Belletristik

Tipps zum „Welttag des Buches“

Am 23. April 2024 ist der Welttag des Buches – und hier wird das Lesen gefeiert! Satzhüterin Pia, Worteweberin Annika und Zeichensetzerin Alexa haben zu diesem Anlass ein paar bunte Lesetipps zusammengestellt.

Verlosung: „Durch die dunkelste Nacht“

Wir verlosen ein Exemplar des Romans „Durch die dunkelste Nacht” von Hervé le Corre. Um teilzunehmen, schreibt uns bis zum 15.04.24 (20 Uhr) eine E-Mail und erzählt uns, was euch an Krimis besonders gut gefällt.

Eine Welt ohne Männer

Männer? Die gibt es nicht mehr in Lilly Gollackners neuem Roman „Die Schattenmacherin“. Hier sind die Frauen an der Macht. Worteweberin Annika hat die feministische Dystopie gelesen.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Der Osten, der Westen und andere Sorgen

Der Osten, der Westen und andere Sorgen

Heckenheim im Heckental: Hier, im kleinen Nest in Baden-Württemberg, ist die Welt noch in Ordnung, finden die Heckenheimer selbst. Dass aber auch hier nicht alles so gutbürgerlich idyllisch ist wie es scheint, hat Worteweberin Annika in Rainer Dohs neuem Roman „1990 – Ganz andere Sorgen“ erfahren.

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Feurige Schlacht der Lüfte

Drache gegen Phönix – geballte Kraft gegen unbändiges Feuer. Im ersten Teil der Drachenlied-Trilogie tanzen die beiden Kreaturen in wildem Kampf miteinander und schaffen somit ein sprichwörtlich fantastisches Feuerwerk und einen gelungenen Auftakt einer vielversprechenden Reihe.

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Wenn bei dir der Teufel los ist!

Was, wenn ein Teufel in deinem Keller auftaucht? Wenn er dich dazu animiert, Straftaten zu begehen? Erst ganz kleine, dann immer mehr? Wenn er dich erpresst, bis du entscheidest, den Spieß umzudrehen? Kann es gut gehen, wenn man sich mit Satan anlegt, wenn man versucht, ihn zu überlisten?

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Die große Reise der Herzogin

Es hat lange gedauert, bis die wunderschöne Geschichte der Brieffreundschaft der Amerikanerin Helene Hanff und eines britischen Buchhändlers ins Deutsche übersetzt wurde. Nun können alle, die sich schon in „84, Charing Cross Road“ verliebt haben, endlich mitlesen, wie Helene Hanff doch noch nach London reist.

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Was wäre, wenn…

Stellt ihr euch auch manchmal die Frage, wie das Leben wohl verlaufen wäre, wenn ihr euch für einen anderen Weg entschieden hättet? „Das Glück, wie es hätte sein können“ von Véronique Olmi stellt diesen Gedanken in den Vordergrund, Wünsche neben Verantwortung und Gefühle neben rationales Denken.

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Tragödie im finnischen Bürgertum

Sillampää beschreibt das Wesen seiner Akteure in sehr menschlicher Art und Weise, durchleuchtet deren Beweggründe und Handlungen mit fast schon psychologischem Feingefühl. In seiner kaum 100 Seiten langen Geschichte bedient er sich keiner Ausschweifungen und Ausschmückungen.

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Verworrene Rundreise durch Wien und das Leben

Was haben eine verwitwete Lehrerin, ein altes Haus in der Großen Mohrengasse in Wien, Manner Schnitten und Knäckebrot, ein verrückt spielender Aufzug und ein weißes Kaninchen gemeinsam? Sie alle sind Teil des Romans „Lucia Binar und die russische Seele“ von Vladimir Vertlib.

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Recycling auf hohem Niveau

Nach „Schatten über Ulldart“, die „Zwergen“-Tetralogie, „Ritus“ und eine Reihe an weiteren Büchern, mit denen man eine alte Seemannskiste hätte füllen können, ist Markus Heitz kein Unbekannter im Genre Fantasy. Zu seinen neuesten Büchern gehören die „Legenden der Albae“.

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Fantasie oder Realität?

Manchmal findet man in den Irrgängen der Bibliothek das eine oder andere Buch, welches man in der Öffentlichkeit nie erblickt hätte. „Meierhoffs Verschwörung“ von Luis Fernando Verissimo ist so ein Buch. In einer dunklen Ecke, in der die Schatten tiefer fallen als sonst irgendwo, stand es so dick eingestaubt herum, dass ich nicht wagte, es herauszunehmen…

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Flach, aber actiongeladen

„Königsschwur“, der erste Teil der Königs-Romane von Joe Abercrombie, zeigt einen Helden mit Fehlern in einer Welt, in der harte Zeiten herrschen. Wörterschmied Diungo hat sich das Werk mal genauer angesehen.

