Bücherstadt Magazin

Bücherstadt Magazin

Das Bücherstadt Magazin wird herausgegeben vom gemeinnützigen Verein Bücherstadt. Unter dem Motto "Literatur für alle!" setzt sich die Redaktion mit der Vielfalt der Literatur im Sinne des erweiterten Literaturbegriffs in verschiedenen medialen Aufbereitungen auseinander.

Diagnose: bibliophil

Es stürmt und wettert,
es tobt ganz fürchterlich
und regnet wie zu Sintflut-Zeiten
Der Wind schleicht wie ein Dieb ums Haus
und heult den Mond an,
den er doch eigentlich unmöglich sehen kann…

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Oh, Kaffee!

Oh, Kaffee, du göttliches Getränk! Mit deinen Aromen verzauberst du die ganze Welt. Nur zu verständlich. Auch ich gehöre zu denjenigen, die den Tag nicht ohne eine Tasse Kaffee beginnen wollen. Kein Wunder also, dass Diego Galdinos „Der erste Kaffee am Morgen“ meine Aufmerksamkeit weckte.

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Die Würde der Verstorbenen

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Selbst im Tod. Kai Weyland erzählt in „Applaus für Bronikowski“ gefühlvoll von Leben und Tod, der Macht der Wörter und davon wie wichtig es ist, nicht die Phantasie zu verlieren.

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Der Liebende von Abschweifungen

Eine Nominierung für den Deutschen Buchpreis weckt gewisse Erwartungen: wundervolle Sprache, eine bewegende, grandios erzählte Handlung, gut vermittelte philosophische Erkenntnisse über Leben, Tod und allem, was dazwischen liegt. Vielleicht hat Zeilenschwimmerin Ronja das Falsche erwartet. „Die Liebenden von Mantua“ wird dem nämlich nicht gerecht.

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Bücher statt TV

Könnte mein Fernseher (übrigens noch mit Bildröhre) Geschichten erzählen, er würde wehklagen. Seit rund sieben Monaten herrscht im wahrsten Sinne des Wortes „Funkstille“. Doch wie konnte es so weit kommen?

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Brauchtum und der Wandel der Zeit

Ein Land, das noch in seiner Tradition verhaftet ist, aber nach Neuerungen strebt, ist im Umbruch. Was aber, wenn der Umbruch herbei geführt wird, wenn dies gar nicht erwünscht ist? Galsan Tschinag, der Autor von „Gold und Staub“, entführt den Leser mit bildgewaltigen und intensiv-persönlichen Worten ins Herz der Mongolei.

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Sabrina Qunaj

Zwischenzeilenverstecker Marco begibt sich mit Autorin Sabrina Qunaj auf eine Reise durch Familienchaos und Kreativität bis ins historische Wales, um Antworten auf die folgenden Fragen zu finden…

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Solide Fantasy mit schalem Beigeschmack

In „Klingenfieber“, aus der Feder von Tobias O. Meißner, dreht sich alles um Erenis. Sie zieht von Dorf zu Dorf, um sich dort mit den Stärksten der jeweiligen Ortschaft zu messen. So kommt auch der junge Stenrei in den Genuss, Erenis kennenzulernen…

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Wer verrät wen?

Die Geschichte um die Greatcoats wird fortgesetzt: Mit „Hochverrat“ schließt Sebastian de Castell an das vorige Werk „Blutrecht“ an. Hauptfigur ist wieder der Greatcoat Falcio val Mond, der von seinen getreuen Freunden begleitet wird.

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Traumvolle Nächte

Wenn Kinder von ihren Träumen erzählen, hört sich das viel phantasievoller als bei Erwachsenen an. Da ist von Tieren und bunten Fabelwesen die Rede. Laurent Moreau hat sich in seinem neuen Bilderbuch „Eine Nacht voller Träume“ künstlerisch mit dem Thema auseinandergesetzt.

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Eine verrückte Reise durch die USA

Der Film „Margos Spuren“, im Original „Paper Towns“, erschien Ende Juli in den USA und läuft nun auch in Deutschland erfolgreich. Bücherstädterin Annika hat sich mit Buch und Film auf eine verrückte Reise durch die USA und das Leben gemacht.

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Glitzerstaub für Wörterakrobaten

Die Illustrationen von Valeria Docampo sind traumhaft: seien es welche aus der großen Wörterfabrik oder dem Garten der Pusteblumen – farbenfrohe, weich gestaltete Bilder lassen einen die Zeit vergessen. Diesmal erzählt ein blauer Bär von seinen Träumen und zeigt uns die Vielfältigkeit der Sprache.

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Die Vorstellung von Glück

Schlägt man „Wie ich mir das Glück vorstelle“ auf, stellt man sich als Leser unwillkürlich selbst die Frage: Wie stelle ich mir das Glück vor? Martin Kordić verweigert die Antwort auf diese Frage und überlässt es der eigenen Fantasie.

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„Spielst du auf deinem Spielplatz?“

Ich gebe zu, anfangs sehr skeptisch gewesen zu sein, nicht zuletzt wegen des Untertitels „Eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst“. Aber ein Blick ins Buch gab mir das Gefühl, dass es sich hierbei um eine kurzweilige Urlaubslektüre handeln könnte.

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Sprachliche Skizzen

Scheuermanns Stil ist – wie der Titel bereits andeutet – vergleichbar mit skizzenhaften Eindrücken, Gefühlen, Darstellungen. Die Autorin zeigt damit, dass Details nicht zwingend notwendig sind, um durch Sprache Bilder erzeugen zu können.

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Ära der Informationsflut

Mit Ben Peeks Auftakt zu „Die Ära der Götter“ liegt mir zum ersten Mal bewusst ein Buch eines australischen Autors auf dem Gemüt. Interessant liest sich der Buchrücken über tote Götter, Kriege und allem anderen, was in einem Fantasyroman nicht fehlen darf. Leider trifft es nicht ganz, was man sich erhofft.

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