Das Literaturkontor Bremen hat sich dem Motto „Zwei Autoren – zwei Generationen – ein Thema“ verschrieben und organisiert dazu im regelmäßigen Abstand Lesungen. Mit der Doppelpack-Lesereihe bringen sie Autoren verschiedener Generationen zusammen. Am 12. Juni haben Jens-Ulrich Davids und Corinna Gerhards im Bremer Café Karton ihre Geschichten präsentiert.
Bücherstadt Magazin
Von Göttern, Münzen und gesprengten Schubladen
An Neil Gaimans Büchern scheinen sich die Geister zu scheiden – entweder man liebt sie oder man hasst sie. Aber eines ist klar: sie sind ungewöhnlich und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Ein Paradebeispiel dafür ist „American Gods“. Bei Eichborn ist nun, 15 Jahre nach den ersten Erfolgen des Romans, die Lieblingsfassung des Autors auf Deutsch erschienen.
Markus Heitz: Tobender Sturm
Wir stürzen uns nun auf den vierten und angeblich letzten Band der Dark-Fantasyreihe „Die Legenden der Albae“ von Markus Heitz: „Tobender Sturm“, erschienen 2014 im Piper-Verlag.
Zwischen Freundschaft und Liebe
„Weiße Nächte“ von Fjodor M. Dostojewski ist erstmals 1848 unter dem Titel „Белые ночи. Сентиментальный роман“ (Weiße Nächte. Ein gefühlvoller Roman) erschienen. Das Werk wurde mehrfach verfilmt, zuletzt 2011 in den USA: „Venice Shore Nights“. Zeichensetzerin Alexa hat die Liebesgeschichte, die heute als Weltliteratur gilt, mal unter die Lupe genommen.
Ideenhilfe für Motivationslose
Was tun, wenn ich Lust zum Schreiben habe, aber die allseits bekannte Schreibblockade meinen Weg kreuzt? In Ulla Mothes „Und morgen ein Roman“ finden sich diverse Ideen und Ansporn der Motivation auf die Sprünge zu helfen.
Ein Geist, eine Schule und alles über Freundschaft
„6. Stunde polterfrei“ von Anneka Driever ist ein schönes und spannendes Buch für ältere Kinder und Teenager, meint Bücherbändigerin Elisabeth.
Pierre Brice – Ein Nachruf
Mit der Rolle des Karl May-Indianerhäuptlings Winnetou hat Pierre Brice einen Helden für ganze Generationen erschaffen. Nun wandelt er in den Ewigen Jagdgründen. Bücherbändigerin Elisabeth trauert mit und rollt das Leben des französischen Apachen-Häuptlings in ein paar Worten noch einmal auf.
Wunsch nach Freiheit
„Es ist einfacher einzuschlafen, wenn man das Meer hört und den Wind.“ Doch an Schlaf kann Doris Gerckes „Königin der Insel“ nicht denken. Zu sehr beschäftigt sie ihre Lebenssituation, die geprägt ist von Unterdrückung und Gewalt – und dem Wunsch nach Freiheit.
Lesen im Zug. Eine semiwissenschaftliche Studie
Seit einigen Jahren wird im Zug wieder mehr gelesen. Ein Grund für Zeilenschwimmerin Ronja, sich lesende Mitreisende einmal genauer anzusehen und sie zum Thema dieser semiwissenschaftlichen Studie zu machen.
Pseudo-Nachruf auf Grass
Ein später Nachruf, nachzusenden an Herrn Günter Grass, irgendwo in den Reihen der literarisch Schaffenden im Nachleben.
Abschied nehmen
Kunstvoll und einfühlsam ist Fang Suzhens Bilderbuch „Oma trinkt im Himmel Tee“. Eine berührende Geschichte über den Abschied, die tief ins Herz geht, eine Kostbarkeit für jedes Bücherregal und ein Begleiter in einer schwierigen Lebensphase.
