Buchpranger

Wiederentdeckte Klassikerinnen (Teil 6)

Nicht alle Klassiker wurden von Männern geschrieben, klar! Trotzdem kennt man vor allem ihre Werke, denn sie werden in den Schulen gelesen und verkaufen sich gut – sie gehören zum Kanon. Worteweberin Annika ist neugierig auf die Klassikerinnen und hat wieder drei Romane unter die Lupe genommen.

Eine Bilderbuchgeschichte über Leben und Sterben

Buchstabenakrobatin Melanie ist schon lange Fan von Olivier Tallec und hat gespannt auf die neue Geschichte um sein skurriles Eichhörnchen gewartet. Sie findet, dass der Bilderbuchkünstler erneut zeigt, dass er den ganz großen Themen gewachsen ist.

„Hexenwerk“ von Tanja Hanika

Statt Badespaß und Urlaubsfeeling in den Sommerferien gibt es Albträume und Hexenjagd. „Hexenwerk“ ist der Auftakt von Tanja Hanikas Hexenhorror-Trilogie und ein Muss für Horrorfans, findet Bücherstädterin Jessica.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Jane Austen privat

Jane Austen privat

Jane Austen hat bereits vielen Generationen mit ihren Romanen Freude bereitet. Aber wie war die britische Schriftstellerin privat? Was hat sie bewegt und wie war ihr Verhältnis zu ihrer Familie? Satzhüterin Pia und Büchertänzerin Michelle-Denise haben sich mit dem Sammelband „Jane Austen. Von ganzem Herzen … Die Briefe mit Illustrationen ihrer Zeit“ von Penelope Hughes-Hallett auf eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert begeben.

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Verliert Ariadne den Faden?

Verliert Ariadne den Faden?

Nach- und Neuerzählungen griechischer Mythen stehen spätestens seit „Das Lied des Achill“ hoch im Kurs. Ein feministisch nacherzählter Roman über Ariadne hat daher bei Buchstaplerin Maike große Erwartungen geweckt – die leider enttäuscht wurden.

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„Wo ist Coco, die Katze?“: Klischeefreies Gewimmel

„Wo ist Coco, die Katze?“: Klischeefreies Gewimmel

Gegenstände finden, Geschichten entdecken, ins Erzählen kommen – mit dem richtigen Wimmelbuch ist das kein Problem! Mit „Wo ist Coco, die Katze?“ von Isabel Lundie ist im DK-Verlag ein diverses und klischeefreies Wimmelbuch ab 2 Jahren erschienen. Worteweberin Annika hat im Gewusel nach der Katze gesucht.

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Abenteuer und Märchen als Wimmelbücher

Abenteuer und Märchen als Wimmelbücher

Satzhüterin Pia hat zusammen mit ihrer Tochter „Eine fantastische Wimmelreise durchs Abenteuerland“ unternommen und „Die schönsten Wimmelmärchen der Brüder Grimm“ erforscht. Die zwei Titel von Tessa Rath warten mit einer Menge Witz auf.

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„Min stora bok om fordon“ – Das große Fahrzeugbuch

„Min stora bok om fordon“ – Das große Fahrzeugbuch

In gewisser Weise sind meine Tochter und ich in einer ähnlichen Situation: Während sie fleißig sprechen lernt, lerne ich (weit weniger fleißig) die schwedische Sprache. Und dank Büchern wie „Min stora bok om fordon“ lässt sich beides gut verbinden. „Jättebra“, finde ich! – Von Satzhüterin Pia

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„Mister Oscar macht Ferien“ – und wir kommen mit!

„Mister Oscar macht Ferien“ – und wir kommen mit!

Alles einsteigen, bitte! Worteweberin Annika hat ein Ticket ergattert und steigt mit dem Hund Mister Oscar in den Zug. Während sie (natürlich mit dem richtigen Sicherheitsabstand!) neben ihm sitzt, bringt er ihr englische Vokabeln bei – „Mister Oscar macht Ferien“ ist ein Buch zum Reisen und Lernen ab 4 Jahren.

