Buchpranger

Wiederentdeckte Klassikerinnen (Teil 5)

Nicht alle Klassiker wurden von Männern geschrieben, klar! Trotzdem kennt man vor allem ihre Werke, denn sie werden in den Schulen gelesen und verkaufen sich gut – sie gehören zum Kanon. Worteweberin Annika ist neugierig auf die Klassikerinnen und hat wieder drei Romane unter die Lupe genommen.

Frauen, Leben, Freiheit – Der Kampf um Gerechtigkeit und Gleichberechtigung

Für Bildung, Chancengleichheit, für das Recht, über den eigenen Körper zu entscheiden, für das Wahlrecht und gleiche Löhne: Frauen kämpfen seit Jahrhunderten Seite an Seite dafür, diese und andere Rechte zu erhalten. Rebecca June und Ximo Abadía erzählen vom Kampf der Frauen für eine gerechtere Welt. – Von Buchstabenaktrobatin Melanie

Der Biss der Schlange

Nachdem Satzhüterin Pia den ersten Teil der Dilogie rund um die Red Umbrella Society von Caroline Brinkmann sehr gelungen fand, hat sie mit großer Vorfreude Band 2 gelesen: „Der Biss der Schlange“. Kann dieser die Erwartungen halten? Die Diebin Skadi wird unfreiwillig...

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Du siehst gar nicht schwul aus

Julius Thesings Buch „You don’t look gay“ ist eine persönliche Auseinandersetzung mit homophober Diskriminierung und gewährt einen guten Einblick in die Sprüche, mit denen Homosexuelle oftmals konfrontiert sind.

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Das Ding naht … auch für Batman

Mit der Elseworlds Story „Batman – Schatten über Gotham“ von 2001, in der die Charaktere aus dem Batman-Universum in einer lovecraft‘schen Welt leben, ist dem Autorenduo Mike Mignola und Richard Pace eine einzigartige Geschichte gelungen. Geschichtenzeichnerin Celina hat den Comic geradezu verschlungen.

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Willkommen in der Familie

Das Buch „Liebes Kind“ hat mich in einigen Aspekten sehr an „Raum“ von Emma Donoghue erinnert. Dort wird ebenfalls eine junge Frau entführt, in eine Hütte eingesperrt und ist abhängig von ihrem Entführer, der gleichzeitig Vater ihres Kindes ist.

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Ernteglück im Glas

Der Sommer  ist zu Ende, der Herbst  ist da – Erntezeit, nicht nur im Garten von Fabelforscher Christian und Worteweberin Annika. Wie man seine Ernte durch Einkochen haltbar macht, haben sie in „Gutes fürs ganze Jahr“ nachgelesen.

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Blau ist eine vielfältige Farbe

Die Blaue Stunde – das ist die Zeit zwischen Tag und Nacht. In faszinierenden Illustrationen zeigt Isabelle Simler in ihrem Sachbilderbuch „Die Blaue Stunde“ die wunderschöne Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten und wo auf der ganzen Welt Blautöne entdeckt werden können.

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Die Körperteile eines Hauses

„Das Haus“ von Anke Feuchtenberger ist ein Sammelband mit Comicstrips, die zuvor einzeln in der FAZ erschienen und nun zusammengefasst bei Reprodukt zu erhalten sind. Geschichtenzeichnerin Celina hat sich diese bemerkenswert andersartige Darstellung von einem Haus und dessen Umsetzung in Comicstrips angeschaut.

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Noch mehr Wunder

„Das Kabinett der Wunder“ ist der zweite Sammelband mit cartoonhaften Kurzgeschichten von Gustavo Durante, der beim Panini Verlag erschienen ist. Geschichtenzeichnerin Celina ist wieder einmal fasziniert.

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Germany’s next Lovestory aus weiter Ferne

Über den neuen Roman von Leif Randt hieß es schon, dass alle nachfolgenden Generationenromane sich an ihm orientieren müssten, so prägend, so wichtig, so Maßstäbe setzend sei dieses Buch. Bücherstädterin Zarah hat es gelesen, um herauszufinden, was es damit auf sich hat und warum „Allegro Pastell“ auf der Longlist des Deutschen Buchpreises gelandet ist.

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Requiem for a woman

Annie Ernaux gilt als eine der bedeutendsten französischsprachigen Schriftstellerinnen unserer Zeit. In diesem Jahr erschien erstmals die deutsche Übersetzung ihres bereits 1987 erschienenen Textes über ihre Mutter.

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Aufklärung und Empowerment

Linus Giese ist in der Buchblogszene mit seinem Blog Buzzaldrins Bücher schon lange bekannt. Nun hat er ein eigenes Buch veröffentlicht, das eine wichtige Nische besetzt: Er erzählt offen, ungeschönt und direkt von seinem Weg, der Mann sein zu können, der er schon immer war.

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Eine Serpentinenfahrt ohne Ausstieg

Eine Serpentinenfahrt ohne Ausstieg

In den sozialen Medien wurde es teilweise bereits als „bestes Buch des Jahres“ betitelt: Olivia Wenzels „1000 Serpentinen Angst“. Bücherstädterin Zarah hat sich auf eine kurvenreiche Fahrt durch das Debüt begeben und ist durchgeschüttelt und aufgelöst zurückgeblieben. Ein großartiges Debüt über Rassismus, Lebenskonzepte, Gegenwart und Erinnerungen.

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