„Ein Hinhaltezug! Gut gedacht!“
„Wer gewinnt?“, fragt man sich gleich zu Anfang, als bereits offenbart wird, dass Dr. B. kein gewöhnlicher Schachspieler sein kann. Bald stellt sich auch heraus: In ihm verbirgt sich die Geschichte eines Überlebenden.
Poetry „on Board“
Vergangenes Wochenende hat zum 16ten Mal das Internationale Literaturfestival „Poetry on the Road“ in Bremen stattgefunden. 26 Dichterinnen und Dichter sind von Nah und Fern angereist, um ihre Werke mit poesiehungrigen Bremerinnen und Bremern zu teilen.
Arno Geiger
Nachdem Verseflüsterin Silvia von Arno Geigers Lesung zu „Selbstporträt mit Flusspferd“ so begeistert war, wollte sie unbedingt mehr wissen und unterhielt sich mit ihm über sein jüngstes Buch und übers Schreiben.
Ein Stadtkind erlebt die Natur
In „Die Biene, die sprechen konnte“ von Al MacCuish ist ein Stadtkind der Natur auf der Spur, begleitet von einer sprechenden Biene – ein tolles Sommerbilderbuch, das die Wichtigkeit der Bienen im Kreislauf der Natur zeigt.
Aus dem skurrilen Tagebuch eines jungen Doktors
Bulgakows „Arztgeschichten“ auf dem Bildschirm: „A young doctor’s Notebook & other stories – Aus dem skurrilen Tagebuch eines jungen Doktors“. Schon der Untertitel verrät, in welche Richtung sich die filmische Umsetzung bewegen wird – und das ist eine etwas andere als im Buch.
Reisefieber in Bücherstadt: Das neue Magazin ist online!
Reisefieber in Bücherstadt: Die Redaktion hat sich auf den Weg gemacht, in andere Länder und Orte, an die man auf eine etwas andere Weise gelangt. Was sie erlebt hat, lest ihr nun im neuen Magazin!
Der Mond weint Honigtränen
Der Mond weint Honigtränen
bittersüß
ein goldener Regen im weißen Licht
und sehnt sich nach Zweisamkeit…
Mit „Alice“ im Wunderland der Kindheit
Im MOKS, dem Kinder- und Jugendtheater, werden Kinder ab neun Jahren jetzt auf ganz besondere Weise durch das Wunderland geführt: Das Spiel „Alice“ wird unter der Regie von Martin Thamm am Theater Bremen inszeniert. Buchstabenschüttlerin Annika ist für euch mit durchs Kaninchenloch geklettert und hat sich umgesehen.
Model
„Weißt du, Maike… ein echtes Model muss mit einem Buch auf dem Kopf laufen können.“
Drei Männer im Schnee
„Wenn es keine Millionäre gäbe, müssten sie erfunden werden.“ Mit diesem Satz beginnt der 1955 erschienene schwarzweiß Film „Drei Männer im Schnee“, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Erich Kästner. Eine herrlich witzige Komödie für die ganze Familie!
Krieg und die Welt
Der vierteilige historische Roman des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi (1828-1910) erschien 1869 und erlangte schon zu seinen Lebzeiten Weltruhm. Heute zählt der Epos, der im russischen Original den weitaus passenderen Titel „Krieg und die Welt“ trägt, zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur.
Die Raserei verlangsamen – mit Lyrik
Dass Evelyn Schlag experimentierfreudig ist, beweist sie in ihrem Lyrikband „Verlangsamte Raserei“, der 2014 im Paul Zsolnay Verlag erschien. Ihre Gedichte laden dazu ein, aufzubrechen, sich auf eine Reise und Suche zu begeben und die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Stimmungsvolle Stadtbilder und bitterzarte Erinnerungen
Patrick Modianos „Gräser der Nacht“ ist wie ein Spaziergang an kalten, regnerischen Tagen: Während man den Weg entlangläuft und den Erinnerungen nachhängt, nimmt man den Regen nicht wahr – bis einen die Realität wieder einholt.
