Buchpranger

Drei Debüts für den Herbst

Worteweberin Annika liebt es, neue literarische Stimmen zu entdecken. Diese drei Debüts und ihre Autor*innen haben sie im Herbst 2025 besonders in ihren Bann gezogen.

Schöne Scham – über die geduldete Öffentlichkeit von Machtmissbrauch

Zwei Paare und eine Single-Freundin, ein Wochenende im Sommerhaus – was soll da schon schief gehen? In „Schöne Scham“ geht vieles schief und gibt zugleich einen Anstoß, der zumindest das Leben von Amalia grundlegend ändern soll.

„Mach Kunst draus!“ – Einfache Kreativtechniken für Kinder

Ein Buch voller unkomplizierter Kreativideen: „Mach Kunst draus!“ zeigt, wie aus wenigen Materialien und minimalen Vorgaben überraschende kleine Kunstwerke entstehen können.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Wehre dich, denn „Bitches bite back“

Wehre dich, denn „Bitches bite back“

Nachdem die 18-jährige Izzy O’Neill in das Zentrum eines politischen Sexskandals geraten und Opfer von Racheporno, Slutshaming und Victim blaming geworden ist („Speak up“, Laura Steven), sind zwei Monate vergangen. Als schließlich ein anderes Mädchen ihrer Schule ganz Ähnliches erfahren muss, möchte sie ihre hilflose Wut in Energie umwandeln: Bitches bite back. – Von Satzhüterin Pia

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Feministisch, laut und eindringlich: „Speak Up“

Feministisch, laut und eindringlich: „Speak Up“

Das Debüt der britischen Autorin Laura Steven, „Speak Up“, ist feministisch, laut und eindringlich – jede Menge stumpfer Humor begleitet Themen, die harter Tobak und topaktuell sind: Victim blaming, Slutshaming und Revenge Porn. Satzhüterin Pia wagt sich mit dem Genre in ungewohnte Gefilde und ist froh, keine 18 mehr zu sein.

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Auf dem bunten Auge blind?

Auf dem bunten Auge blind?

Worteweberin Annikas Erwartungen an Bolu Babalolas Stories „In all deinen Farben“ waren so wie die Kaugummiblase auf dem Cover: groß und rosig. Doch Kaugummiblasen neigen ja bekanntlich dazu zu platzen.

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Der Kampf gegen die (Sch)Langeweile

Der Kampf gegen die (Sch)Langeweile

Mit Verzücken und Vorfreude habe ich zur Kenntnis genommen, dass die vier Freunde um das NEINhorn eine Fortsetzung bekommen. Mit „Das NEINhorn und die SchLANGEWEILE“ ist eine weitere Kooperation zwischen Autor Marc-Uwe Kling und Illustratorin Astrid Henn entstanden und hat wieder voll eingeschlagen.

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Eierlikör hilft immer

Eierlikör hilft immer

Am 28. Februar fand um 19 Uhr die Premierenlesung aus Linus Geschkes neuem Thriller „Das Loft“ auf der Hafenbühne des Pierdrei Hotels in Hamburg statt. Bücherstädterin Michelle-Denise stieß vor Ort auf den Erfolg des neuen Buches an.

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„Confessions of a Forty Something F*** Up“

„Confessions of a Forty Something F*** Up“

Alexandra Potters „Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht“ ist ein erfrischend lebensbejahender Roman über das (unperfekte) Leben im Allgemeinen und das von Nell, einer Frau über 40, im Speziellen. Satzhüterin Pia hat mit dem amüsanten und durchaus klugen Buch einige kurzweilige Lesestunden verbracht.

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Viva la Vulva!

Viva la Vulva!

Ein aufklärerisches Kinderbuch auch schon für die jüngeren Kinder zur Normalisierung und Enttabuisierung von Vulva und Sexualität: Das Bilderbuch „Lina, die Entdeckerin“ rückt die Vulva ins Rampenlicht. Satzhüterin Pia ist begeistert!

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Jane Austen privat

Jane Austen privat

Jane Austen hat bereits vielen Generationen mit ihren Romanen Freude bereitet. Aber wie war die britische Schriftstellerin privat? Was hat sie bewegt und wie war ihr Verhältnis zu ihrer Familie? Satzhüterin Pia und Büchertänzerin Michelle-Denise haben sich mit dem Sammelband „Jane Austen. Von ganzem Herzen … Die Briefe mit Illustrationen ihrer Zeit“ von Penelope Hughes-Hallett auf eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert begeben.

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Verliert Ariadne den Faden?

Verliert Ariadne den Faden?

Nach- und Neuerzählungen griechischer Mythen stehen spätestens seit „Das Lied des Achill“ hoch im Kurs. Ein feministisch nacherzählter Roman über Ariadne hat daher bei Buchstaplerin Maike große Erwartungen geweckt – die leider enttäuscht wurden.

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„Wo ist Coco, die Katze?“: Klischeefreies Gewimmel

„Wo ist Coco, die Katze?“: Klischeefreies Gewimmel

Gegenstände finden, Geschichten entdecken, ins Erzählen kommen – mit dem richtigen Wimmelbuch ist das kein Problem! Mit „Wo ist Coco, die Katze?“ von Isabel Lundie ist im DK-Verlag ein diverses und klischeefreies Wimmelbuch ab 2 Jahren erschienen. Worteweberin Annika hat im Gewusel nach der Katze gesucht.

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Abenteuer und Märchen als Wimmelbücher

Abenteuer und Märchen als Wimmelbücher

Satzhüterin Pia hat zusammen mit ihrer Tochter „Eine fantastische Wimmelreise durchs Abenteuerland“ unternommen und „Die schönsten Wimmelmärchen der Brüder Grimm“ erforscht. Die zwei Titel von Tessa Rath warten mit einer Menge Witz auf.

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„Min stora bok om fordon“ – Das große Fahrzeugbuch

„Min stora bok om fordon“ – Das große Fahrzeugbuch

In gewisser Weise sind meine Tochter und ich in einer ähnlichen Situation: Während sie fleißig sprechen lernt, lerne ich (weit weniger fleißig) die schwedische Sprache. Und dank Büchern wie „Min stora bok om fordon“ lässt sich beides gut verbinden. „Jättebra“, finde ich! – Von Satzhüterin Pia

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„Mister Oscar macht Ferien“ – und wir kommen mit!

„Mister Oscar macht Ferien“ – und wir kommen mit!

Alles einsteigen, bitte! Worteweberin Annika hat ein Ticket ergattert und steigt mit dem Hund Mister Oscar in den Zug. Während sie (natürlich mit dem richtigen Sicherheitsabstand!) neben ihm sitzt, bringt er ihr englische Vokabeln bei – „Mister Oscar macht Ferien“ ist ein Buch zum Reisen und Lernen ab 4 Jahren.

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Das Dingsda macht sich selbständig

Das Dingsda macht sich selbständig

Manchmal hätte ich auch gerne so ein „Dingsda“ – eine Erfindung von einem der Protagonisten aus dem Buch „Die verflixte Erfindung“ von Martin Widmark und Emilia Dziubak. Das Dingsda putzt, spült ab, kocht, erledigt alle nervigen Hausarbeiten. Klingt doch cool, oder? Aber es gibt einen Haken. – Von Zeichensetzerin Alexa

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