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Das Dingsda macht sich selbständig

Das Dingsda macht sich selbständig

Manchmal hätte ich auch gerne so ein „Dingsda“ – eine Erfindung von einem der Protagonisten aus dem Buch „Die verflixte Erfindung“ von Martin Widmark und Emilia Dziubak. Das Dingsda putzt, spült ab, kocht, erledigt alle nervigen Hausarbeiten. Klingt doch cool, oder? Aber es gibt einen Haken. – Von Zeichensetzerin Alexa

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So bunt ist Schwarz: „Schwarz wird großgeschrieben“

So bunt ist Schwarz: „Schwarz wird großgeschrieben“

Es ist ein facettenreiches Werk Schwarzer Perspektiven und Lebensrealitäten in Deutschland, das das Schwarzsein einer neuen Generation definiert: „Schwarz wird großgeschrieben“ (Hrsg. Evein Obulor, in Zusammenarbeit mit RosaMag). In dem bemerkenswerten Sammelband kommen Schwarze FLINTA (Frauen, Lesben, Inter, Nicht-binäre, trans, Agender) zu Wort. – Von Satzhüterin Pia

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Jahreszeiten in Bilderbüchern

Jahreszeiten in Bilderbüchern

Die Jahreszeiten sind gerne Thema von Bilderbüchern für kleine Kinder. Wie unterschiedlich dies aufbereitet werden kann, zeigen die beiden Titel „Ein Mäusejahr ist wunderbar“ und „Ein Baum für Piet“ für Kinder ab 2 Jahren. Satzhüterin Pia hat sich die beiden Bilderbücher zusammen mit ihrer Tochter angeschaut.

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Alte Freunde auf Kneipentour

Alte Freunde auf Kneipentour

Ein Gespräch zwischen alten Freunden über die Liebe in vielen Facetten – so könnte man Roddy Doyles „Love. Alles was du liebst“ beschreiben und würde es dennoch nicht richtig treffen. Satzhüterin Pia hat sich mit Davy und Joe in die Kneipe(n) gesetzt und ihren Gesprächen gelauscht.

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Gereimt durch den Kleinkind-Alltag

Gereimt durch den Kleinkind-Alltag

Nachdem bereits das Buch „Kleiderreime“ bei Satzhüterin Pia und ihrer Tochter ganz wunderbar funktionierte, haben die beiden zwei weitere Titel des Duos Cornelia Boese (Text) und Ina Hattenhauer (Illustrationen) ausprobiert: „Lecker-Schmecker-Reime“ und „Blitz-Blank-Reime“.

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„Der wundersame Weg“: Unterwegs im Wald

„Der wundersame Weg“: Unterwegs im Wald

Ein Weg durch den Wald: Hier leben ein Fuchs, eine Hirschfamilie, fabelhafte Baumwesen und Waldmistkäfer. Wie unterschiedlich Kinder den Weg erleben, erzählt Reif Larsen im Bilderbuch „Der wundersame Weg“. Worteweberin Annika hat sich zwischen den Baumwesen versteckt.

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Die mechanische Welt von Oz

Die mechanische Welt von Oz

Mit „Oz“ ist im Jahr 2021 ein weiteres Fantasy-Spielbuch von Autor Jonathan Green beim Mantikore Verlag erschienen. Beim Titel ist schnell erraten, in welcher Welt dieses Spielbuch beheimatet ist. Geschichtenerzähler Adrian hat sich als Held*in den Gefahren von Oz gestellt.

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Wenn digitale Medien verteufelt werden

Wenn digitale Medien verteufelt werden

Puh, ich musste jetzt einige Wochen überlegen, was ich mit dem Bilderbuch „Komm, wir wollen spielen!“ von Ilan Brenman und Rocio Bonilla mache. Denn der hier dargestellte Medienumgang kann natürlich problematisch werden, aber ich bin grundsätzlich kein Fan von medienpessimistischen Betrachtungen.

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