Das Kulturcafé „Kukoon“ in der Bremer Neustadt öffnet an jedem ersten Sonntag im Monat die Türen für Familien und holt Bremer Kinderbuchschaffende auf die Bühne.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …
„Weisser Sommer“ – Ein Jahreshighlight
Der Debütroman „Weisser Sommer“ von Eva Pramschüfer gehört jetzt schon zu den Jahreshighlights. Die poetische Sprache und ihre Charaktere haben sich auch nach dem Lesen noch in den Gedanken einquartiert – und bleiben dort wahrscheinlich länger als nur einen Sommer.
QWERTfeldein durch Orméa
„Bei einem Dichter klauen ist Diebstahl, bei vielen Dichtern klauen ist Recherche.“ – So heißt es in „Die Stadt der Träumenden Bücher“ (S. 267) von Walter Moers. Doch wie soll man es nennen, wenn der Autor von sich selbst klaut? Bücherstädter Lenny macht sich Gedanken über den neuesten Roman von Walter Moers: „QWERT“.
Literatur ausgestellt
In Museen hast du es vielleicht schon gesehen: Sorgfältig drapierte Erstauflagen hinter dicker Glasplatte oder original gezeichnete Comic-Seiten nebeneinander an der Wand. Doch ist es eigentlich möglich, Literatur und Kunst in einer künstlerischen Ausstellung zu kombinieren?
Fantastischer Preis für fantastische Literatur
Fünf Autorinnen, ein Autor, fünf Bücher, ein Preis. Auf der Fantasycon in Wien wurde das zweite Mal ein Buch zum besten Phantastikbuch des Jahres gekürt.
Zwischen Sinnlosigkeit und Bedeutung
Jacqueline Harpman erzählt in ihrem Roman „Ich, die ich Männer nicht kannte“ von einer Dystopie, die ergründet, was es bedeutet, Mensch zu sein – oder Frau zu sein. Zwischen Feminismus und Facetten des Menschseins werden philosophische Fragen gestellt, die nach dem Lesen noch nachhallen.
Ab in den Wald!
Nun werden die Tage wieder länger, die Umgebung grüner, die Sonne wärmer und Ausflüge in die Natur regelmäßiger – zum Beispiel in den Wald. Seitentänzerin Michelle und Zeichensetzerin Alexa haben sich passend dazu Bilderbücher angesehen, die im Wald spielen.
Sven Nordqvist feiert 80. Geburtstag
Pettersson, Findus und Mama Muh – Sven Nordqvist hat einige der schönsten Kinderbuchfiguren gezeichnet. Seit Jahrzehnten begleiten sie Kinder auf der ganzen Welt. Heute feiert der Schwede seinen 80. Geburtstag und denkt noch lange nicht an Ruhestand.
Kontrastbücher für Babys
Von der Geburt bis zum 8. Lebensmonat hat Seitentänzerin Michelle-Denise mit ihrem Bücherstadtbaby nahezu täglich Kontrastbücher betrachtet und dabei einen klaren Favoriten entdeckt.
Die Abenteuer der ersten Pilotinnen
In dem großformatigen Bilderbuch „Die Abenteuer der ersten Pilotinnen“ können Kinder ab etwa 6 Jahren in 10 spannenden Porträts interessante und faszinierende Frauen kennenlernen, die Pionierarbeit in der Geschichte des Fliegens geleistet haben.
Tupoka Ogette ist „Trotzdem zuhause“
Tupoka Ogettes Memoir „Trotzdem zuhause“ ist eine Geschichte von Zweifeln und (Selbst)Findung, Empowerment und Ankommen – sie erzählt eine Geschichte eines Schwarzen Kindes in der DDR.
Suri, die Monsterjägerin
Jo Rioux erschafft mit „Suri, die Monsterjägerin: Der Goldene Faden“ eine völlig neue, magische Welt – mit einer bezaubernden jungen Protagonistin und einer fesselnden Geschichte.
Dr. Alexander Braun: „Black Comics” – Ist das wirklich rassistisch?
