Was ist noch gruseliger als Monster? Klar, Kinder! Das jedenfalls behauptet augenzwinkernd das Bilderbuch „Bist du ein Monster?“ von Guilherme Karsten und lädt zum Brüllen, Stampfen und Toben ein. Worteweberin Annika und ihr kleines Monster zu Hause hatten viel Spaß damit.
Annika Depping
Die Nacht im Bilderbuch
Wenn die Straßenlaternen angehen, die Sterne erstrahlen und im Kinderzimmer die Lampen gelöscht werden, beginnt die Nacht. Vorher ist Zeit für Bilderbuchgeschichten. Zeichensetzerin Alexa, Seitentänzerin Michelle-Denise und Worteweberin Annika stellen einige Geschichten vor, die sich in der Nacht abspielen.
Was macht der Baum im Haus?
„Sam und der Zauberbaum“ ist ein Bilderbuch über die Natur in der Stadt und den Mut zur Veränderung. Worteweberin Annika hat mit Sam den Dschungel in die Stadt geholt und einige Fragen zurückbehalten.
Fremd in der Familie
Die Dänin Emeli Bergmann schreibt im Roman „Die andere Seite des Tages“ eindringlich über die Arbeit für fremde Familien: als Kindermädchen oder Au Pair. Auch Worteweberin Annika war nach dem Abi Au Pair und hat sich in manchem wiedergefunden.
Schmetterlingsjazz im Hinterhof der Seele
In „Die Sonne, so strahlend und Schwarz“ erzählt Chantal-Fleur Sandjon sprachgewaltig in Versform von der ersten (eigentlich zweiten) Liebe, Gewalt, Rassismus und Mut.
Nackt in Youkali
Er ist wohl der berühmteste Nackedei der Kinderliteratur: der Kaiser. „Des Kaisers neue Kleider“ bekommt in der Fassung von Folker Banik ein neues Gewand. Auch wenn dabei einige Nähte schief sitzen, passt es doch gut, findet Worteweberin Annika.
Am Meer und im Regenwald
Wenn ihr Lust auf ein Abenteuer habt, erzählt Worteweberin Annika euch hier mehr über „Am Meer“ und „Entdecke den Regenwald“.
Müsli mit Apfelsaft
Er möchte die Milch aus der Apfelsaftflasche in sein Müsli, fliegt mit seinem besten Freund Jonte zum Mond und reitet auf der Schokoachterbahn: In „Bosco Rübe rast durchs Jahr“ von Finn-Ole Heinrich und Dita Zipfel begleiten Worteweberin Annika und ihr Sohn einen Dreijährigen – und müssen beide herzlich lachen.
Mumien, Gipsmenschen & Moorleichen
Als Kind wollte Worteweberin Annika gerne Archäologin werden. Auch wenn daraus nichts geworden ist, taucht sie noch immer gerne in Sachbücher zum Thema ab. Diesmal mit „Die Rätsel der Toten“ – erfreulicherweise kann man hier viel lernen, ohne selbst Moorleichen ausbuddeln zu müssen.
Von Postzugüberfällen, Hackerangriffen und Kunstdiebstählen
Womit wird man berühmt? Mit Musik, sportlichen Erfolgen, Literatur, wissenschaftlichen Durchbrüchen – oder Diebstählen?!
Oje, diese Wut! Oder: Mehr Mut zur Wut
Die Gefühle sprudeln über, der Kragen platzt und – peng! Da ist die Wut. Wir alle kennen sie und doch können nicht nur Kinder oft schwer mit ihr umgehen.
„Zur See“: Raues Inselleben
In „Zur See“ dekonstruiert Dörte Hansen nach dem Alten Land ein weiteres norddeutsches Paradies: die Nordseeinsel. Worteweberin Annika ist ihr in die Touristenidylle gefolgt und war begeistert.
Märchenzeit!
