Der erste Band der Reihe ist sicherlich vor allem jenen ans Herz zu legen, die in den beteiligten Franchises zu Hause sind und neues Material begrüßen. Auch Interessierte ohne weitere Vorkenntnisse wird der Band leicht in die Geschichte einführen und unterhalten. – Von Bücherhorterin Claudia

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …
Ein Hauch Romantik im blutigen Zeitalter
Charlotte Lynes „Die zwölfte Nacht“ ist ein gelungenes Werk, das sich zwischen geschichtlichen Fakten und kleinen, wertvollen Romanzen und Details bewegt. Ihre Sprache wirkt ein wenig wie aus einer vergangenen Zeit, aber keineswegs kompliziert oder schwer zu lesen. – Von Bücherbändigerin Elisabeth
Mit Mut und Fantasie zu großen Abenteuern aufbrechen
Die Fantasie von Kindern hört nicht bei Geschichten und dem Erkennen von Besonderheiten in einfachen Dingen auf. Unsichtbare Freunde sind oft Begleiter von Kindern, um ihnen Sicherheit zu geben, sich gut zu fühlen und in Situationen, in denen sie sonst vielleicht Angst bekommen könnten, besser zurechtzukommen. Aber sie sind auch Zeichen von großer Fantasie.
Auf Umwegen zum Auerhaus
Wenn man sagt, Bov Bjergs Coming-of-Age-Roman „Auerhaus“ habe in Deutschland ziemlich abgeräumt, dann ist das wohl nicht übertrieben. Während Bremens 40. Literarischen Woche war Bjerg nun in der Hansestadt und hat nicht nur aus seinem Roman gelesen, sondern der Moderatorin Elke Schlinsog vom Nordwestradio auch noch einige spannende Fragen beantwortet. Worteweberin Annika ist dabei gewesen.
Dem Tod von der Schippe gesprungen
Was tun, wenn man eigentlich hätte sterben sollen, und nun plötzlich, dank eines Wunders, doch einfach so nach Hause spazieren kann? Geht man zurück in sein altes Leben? Vor diesem Problem steht die Protagonistin in Amy Reeds neuem Roman „Abschied für immer und nie“. Worteweberin Annika hat den Roman gelesen und lange gebraucht, um sich ein Urteil darüber zu bilden.
Verstaubt war gestern – der Graphic Canon ist da
Dass vermeintlich verstaubte Klassiker der Literatur schon längst im Gewand der Graphic Novel ein neues, breites Publikum gefunden hat, ist mittlerweile bekannt. Jetzt ist bei Galiani die deutsche Ausgabe des „Graphic Canon“ erschienen, die nichts weniger ist als eine verdichtete Zusammenstellung der bekanntesten Werke aus über einhundert Jahren.
Jeder hat sein Päckchen zu tragen
Passend zur Jahreszeit findet ihr beim Blanvalet Verlag den neuen Roman von Debbie Macomber: „Winterglück“. Worum es da geht und was es mit dem Titel auf sich hat, erzählt euch Romanakrobatin Leona.
Ich verstehe dich nicht!
Gerade für Kinder ist es eine große Herausforderung, in ein fremdes Land zu ziehen, dessen Sprache sie nicht kennen. Aber es sind wiederum die Kinder, die eine fremde Sprache schnell erlernen und sich am besten integrieren können. Das zeigt auch dieses Mutmachbuch.
Der Doctor und die schlaue Bibliothekarin
Buchstaplerin Maike kann einfach nicht genug bekommen von skurriler britischer Popkultur. Diesmal lässt sie sich von Al Ewing und Rob Williams in „neue Abenteuer mit dem Elften Doctor“ entführen, die bei Panini erschienen sind.
Batwoman: Die dunkle Welt der Rächerin
Nun ist er raus, der sechste und finale Teil der Batwoman-Comicreihe aus dem neuen DC-Universum: „Batwoman – Dunkle Welten“. Autor Marc Adreyko führt die Geschichte um die weibliche Superheldin fort. – Von Geschichtenzeichnerin Celina
„Sieben Heere“ oder: Wie man mit Mordlust die Leselust tötet
Nach „Klingenfieber“ habe ich erneut ein Buch von Tobias O. Meißner auf meinen Rezensionstisch liegen: „Sieben Heere“ ist der neue Titel, dessen Cover beeindruckt und der Buchrückentext opulente Momente verspricht. Leider ist das fast alles, was den Kauf rechtfertigt.
Wo Frauen übers Schreiben schreiben…
…ist die Liebe zu dem vielleicht schönsten, aber auch anstrengendsten aller Berufe auf jeder Seite zu spüren. Edition fünf hat in der Anthologie „Ein Haus mit vielen Zimmern“ die Texte der renommiertesten Schriftstellerinnen aus Deutschland und der Welt zusammengestellt. Buchstaplerin Maike hat dieses Haus betreten.