In seinem zweiten Vortrag im Logbuchladen in Bremen präsentiert und diskutiert Alexander Braun die Inhalte seiner Comic-Ausstellung in Dortmund, sowie das dazugehörige Buch „Black Comics: Vom Kolonialismus zum Black Panther“.
Die Frau als Mensch
Ulli Lust schreibt und illustriert in zwei äußerst informativen und visuell beeindruckenden Büchern mit dem Titel „Die Frau als Mensch“ über einen Teil der Frauengeschichte, der zu wenig Beachtung findet
Auf den Spuren weiblicher Wanderschaft
Anneke Lubkowitz erzählt in ihrem Sachbuch „Rebellinnen zu Fuß“ von wandernden Schriftstellerinnen – Frauen, die dem „Wanderer über dem Nebelmeer“ und seinen männlichen Kollegen mehr als ebenbürtig sind.
Folgen eines Femizids: „Da, wo ich dich sehen kann“
Jasmin Schreibers Roman „Da, wo ich dich sehen kann“ ist keine leichte Lektüre: Eine Familie wird durch die schlimmste Folge häuslicher Gewalt erschüttert – einen Femizid. Zurück bleiben die Tochter, die Eltern und die beste Freundin des Opfers – ihnen gibt die Autorin eine Stimme.
Leben im Umbruch
Wortweberin Annika hat drei Romane gelesen, die von Wendepunkten erzählen. Alle wurden von Frauen geschrieben, haben Frauen zur Hauptfigur und sind sehr empfehlenswert!
„Belly Up“ – Was uns ausmacht
Rita Bullwinkel schreibt in „Belly Up“ verschiedene, scheinbar unzusammenhängende Geschichten, die jedoch einen gemeinsamen Faden in den Themen Identität, Möglichkeiten, Impulsivität sowie Umgang mit Veränderungen erforschen. Auch werden Gefühle der Selbstfindung, Neugier, Angst, aber vor allem Trauer thematisiert.
Vampire auf der Suche nach weiblicher Selbstbestimmung
Buchstabenakrobatin Melanie hat sich in die Welt des Vampirismus gewagt. In „Bury Our Bones in the Midnight Soil“ hat sie eine interessante Mischung aus bekannten Vampir-Elementen, weiblicher Emanzipation und queeren Themen gefunden.
Tod und Unheil: „Das Tal der Blumen“
Seit Donald Trump Interesse an Grönland angemeldet hat, ist die arktische Insel im Gespräch. Niviaq Korneliussen ist die erste grönländische Autorin, die mit dem Preis des Nordischen Rates ausgezeichnet wurde. Worteweberin Annika hat „Das Tal der Blumen“ gelesen.
„Bluthaut“ – Über die Freiheit, eine Hexe zu sein
Die kanadische Autorin Audrée Wilhelmy entführt die Leserschaft in ihrem Roman „Bluthaut“ in ein dunkles Märchen, das von einer Stadt zwischen den Wäldern erzählt und zugleich von der Geschichte einer Frau, die als Symbol für Freiheit und Begehren steht. – Von Bücherstädterin Alica
Über Mutterschaft, Beziehungen und Selbstbestimmung
„Im Leben nebenan“ gibt uns Einblicke in zwei Lebensrealitäten und lässt uns mit der großen Frage zurück: Was wäre, wenn?
Magische Bilderbücher
Bücher können uns in andere Welten entführen – mit Worten, aber auch und besonders mit Bildern. Zeichensetzerin Alexa und Satzhüterin Pia stellen vier Bilderbücher vor, die sowohl magische Welten als auch die Magie unserer eigenen Welt eindrucksvoll zeigen.
Kochgenuss und neue Ideen – nicht nur für die Weihnachtstage
Zeit, den Kochlöffel zu schwingen! Buchstabenakrobatin Melanie und Worteweberin Annika freuen sich darauf, für Freund*innen und Familie zu kochen – und legen vielleicht sogar das ein oder andere Kochbuch unter den Weihnachtsbaum?
























