Buchpranger

Bilderbuchtipps fürs Osternest

Zeit für bunte Eier, Schokoladenhasen und – natürlich Bücher! Seitentänzerin Michelle-Denise und Worteweberin Annika stellen mit „Die neue Häschenschule“, „Bruno – Bärige Ostern“ und „Er ist’s – die schönsten Frühlingsgedichte“ Bilderbücher vor, die nicht nur dem Osterhasen Freude bereiten.

Protest gegen die triste Monotonie

Die Geschichte von Torben Kuhlmanns neuem Buch „Die graue Stadt“ ist düster und ganz anders als seine bekannten „Mäuseabenteuer“, aber mindestens genauso beeindruckend und lehrreich, findet Seitentänzerin Michelle-Denise.

Gespenster vergeblich gesucht?

„Hallo. Komm doch bitte herein.“ Mit diesen Worten lädt uns stellvertretend für Oliver Jeffers ein blauhaariges Mädchen mit gelbem Streifenkleid zu einer Gespenstersuche der besonderen Art ein. Das Bilderbuch „Da ist ein Gespenst im Haus“ verbindet gezeichnete Elemente, Fotografien und transparente Seiten zu einem außergewöhnlichen Versteckspiel. – Von Bücherstädterin Melanie

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Mit Ehrgeiz zum Reichtum

Das Leben ist ungerecht – also nimm dir, was dir zusteht: Der neue Kriminalroman von Tim Parks erzählt mit subtiler Spannung von einem Protagonisten, der ehrgeizig dem Reichtum entgegenstrebt.

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Hilfe, die Zahlen sind weg!

Was machen die jungen Zauberlehrlinge, wenn das Monster Sabelzahnschlurps alle Zahlen geklaut hat? Dieser Frage geht Ina Krabbe in ihrem Buch „Das magische Minus – Zahlenjagd im Labyrinth“ nach. Ein empfehlenswertes Kinderbuch für kleine sowie große Leser.

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Harry Rowohlt – Ein Nachruf

Der Sohn des Verlegers Ernst Rowohlt ist nicht in die Fußstapfen seines Vaters getreten, er wollte einen anderen Weg gehen, wenn auch einen ähnlichen. Harry Rowohlt wurde als Schriftsteller, Autor und Übersetzer bekannt und war ein Sprachkünstler wie kein anderer. Lindenstraße-Fans kennen ihn als „Penner Harry“. Am 15. Juni ist Harry Rowohlt in Hamburg gestorben. Ein Nachruf.

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Der längste Tag des Jahres

Wie lang einem der Tag vorkommen kann, wenn man vom Tod eines Familienangehörigen erfährt, zeigt Tanja Dückers in ihrem Roman „Der längste Tag des Jahres“. Eindringlich erzählt sie aus der Sicht von fünf Beteiligten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Was sie verbindet, ist die Trauer um den verstorbenen Vater.

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Er nannte sie Kunstfee – sie nannte ihn Homo Faber

Walter Faber ist Ingenieur. Er glaubt weder an Gott, noch an das Schicksal. Vielleicht glaubt er ein wenig an die Technik. Aber nur ein wenig. Deshalb kommt er zunächst nicht auf die Idee, dass die Begegnung mit der jungen Sabeth, die etwa halb so alt ist wie er und ihn an eine lang vergangene Flamme aus Studentenzeiten erinnert, Zufall sein könnte.

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Im Kampf gegen Herzgebreche

Ein Jahr nach der Erscheinung von „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ kommt nun auch der zweite Teil der Kinderbuchreihe von Andreas Steinhöfel ins Kino. Diesmal geht es in „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ um Herzensangelegenheiten, auch wenn damit nicht unbedingt die große Liebe gemeint ist.

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Eine schwarze Witwe mit Gewissen

Natasha Romanova ist mehr als eine sexy Nebenfigur in den Avengers-Filmen. Marvels Solo-Serie um die Elitekämpferin „Black Widow“ ist nun bei Panini erschienen. Im Sammelband „Schuld und Sühne“ von Nathan Edmondson und Phil Noto kämpft sie abseits der Avengers für SHIELD, um die Schuld ihrer Vergangenheit wiedergutzumachen.

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Lesung im Doppelpack

Das Literaturkontor Bremen hat sich dem Motto „Zwei Autoren – zwei Generationen – ein Thema“ verschrieben und organisiert dazu im regelmäßigen Abstand Lesungen. Mit der Doppelpack-Lesereihe bringen sie Autoren verschiedener Generationen zusammen. Am 12. Juni haben Jens-Ulrich Davids und Corinna Gerhards im Bremer Café Karton ihre Geschichten präsentiert.

