Birth, school, work, death. Soll das etwa alles sein im Leben? Um sich das Gegenteil zu beweisen, ziehen die fünf jugendlichen Protagonisten aus Bov Bjergs neuem Roman „Auerhaus“ zusammen in eine WG und versuchen dort, das Leben ihres Freundes Frieder zu retten. Wie ihnen das gelingt, hat Worteweberin Annika nachgelesen.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …
„Brrrrüllalalalalaaaa!“ Die Angst einfach weglachen!
Ein Monster, das gern Kinderfleisch frisst – soll das ein Kinderbuch sein??? Ja! weil es zum Brüllen komisch ist! – Von Büchergärtnerin Tanja
Kleine Diebe mit Herz
Das Cover ist so schön wie der Rest des Buches. Zwischen Spannung, Ernst und Diebereien finden sich auch Freundschaft und der ein oder andere Witz. Eine gelungene Mischung, findet Zeilenschwimmerin Ronja und gibt ihre (fast) uneingeschränkte Empfehlung.
Wie erreicht man es – das bessere Leben?
Ulrich Peltzer ist in der Welt der Literatur kein unbekannter Name: Sein Roman „Teil der Lösung“ war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und zuletzt „Das bessere Leben“ für den Deutschen Buchpreis. Am 29. November liest der Autor im Rahmen der „LiteraTour Nord“ im Literaturcafé Ambiente in Bremen.
Starke Frauen in einer starken Anthologie
Mit dem das Buchcover zierenden Namen George R. R. Martin wird zunächst seine überaus erfolgreiche Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“ oder seine zahlreichen Science-Fiction-Romane in Zusammenhang gebracht. Mit diesem Sammelband legt er diesmal als Herausgeber in Zusammenarbeit mit Gardner Dozois eine bunte Mischung an Kurzgeschichten von Autoren unterschiedlichsten Genres vor, die durchaus zu überzeugen weiß.
Hinter den Kulissen von Sherlock: Ein multidimensionaler Audiokommentar
Mit „Sherlock – hinter den Kulissen der Erfolgsserie“ ist bei Knesebeck ein bildgewaltiges Begleitbuch zur BBC-Serie Sherlock auf Deutsch erschienen. Wie in einem riesigen Scrapbook versammeln sich Hintergrundinformationen, Insiderwissen und nie gesehene Bilder, die den kreativen Entstehungsprozess der Serie greifbar machen.
Ein Spion auf den Spuren von Atlantis
Wie passen Genforschung, der 2. Weltkrieg, eine Geheimorganisation und Atlantis zusammen? A.G. Riddle beweist, dass all das in dem mit Science-Fiction durchsetzten Thriller „Das Atlantis Gen“ Platz hat. Er wirft den Leser richtig gehend mitten in eine atemberaubend schnelle Erzählung zwischen Vergangenheit und Zukunftsvisionen, wissenschaftlichen Fakten und verwirrender Spionage.
Für die eigene Wichtelmanufaktur: 24 Ideen zu Weihnachten
Was kann es Schöneres geben als zusammen mit den Kindern eine Wichtelmanufaktur zu eröffnen? Bei leiser Musik und Plätzchen bastelt es sich auch am besten… Und dieses zauberhafte Buch bietet dazu zahlreiche schlichte und ohne viel Material schnell umzusetzende und kreative Ideen zum Basteln und Verschenken in der Weihnachtszeit.
Mit dem Steppenbison durch die Eiszeit
Die Eiszeit ist den meisten Erwachsenen ein Begriff, doch können auch vier- bis sechsjährige Kinder damit etwas anfangen? Nach der Lektüre von „Wondu und die Eiszeitriesen“, dem ersten Bilderbuch von Joe Lillington, kann man diese Frage ganz klar mit „ja“ beantworten.
Sich selbst finden
In „Alois“ von Max Bolliger und Vera Eggermann findet ein kleiner Stier wieder zu sich selbst und zu den anderen Tieren zurück. Ein schönes, problemorientiertes Bilderbuch, das auch in der Neugestaltung überzeugt.
Von Tieren und Pflanzen, die von Weisheit erzählen
Leonardo da Vinci ist ein Name, den man mit vielem verbindet. Er ist bekannt und berühmt in der Welt der Kunst. Ein Erfinder, ein Maler, ein Genie. Dass der italienische Künstler allerdings nicht nur Beobachtungen in der Natur aufgeschrieben, verwissenschaftlicht oder für seine Erfindungen verwendet hat, sondern auch seine verträumte und kreative Seite gespeist hat, ist weniger bekannt.
Jeder bastelt sich seinen eigenen Gott
Wer A. Lee Martinez kennt, weiß eigentlich, worauf er sich einstellen kann: auf nichts. Denn bei Martinez wirkt jedes Buch wie das Betreten eines Abenteuerparks, welcher, während man ihn Betritt, im Begriff ist seine Hauptmotive zu wechseln und dabei den anderen Attraktionen einen neuen Anstrich zu verpassen. Genauso verhält es sich auch in dem knapp 400 Seiten starken Roman „Gott im Unglück“.
