Belletristik

Leben im Umbruch

Wortweberin Annika hat drei Romane gelesen, die von Wendepunkten erzählen. Alle wurden von Frauen geschrieben, haben Frauen zur Hauptfigur und sind sehr empfehlenswert!

„Belly Up“ – Was uns ausmacht

Rita Bullwinkel schreibt in „Belly Up“ verschiedene, scheinbar unzusammenhängende Geschichten, die jedoch einen gemeinsamen Faden in den Themen Identität, Möglichkeiten, Impulsivität sowie Umgang mit Veränderungen erforschen. Auch werden Gefühle der Selbstfindung, Neugier, Angst, aber vor allem Trauer thematisiert.

Vampire auf der Suche nach weiblicher Selbstbestimmung

Buchstabenakrobatin Melanie hat sich in die Welt des Vampirismus gewagt. In „Bury Our Bones in the Midnight Soil“ hat sie eine interessante Mischung aus bekannten Vampir-Elementen, weiblicher Emanzipation und queeren Themen gefunden.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Achtarmig erzählt: „Weil da war etwas im Wasser“

Achtarmig erzählt: „Weil da war etwas im Wasser“

Luca Kieser hat mit „Weil da war etwas im Wasser“ ein Experiment gewagt: Die acht Arme eines Riesenkalmars erzählen miteinander und manchmal gegeneinander ihre Geschichten, die zu einer Geschichte über die Menschen verwoben wird. Damit hat der Autor vieles richtig gemacht, findet Worteweberin Annika.

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Tratsch im Mehrparteienhaus

Tratsch im Mehrparteienhaus

Radiomoderator Andreas Altenburg hat mit „Man darf ja wohl noch fragen“ den zweiten Roman aus seiner Ralf Prange-Reihe veröffentlicht. Protagonist Prange stellt sich innerhalb der Geschichte als schwierigen Charakter dar, mit dem Seitentänzerin Michelle-Denise ihre Schwierigkeiten hatte.

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Keine Einigung in Sicht

Keine Einigung in Sicht

Mit „Zwischen Welten“ haben Juli Zeh und Simon Urban einen Dialogroman geschrieben, der enge Freunde durch gesellschaftskritische Themen entzweit. Nur unter permanenter Anspannung konnte Seitentänzerin Michelle-Denise den Roman beenden.

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Fremd in der Familie

Fremd in der Familie

Die Dänin Emeli Bergmann schreibt im Roman „Die andere Seite des Tages“ eindringlich über die Arbeit für fremde Familien: als Kindermädchen oder Au Pair. Auch Worteweberin Annika war nach dem Abi Au Pair und hat sich in manchem wiedergefunden.

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Im Bann des kopflosen Reiters

Im Bann des kopflosen Reiters

Dreißig Jahre nachdem der kopflose Reiter sein Unwesen trieb, wird die Leiche eines Jungen gefunden, ohne Kopf. Ist der kopflose Reiter wieder da? An der Seite von Bente Van Brunt erlebt Bücherstädterin Isa das Abenteuer.

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Negligevapse

Negligevapse

Nach dem großen Erfolg der ersten deutschen Übersetzung („Meter pro Sekunde“) ist nun auch das Debüt von Stine Pilgaard aus dem Dänischen übersetzt worden. „Meine Mutter sagt“ ist für Satzhüterin Pia wie nach Hause kommen.

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„Own Voices“ als Bücher-Blind-Date

„Own Voices“ als Bücher-Blind-Date

Vier Rezensentinnen, vier (kurze) Romane: Im Rahmen des Jahresthemas „Own Voices“ haben Zeichensetzerin Alexa, Worteweberin Annika, Seitentänzern Michelle-Denise und Satzhüterin Pia per Zufallsprinzip Titel aus einer zuvor erstellten Bücherliste gelesen – und hatten Glück: Jedes dieser Bücher ist lesenswert.

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Eine verzaubernde Geschichte

Eine verzaubernde Geschichte

In Seoul gibt es sieben Hexenzirkel, von denen jeder eine Anwärterin für die Nachfolge der Yeohwang (Königin) stellt. Aber die jetzige Königin, eine Hexe aus dem Opalzirkel, denkt gar nicht daran, ihre mächtige Position aufzugeben. Bücherstädterin Isa lässt uns an ihrem Leseerlebnis teilhaben.

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Landei in der großen Stadt

Landei in der großen Stadt

In ihrem Debütroman „Snowflake“ erzählt die irische Autorin Louise Nealon von einer Familie, psychischer Krankheit und einem Aufbruch. Ihr gelingt damit weitaus mehr als nur eine gewöhnliche Coming-of-Age-Story, findet Worteweberin Annika.

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In medias res

In medias res

Amor Towles entwirft in „Lincoln Highway“ eine skurrile Reise im Nebraska Mitte der 50er Jahre – voll mit nur so halb sympathischen Figuren und einer Menge fragwürdiger Ereignisse. Satzhüterin Pia hat die fast 600 Seiten durchgehalten und wurde mit einer unkonventionellen Geschichte und einem überraschenden Ende belohnt.

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