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„Die Liebe sucht man sich nicht aus, mein Herz.“

Wie viel liebt man in einem Leben? Oder besser gesagt: Wie viele? Kurz zusammengefasst ist es vielleicht diese Frage, der Monique Schwitter in ihrem Roman „Eins im Andern“ nachgeht. Ein Roman, der auf der diesjährigen Shortlist des Deutschen Buchpreises gelandet ist. Zu Recht? Worteweberin Annika hat nachgelesen.

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Oh, Kaffee!

Oh, Kaffee, du göttliches Getränk! Mit deinen Aromen verzauberst du die ganze Welt. Nur zu verständlich. Auch ich gehöre zu denjenigen, die den Tag nicht ohne eine Tasse Kaffee beginnen wollen. Kein Wunder also, dass Diego Galdinos „Der erste Kaffee am Morgen“ meine Aufmerksamkeit weckte.

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Die Würde der Verstorbenen

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Selbst im Tod. Kai Weyland erzählt in „Applaus für Bronikowski“ gefühlvoll von Leben und Tod, der Macht der Wörter und davon wie wichtig es ist, nicht die Phantasie zu verlieren.

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Der Liebende von Abschweifungen

Eine Nominierung für den Deutschen Buchpreis weckt gewisse Erwartungen: wundervolle Sprache, eine bewegende, grandios erzählte Handlung, gut vermittelte philosophische Erkenntnisse über Leben, Tod und allem, was dazwischen liegt. Vielleicht hat Zeilenschwimmerin Ronja das Falsche erwartet. „Die Liebenden von Mantua“ wird dem nämlich nicht gerecht.

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Brauchtum und der Wandel der Zeit

Ein Land, das noch in seiner Tradition verhaftet ist, aber nach Neuerungen strebt, ist im Umbruch. Was aber, wenn der Umbruch herbei geführt wird, wenn dies gar nicht erwünscht ist? Galsan Tschinag, der Autor von „Gold und Staub“, entführt den Leser mit bildgewaltigen und intensiv-persönlichen Worten ins Herz der Mongolei.

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Solide Fantasy mit schalem Beigeschmack

In „Klingenfieber“, aus der Feder von Tobias O. Meißner, dreht sich alles um Erenis. Sie zieht von Dorf zu Dorf, um sich dort mit den Stärksten der jeweiligen Ortschaft zu messen. So kommt auch der junge Stenrei in den Genuss, Erenis kennenzulernen…

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Wer verrät wen?

Die Geschichte um die Greatcoats wird fortgesetzt: Mit „Hochverrat“ schließt Sebastian de Castell an das vorige Werk „Blutrecht“ an. Hauptfigur ist wieder der Greatcoat Falcio val Mond, der von seinen getreuen Freunden begleitet wird.

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Eine verrückte Reise durch die USA

Der Film „Margos Spuren“, im Original „Paper Towns“, erschien Ende Juli in den USA und läuft nun auch in Deutschland erfolgreich. Bücherstädterin Annika hat sich mit Buch und Film auf eine verrückte Reise durch die USA und das Leben gemacht.

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Die Vorstellung von Glück

Schlägt man „Wie ich mir das Glück vorstelle“ auf, stellt man sich als Leser unwillkürlich selbst die Frage: Wie stelle ich mir das Glück vor? Martin Kordić verweigert die Antwort auf diese Frage und überlässt es der eigenen Fantasie.

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„Spielst du auf deinem Spielplatz?“

Ich gebe zu, anfangs sehr skeptisch gewesen zu sein, nicht zuletzt wegen des Untertitels „Eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst“. Aber ein Blick ins Buch gab mir das Gefühl, dass es sich hierbei um eine kurzweilige Urlaubslektüre handeln könnte.

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Sprachliche Skizzen

Scheuermanns Stil ist – wie der Titel bereits andeutet – vergleichbar mit skizzenhaften Eindrücken, Gefühlen, Darstellungen. Die Autorin zeigt damit, dass Details nicht zwingend notwendig sind, um durch Sprache Bilder erzeugen zu können.

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Ära der Informationsflut

Mit Ben Peeks Auftakt zu „Die Ära der Götter“ liegt mir zum ersten Mal bewusst ein Buch eines australischen Autors auf dem Gemüt. Interessant liest sich der Buchrücken über tote Götter, Kriege und allem anderen, was in einem Fantasyroman nicht fehlen darf. Leider trifft es nicht ganz, was man sich erhofft.

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Abgestaubt

Ein Gedicht muss nicht lang sein, es muss sich auch nicht reimen. Überhaupt muss es gar nichts. Dass Lyrik in ihrer Darstellungsweise sehr frei und locker sein kann, zeigen uns viele Lyriker der Gegenwart. So auch Klaus Merz in seinem Gedichtband „Aus dem Staub“.

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