Eine Reise ums Überleben
Eine einsame, graue und tote Landschaft durchzieht Cormac McCarthys „Die Straße“: Ein Mann und sein Sohn ziehen auf der Suche nach Nahrung und Wärme gen Süden der USA. Die Landschaft ist zerstört und von Ruß und Staub bedeckt.
Die Suche nach dem innersten Wesen
Die Sprache des Buches entspricht der gepflegten Erscheinung der Hauptfigur. Die Entwicklung der Handlung hält einige Überraschungen bereit: so den Tod einer Kollegin im Institut, zu der Antal v. Némethy ein sehr enges Verhältnis hatte, und das fast gleichzeitige Auftauchen einer geheimnisvollen Krankheit.
Harley Quinn und der Wahnsinn in Comicform
Schwarz-rot gekleidet und darin verdammt scharf aussehen, tierlieb und einen großen Schuss Wahnsinn: Harley Quinn kommt in einem neuen 4. Band wieder angerast. Geschichtenzeichnerin Celina hat sich diesem Wahnsinn gestellt.
Philosophischer Humor, gepaart mit sich verwandelnder Kunst
Der 96-seitige Band erscheint dem Betrachter im handlichen Querformat, sein Cover wird von zwei hübschen heimeligen Lampen geziert. Aber Moment! Das sind gar keine Lampen… eigentlich handelt es sich um ein Buch. Klingt unmöglich? Keineswegs.
Zu Ehren Wolverines
Wolverine ist tot. Unwiederbringlich Geschichte. Und so soll es auch bleiben. In diesem Sammelband erwacht eine neue, spannende Handlung zum Leben und in den Bonusgeschichten gedenken einige „Freunde“ und Mitstreiter des umstrittenen Helden Wolverine seiner Taten und seines Lebens.
Zu Hause fremd
Es sind Kurzgeschichten, mit denen der als Flüchtling nach Deutschland gekommene Iraner schildert, wie es ist, in einem Land zu Hause und doch fremd zu sein. Gut pointierte Momentaufnahmen, die auf eine sehr trockene und humorvolle Art von Begegnungen mit Menschen verschiedener Kulturen erzählen.
Nimm die Blume!
Buchstaplerin Maike hat sich letztendlich zum Wohl der Ohren in der Bücherstadt dagegen entschieden, ihr Loblied auf Amanda Palmers Buch „The Art of Asking“ auf der Ukulele vorzuspielen. Doch sie ist schon seit ein paar Jahren Fan der exzentrischen Musikerin und hat dem Erscheinen der ehrlichen und inspirierenden Memoiren im Eichborn Verlag entgegengefiebert.
„Er hat der Katze das Fett abgekauft!“
Es gibt das Sprichwort „Er hat der Katze das Fett abgekauft!“. Woher es stammt und was es bedeutet, erzählt das Märchen „Spiegel, das Kätzchen“. Es ist eine der bekanntesten Novellen (zuerst erschienen 1856) des Schweizer Dichters Gottfried Keller und wird hier in einer gekürzten Version von Doris Lecher kindgerecht nacherzählt.
Künstlerisch-tödliches Finale der Trilogie
Nach „Der ehrgeizige Mr. Duckworth“ und „Mr. Duckworth wird verfolgt“ schließt Tim Parks seine Thriller-Trilogie mit dem letzten Band „Mr. Duckworth sammelt den Tod“. Bücherhorterin Claudia hat auch dieses Buch gelesen.
Betrügen für Fortgeschrittene
Ein Jahr ist vergangen, seit die hübsche Massimina entführt und ermordet wurde. Morris Duckworth hängt noch immer sehr an ihr, der Liebe seines Lebens. Davon abgesehen hat er es nun aber geschafft: Durch die Heirat mit der verruchten Paola, der Schwester seiner Geliebten, hat er endlich Einzug in die gut betuchte Familie Trevisan gehalten…
„Eine Insel, nur von Gras überzogen, und ein Haus darauf“
Die sehr kleine, isländische Insel „Grimsey“ fungiert als Titel der im Aufbau Verlag erschienenen Novelle von Ulrich Schacht. Aber welche Rolle spielt sie hierbei? Bevor der Autor am 8. November im Rahmen der „LiteraTour Nord“ im Literaturcafé Ambiente in Bremen liest, hat sich Zeichensetzerin Alexa vorab mit dem Protagonisten auf eine Suche nach Antworten begeben.
Ein Sommermärchen am Ende der Welt
Man nehme eine kleine Mittelmeerinsel, eine sizilianische Hochzeit, beste Freundinnen, zwischen denen ein unschönes Geheimnis steht, einen etwas skurrilen Spieleentwickler und einen Mann, der sich von seinem ehemaligen Mitbewohner betrogen fühlt. Dazu eine Portion Humor, etwas Romantik und spritzige Dialoge – fertig ist Richard Mackenrodts locker-leichte Sommerkomödie „Die kleine Insel am Ende der Welt“.