Ein Abenteuerbuch und Augenschmaus
Ein Blick und es war um mich geschehen. Oder um mein Geld. Je nachdem. Vielleicht auch beides. Aber was hätte ich verpasst, wenn ich mir nicht nachgegeben hätte! – Zeilenschwimmerin Ronja ist mehr als nur glücklich über ihren Bücherfund.
Endlich angekommen
Wenn euer Kind gerne Geschichten über seine Kuscheltiere hört und einen weißen Teddy hat, dann müsst ihr dieses Buch haben! Denn es erzählt davon, wie zwei einsame Seelen zueinander finden.
Was geschah auf dem Dach der Welt?
Simmons legt mit „Der Berg“ ein spannend erzähltes Abenteuer vor, das ein wenig Anlauf braucht. Hat man diesen aber überstanden, mag man den Roman nicht mehr aus der Hand legen.
#20. Türchen
Wir verlosen “Askir – die komplette Saga 1-3”! Um teilzunehmen, schreibt uns hier in den Kommentaren oder per eMail (info@buecherstadtkurier.com), ob und welche Vorsätze ihr euch für das nächste Jahr gesetzt habt. Alle Kommentare, die bis zum 21.12.15 (7:00) bei uns eingehen, landen automatisch im Lostopf.
„Nix da mit Konförderdingsbums; wir wollen Westen werden!“
Mit „89/90“ legt Peter Richter einen autobiografischen Wenderoman vor, der die Thematik aus einem anderen Licht beleuchtet. Aus dem Licht eines Fünfzehn- bzw. Sechszehnjährigen. Dieses locker leicht geschriebene Coming of Age-Buch erhielt zu Recht eine Nominierung für den Deutschen Buchpreis, aber beginnen wir, wie es sich gehört: Vorne!
Leicht verstaubter Anschluss
Die glorreichen Geschichten um Rammar, den Rasenden, und seinen Bruder Balbok sind zu verstaubten Legenden geworden. Orks wurden zu Schachfiguren der vorherrschenden Menschenrasse und verhökern sich selbst als Söldner an den Meistbietenden. Es werden die großen Helden der alten Zeit gebraucht, um die neuen Probleme zu lösen.
Jeder braucht einen Helden
Jeder braucht einen Helden. Das findet zumindest die siebenjährige Elsa, Protagonistin in Fredrik Backmans neuem Roman „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr Leid“. Darin erzählt der schwedische Autor eine lustige und berührende Geschichte, und noch dazu ein wunderschönes Weihnachtsmärchen. Worteweberin Annika war jedenfalls von dieser Märchenstunde begeistert.
Kindern die Adventszeit näher bringen
Wie erklärt man einem zweijährigen Kind die Adventszeit und die damit verbundenen Bräuche? „Advent, Advent!“ ist ein liebevoll illustriertes Pappbilderbuch, das die Vorfreude in der Weihnachtszeit gut darstellt und viele Ideen für Weihnachtsaktivitäten bietet.
Bekanntes Schema mit frischem Elan
Walküren, Amazonen, Spartaner – und das alles zusammengepackt in eine Schule. Ob das mal gut geht. Die Autorin Jennifer Estep hat mit „Frostkuss“, dem ersten Teil ihrer Reihe „Mythos Academy“ den Auftakt einer spannenden Reihe für Jugendliche und junggebliebene Erwachsene verfasst, der durch Witz und Details besticht.
Heilung durch Wohlbefinden
Kann man allein durch den Glauben und mit Hilfe der Natur eine unheilbare Krankheit „bekämpfen“? Der österreichische Schriftsteller Thomas Sautner hat sich dieser Frage für seinen aktuellen Roman „Die Älteste“ angenommen und sie in eine unterhaltsame Geschichte verpackt.
Sergej Lukianenko: Fantasy-Epen mit philosophischem Tiefgang
Eines meiner schönsten Leseerlebnisse war Sergej Lukianenkos „Wächter“-Reihe. Die ersten vier Bücher konnten mich vollkommen begeistern. Die interessante Grundidee, der spannende Plot, die facettenreichen Charaktere mit ihren inneren Zwiespälten – ich war hin und weg…
Unendlichseiendes Mauerblümchen
In Form von Briefen, die stark an ein Tagebuch erinnern, entfaltet sich ein Leben, in dem der Außenseiter Beistand in anderen Außenseitern findet und erste Erfahrungen mit Drogen und – wie könnte es auch anders sein? – der Liebe macht.