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Von Göttern, Münzen und gesprengten Schubladen

An Neil Gaimans Büchern scheinen sich die Geister zu scheiden – entweder man liebt sie oder man hasst sie. Aber eines ist klar: sie sind ungewöhnlich und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Ein Paradebeispiel dafür ist „American Gods“. Bei Eichborn ist nun, 15 Jahre nach den ersten Erfolgen des Romans, die Lieblingsfassung des Autors auf Deutsch erschienen.

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Zwischen Freundschaft und Liebe

„Weiße Nächte“ von Fjodor M. Dostojewski ist erstmals 1848 unter dem Titel „Белые ночи. Сентиментальный роман“ (Weiße Nächte. Ein gefühlvoller Roman) erschienen. Das Werk wurde mehrfach verfilmt, zuletzt 2011 in den USA: „Venice Shore Nights“. Zeichensetzerin Alexa hat die Liebesgeschichte, die heute als Weltliteratur gilt, mal unter die Lupe genommen.

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Ideenhilfe für Motivationslose

Was tun, wenn ich Lust zum Schreiben habe, aber die allseits bekannte Schreibblockade meinen Weg kreuzt? In Ulla Mothes „Und morgen ein Roman“ finden sich diverse Ideen und Ansporn der Motivation auf die Sprünge zu helfen.

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Wunsch nach Freiheit

„Es ist einfacher einzuschlafen, wenn man das Meer hört und den Wind.“ Doch an Schlaf kann Doris Gerckes „Königin der Insel“ nicht denken. Zu sehr beschäftigt sie ihre Lebenssituation, die geprägt ist von Unterdrückung und Gewalt – und dem Wunsch nach Freiheit.

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Abschied nehmen

Kunstvoll und einfühlsam ist Fang Suzhens Bilderbuch „Oma trinkt im Himmel Tee“. Eine berührende Geschichte über den Abschied, die tief ins Herz geht, eine Kostbarkeit für jedes Bücherregal und ein Begleiter in einer schwierigen Lebensphase.

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Poetry „on Board“

Vergangenes Wochenende hat zum 16ten Mal das Internationale Literaturfestival „Poetry on the Road“ in Bremen stattgefunden. 26 Dichterinnen und Dichter sind von Nah und Fern angereist, um ihre Werke mit poesiehungrigen Bremerinnen und Bremern zu teilen.

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Arno Geiger

Nachdem Verseflüsterin Silvia von Arno Geigers Lesung zu „Selbstporträt mit Flusspferd“ so begeistert war, wollte sie unbedingt mehr wissen und unterhielt sich mit ihm über sein jüngstes Buch und übers Schreiben.

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Ein Stadtkind erlebt die Natur

In „Die Biene, die sprechen konnte“ von Al MacCuish ist ein Stadtkind der Natur auf der Spur, begleitet von einer sprechenden Biene – ein tolles Sommerbilderbuch, das die Wichtigkeit der Bienen im Kreislauf der Natur zeigt.

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Aus dem skurrilen Tagebuch eines jungen Doktors

Bulgakows „Arztgeschichten“ auf dem Bildschirm: „A young doctor’s Notebook & other stories – Aus dem skurrilen Tagebuch eines jungen Doktors“. Schon der Untertitel verrät, in welche Richtung sich die filmische Umsetzung bewegen wird – und das ist eine etwas andere als im Buch.

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Krieg und die Welt

Der vierteilige historische Roman des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi (1828-1910) erschien 1869 und erlangte schon zu seinen Lebzeiten Weltruhm. Heute zählt der Epos, der im russischen Original den weitaus passenderen Titel „Krieg und die Welt“ trägt, zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur.

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Die Raserei verlangsamen – mit Lyrik

Dass Evelyn Schlag experimentierfreudig ist, beweist sie in ihrem Lyrikband „Verlangsamte Raserei“, der 2014 im Paul Zsolnay Verlag erschien. Ihre Gedichte laden dazu ein, aufzubrechen, sich auf eine Reise und Suche zu begeben und die Welt mit anderen Augen zu sehen.

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Unterschätze niemals den anderen!

Die Geschichte vom Hasen und der Schildkröte wurde nach einer bekannten Fabel von einem griechischen Dichter Äsop (600 v. Chr.) verfasst. Der NordSüd-Verlag hat nun eine schöne und kindgerechte Version dieser weltberühmten Fabel mit Illustrationen von Bernadette veröffentlicht.

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