyer in mehreren Mordfällen, deren Wurzeln sich bis in die höchsten Schichten der Gesellschaft erstrecken.
Ein Leben aus Lumpen
„Lumpenroman“ ist erstmals 2010 im Carl Hanser Verlag erschienen. Dieses Jahr veröffentlichte der Fischer Verlag die Taschenbuchausgabe. Thema dieses Buches ist die Hilflosigkeit eines Geschwisterpaares, dessen Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind.
Die Illusion von Nah und Fern
Lockerleicht, schwebend, poetisch, philosophisch, angenehm, liebevoll – so könnte man den Schreibstil des Autors beschreiben. Mit „Die Illusion des Getrenntseins“ ist Simon Van Booy ein stilles, aber berührendes Werk gelungen.
Gesellschaftssatire mit philosophischem Gedankengut
Bulgakow erschafft in seinem Werk „Der Meister und Margarita“ Figuren, die in ihrer überspitzten Darstellung ins Unreale abzudriften scheinen, doch uns nach der Lektüre im realen Leben nicht mehr loslassen.
Weit weg und ganz nah
„Weit weg und ganz nah“ ist der dritte Roman der britischen Schriftstellerin Jojo Moyes. Erschienen ist er 2014 im Rowohlt-Verlag. Ein lesenswertes Buch, findet Bücherstädterin Janna.
Die Chroniken von Hara: Wind
Ein Verwirrspiel an Verbündeten und Gegnern, fremde und neu entworfene Wesen und Monster und dazu eine ordentliche Portion Magie. Eigentlich ein standardisiertes Rezept, um einen Fantasy-Roman zu entwerfen. Und doch lässt sich der erste Teil der „Chroniken von Hara“ nicht so leicht in ein bestimmtes Raster drängen.
Perfektion – Was ist das?
Rachel Joyce, die auch schon mit „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ die Leser berührt hat, liefert mit „Perfect“ ein leises, aber sehr spannendes Buch voller Poesie und Philosophie ab.
Die Hauptmannstochter
„Die Hauptmannstochter“ ist ein von Alexander Sergejewitsch Puschkin verfasster, historischer Roman über den Pugatschow-Aufstand. Das Werk ist erstmals im Jahre 1836 erschienen.
Die Wunderübung – Eine Komödie
Daniel Glattauers Werk „Die Wunderübung“ stellt sich als eine überaus witzige Komödie heraus: Ein Ehepaar um die vierzig sucht einen Paartherapeuten auf, in der Hoffnung, den Streit beilegen zu können. Doch das ist leichter gesagt als getan.
Zwölf Leben – Zwölf Schicksale
Beeindruckend zeichnet Ayana Mathis in „Zwölf Leben“ das Portrait einer Frau, die hauptberuflich Mutter ist, und jede Bürde mit stolz erhobenem Kopf trägt, die ihr auferlegt wird.
379 Seiten Langeweile
„Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will“, sagte der amerikanische Schriftsteller William Cuthbert Faulkner einst. Als ich in der Buchhandlung nach dem Buch „Teufelsmord“ von Tanja Noy griff, habe ich nicht nur den ersten und zweiten Satz gelesen, sondern die komplette erste Seite. Das hörte sich vielversprechend an, dachte ich und kaufte mir das Buch. Ein Reinfall, wie sich später herausstellte.
Zu Recht nominiert: „Das Sandkorn“
Zwischen all den Neuerscheinungen zum Ersten Weltkrieg, die die Tische der Buchhandlungen bedecken, darf man nicht diejenigen vernachlässigen, die fernab der Schützengräben spielen, sondern in einer Welt voller Ästhetik und gefährlicher Gefühle. So wie Christoph Poschenrieders „Das Sandkorn“.
Erzählung: Der Fürst des Parnass
Carlos Ruiz Zafón ist bekannt für seine Barcelona-Romane, u.a. für „Der Schatten des Windes“ und „Das Spiel des Engels“. Dieses Jahr veröffentlichte er seine Erzählung „Der Fürst des Parnass“, mit der er sich bei seinen deutschen Lesern und Buchhändlern bedanken möchte.
Eine gelungene Fortsetzung
„Orks vs. Zwerge - Fluch der Dunkelheit“ von T. S. Orgel Kaum hat ihr Erstlingswerk die Kassen der Buchhändler gefüllt, beweisen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel, dass dies keinesfalls Zufall gewesen ist und legen mit „Orks vs. Zwerge - Fluch der Dunkelheit“...
Orks vs. Zwerge: Der Kampf beginnt!
„Orks vs. Zwerge“ von T. S. Orgel Wenn es in der Fantasywelt ums Kämpfen geht - und wir reden hier von Sturheit und roher Gewalt, die durch Muskeleinsatz entsteht - muss man eindeutig zwei Wesen den Vortritt lassen: Zwergen und Orks. Genau diese beiden lassen die...
Empfindsamkeit und Liebesleid
„Die Leiden des jungen Werther“ ist ein von Johann Wolfgang von Goethe verfasster Briefroman, der 1774 zur Leipziger Buchmesse erschien. Goethe wurde mit seiner Geschichte um den jungen Werther, der unglücklich in die verlobte Lotte verliebt ist, in Deutschland über Nacht berühmt.
Das Regenmädchen
„Das Regenmädchen“ von Gabi Kreslehner überzeugt mit individuellen Protagonisten. Warum musste sie sterben? Ein Mädchen in einem glitzernden Ballkleid wird auf der A9 überfahren. Sie ist sofort tot. Doch als Kommissarin Franza Oberwieser und ihr Team an den Unfallort...
Geschichte des Fräuleins von Sternheim
„Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ diente als Vorbild für Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“, in dessen Roman viele Inhalte und Ansichten La Roches wiederzufinden sind. Aber wie Goethe schon sagte: „Man wird nun hoffentlich bald aufhören, von diesem Buch zu reden, und fortfahren, es zu lesen und zu lieben.“
Die Filmerzählerin
„Die Filmerzählerin“ ist eine traurig-schöne Geschichte, die Kino im Kopf verursacht - mit Bildern, die einen so schnell nicht wieder loslassen. Erzählkünstlerin „Wie in jeder Salpetersiedlung in der Wüste, so konnte man auch in unserer an der Behausung gleich...
Eine zeitlose Geschichte
“Ich sagte, dass seit jenem Tage meine Leidenschaft angehoben habe; ich könnte indes hinzufügen, dass mit dem gleichen Tage auch mein Leiden begonnen hatte.“
Eines Tages, Baby
Ein Stillleben, ein Nimmerland für eine Generation, die nicht erwachsen werden will, die sich nicht bewegen will. Die Stimme einer ganzen Generation? Vor knapp einem Jahr präsentierte Julia Engelmann ihren Poetry Slam Text „One Day“ in Bielefeld. Gewonnen hat sie an...
Zum 70. Geburtstag Bernhard Schlinks: Der Vorleser
Wenn man „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink in einem Wort zusammenfassen müsste, dann wäre es: Schuld. Sie ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, die sich um Michael Berg dreht, der aufwächst zwischen Nachkriegszeit und Wirtschaftswunderjahren.
Buchgeschenk: Becks letzter Sommer
Gewinnt ein Exemplar von Benedict Wells' "Becks letzter Sommer", mit Widmung des Autors! Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet uns bis zum 2. Juli 2014 (20:00 Uhr) hier in den Kommentaren folgende Frage: "Was ist euer Lieblingssong und warum gerade dieser?"...