Weihnachtszeit ist immer auch Märchenzeit, findet Worteweberin Annika. Mit „Grimms schönste Märchen“ in der Nacherzählung von Elli Woollard hat sie ein modernes Märchenbuch für Kinder unter die Lupe genommen.
Von Schwalben, dem Warten und Schnee: Bilderbücher mit Tiefgang
„Hinter dem Schnee“ und „Der erste Schnee“ haben nicht nur den Schnee im Titel als Gemeinsamkeit. Es geht in beiden Bilderbüchern um das Hoffen und Warten, um Gefühle – und auch Schwalben kommen vor. Worteweberin Annika und Zeichensetzerin Alexa sind begeistert.
„Own Voices“ als Bücher-Blind-Date
Vier Rezensentinnen, vier (kurze) Romane: Im Rahmen des Jahresthemas „Own Voices“ haben Zeichensetzerin Alexa, Worteweberin Annika, Seitentänzern Michelle-Denise und Satzhüterin Pia per Zufallsprinzip Titel aus einer zuvor erstellten Bücherliste gelesen – und hatten Glück: Jedes dieser Bücher ist lesenswert.
Cornelia Boese im Interview
Cornelia Boese arbeitete viele Jahre als Opernsouffleuse, bevor sie umsattelte – heute dichtet sie Kinderbücher. Im Interview hat sie mit Wortweberin Annika über ihre Zeit am Theater, gute Reime und schwedisches Gebäck gesprochen.
Landei in der großen Stadt
In ihrem Debütroman „Snowflake“ erzählt die irische Autorin Louise Nealon von einer Familie, psychischer Krankheit und einem Aufbruch. Ihr gelingt damit weitaus mehr als nur eine gewöhnliche Coming-of-Age-Story, findet Worteweberin Annika.
Hast du dir nie gewünscht, ein Mann zu sein?
Elin Wägner schildert in „Die Sekretärinnen“ das Los vieler Frauen rund um die Jahrhundertwende (nicht nur) in Schweden und legt damit einen feministischen und unterhaltsamen Roman vor.
Kochen ist cool: „Yasmina und die Kartoffelkrise“
Gute Küche, Geldsorgen, Gemüseanbau, Genmanipulation: Die Graphic Novel „Yasmina und die Kartoffelkrise“ punktet mit starken Themen und einer coolen Protagonistin.
Tierisch coole Bilderbücher
Tiere sind immer wieder die Held*innen in fabelhaften Bilderbüchern – immerhin sind sie bei Groß und Klein sehr beliebt. Worteweberin Annika stellt drei Bücher zum Vorlesen vor, die tierisch Laune machen.
Wiederentdeckte Klassikerinnen
Nicht alle Klassiker wurden von Männern geschrieben, klar! Trotzdem kennt man vor allem ihre Werke, denn sie werden in den Schulen gelesen, verkaufen sich gut – sie gehören zum Kanon.
„Nachtwanderung“: Beste Freundinnen?
Cornelia Achenbachs zweiter Roman „Nachtwanderung“ erzählt eine Geschichte über die Freundschaft, über unterschiedliche Wahrnehmungen und trügerische Erinnerungen.
„Pizza Girl“: Gürkchen, Herzklopfen und ein Baby
Auf dem besten Weg zur Teenie-Mom: Die Protagonistin in Jean Kyoung Fraziers Roman „Pizza Girl“ ist achtzehn, schwanger und ohne wirkliche Perspektiven. Trotzdem geht sie ihren eigenen Weg, auf dem Worteweberin Annika ihr ein Stück gefolgt ist.
„Zusammenkunft“: Die Aussicht auf Zugehörigkeit
Was bringen ein lukrativer Job, eine Eigentumswohnung in London und ein Partner aus dem alten englischen Geldadel, wenn man als Schwarze Frau trotzdem immer wird kämpfen müssen? Worteweberin Annika hat dem Hörbuch „Zusammenkunft“ von Natasha Brown gebannt gelauscht.